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Stöcken Zentrum

Barrierefreie Stadtbahnhaltstellen

Erleichterte Nutzung für rund 7.500 Fahrgäste: Zwei neue Hochbahnsteige erschließen die zentralen Bereiche des Stadtteils Stöcken 

Ein Weihnachtsmann und fünf Männer an einer Stadtbahnhaltestelle. Auf der Anzeige steht "Stöcken" geschrieben und daneben befindet sich eine Uhr mit Zeiger. © Region Hannover

Gruppenbild mit Weihnachtsmann: (v.lks.) Wihelm Lindenberg, André Neiß (üstra), Martin Vey (infra), Regionspräsident Hauke Jagau und Bürgermeister Bernd Strauch

Mit Zuckerkuchen, Kaffee, Kinderpunsch und dem Weihnachtsmann wurde heute die Fertigstellung der neuen Hochbahnsteige Freudenthalstraße und Stöckener Markt Hainhölzer Markt gefeiert. Die von der infra Infrastrukturgesellschaft Region Hannover im Auftrag der Region Hannover errichteten, barrierefreien Stadtbahnhaltstellen für die üstra-Linien 4 und 5 erschließen die zentralen Bereiche des Stadtteils Stöcken nun auch für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste.

Barrierefreies Stadtbahnnetz

"Die beiden neuen Hochbahnsteige erleichtern rund 7.500 Fahrgästen im Einzugsbereich die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel", sagte Regionspräsident Hauke Jagau bei der Eröffnung, die er gemeinsam mit Hannovers Bürgermeister Bernd Strauch, dem Vorstandsvorsitzenden der üstra, André Neiß, und Martin Vey von der infra vornahm: "Die erhöhten Bahnsteige, die über Rampen stufenlos zu erreichen sind, stellen eine Hilfe für alle Menschen dar, die in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt sind. Alte Menschen, Eltern mit Kinderwagen, Personen mit schwerem Gepäck zählen ebenso dazu wie Rollstuhlfahrer." Im direkten Umfeld liegen der Markplatz an der Eichsfelder Straße, das Freizeitheim Stöcken und die Wilhelm-Schade-Schule. Insgesamt sind mit den neuen Stationen nun fast 75 Prozent des hannoverschen Stadtbahnnetzes barrierefrei.

Seitenhochbahnsteige

Die Haltestellen wurden unter Berücksichtigung einer möglichst guten Integration in das städtebauliche Umfeld als 70 Meter lange und 2,50 Meter breite Seitenhochbahnsteige errichtet, an denen ab 2016 auch die 3-Wagen-Züge der neuen Stadtbahngeneration der üstra halten können. Die Bahnsteige sind signalgeregelt sicher über Rampen zu erreichen und verfügen über taktile Leitstreifen, Witterungsschutz, dynamische Informationsanzeiger, Fahrscheinautomaten sowie Notruf- und Infosprechstellen.

Bisherige Haltestellen entfallen

Mit der Inbetriebnahme entfallen die bisherigen Haltestellen Hogrefestraße, Hemelingstraße und Weizenfeldstraße.

Kosten und Träger

Insgesamt kostet der Neubau der beiden Haltestellen rund 5,7 Millionen Euro. 75 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten trägt das Land Niedersachsen, auf die Region Hannover entfallen ca. 2,2 Millionen Euro.

Ankündigungen für 2014

Regionspräsident Hauke Jagau kündigte an, dass im kommenden Jahr der barrierefreie Ausbau der Stadtstrecke C Strecke - auf ihr verkehren die üstra-Linien 4, 5, 6 und 11 - mit der Nachrüstung der Hochbahnsteige Saarbrückener Straße und Großer Hillen in Kirchrode fortgesetzt wird. Schlusspunkt ist im Jahr 2015 der barrierefreie Ausbau der Haltestelle Schaumburgstraße in Herrenhausen. Damit wären dann die Linien 4 und 5 komplett barrierefrei.