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Büroimmobilienmarkt

Beständig erfolgreich

Die Region veröffentlicht die Jahresbilanz für den gewerblichen Immobilienmarkt.

Hannover/Laatzen/Langenhagen. Der hannoversche Büroimmobilienmarkt bleibt eine zuverlässige Bank: 150.000 Quadratmeter Fläche wurden 2012 in Hannover und den beiden Nachbarstädten Laatzen und Langenhagen umgesetzt. Zwar sind die Gesamtumsätze nach dem Rekordjahr 2011 wie erwartet deutlich zurückgegangen – um rund 17 Prozent. Sie  liegen aber für das Jahr 2012 leicht über dem Schnitt der letzten 5 Jahre (140.000 qm) und immer noch deutlich gut ein Drittel über dem 10-Jahres-Durchschnitt (110.000 qm). Von den insgesamt 150.000 Quadratmetern Flächenumsatz 2012 entfielen etwa 115.000 Quadratmeter auf Vermietungen, ca. 35.000 Quadratmeter wurden von Unternehmen für den eigenen Bedarf erworben bzw. mit dem Bau begonnen.

Attraktive Büroflächen

Als besonders attraktiv erwiesen sich einmal mehr Flächen in der hannoverschen Innenstadt sowie an den großen Ausfallstraßen: Allein im Bereich der City wurden für circa 22.000 Quadratmeter Fläche neue Verträge geschlossen. Am Rand der Innenstadt und den Ausfallstraßen Podbielskistraße, Hildesheimer Straße und Vahrenwalder Straße fanden etwas mehr als 44.000 Quadratmeter Büro neue Mieter oder Käufer. In der City kletterten die Spitzenmieten abermals nach oben: In Bestlagen zahlen Mieter mittlerweile 14 Euro pro Quadratmeter – 20 Cent mehr als Mitte 2012 und 50 Cent mehr als Ende 2011. "Das ist ein erfreuliches Marktsignal und spricht für die Attraktivität des Standorts", stellt Ulf-Birger Franz, Dezernent für Wirtschaft, Verkehr und Bildung der Region Hannover, fest. Sein Fazit für 2012: "Der hannoversche Büroimmobilienmarkt etabliert sich auf einem insgesamt sehr guten Niveau."

Logistikimmobilienmarkt

Gute Nachrichten auch vom Logistikimmobilienmarkt. Die Nachfrage in der gesamten Region nach geeigneten Flächen ist unverändert hoch – das bestätigen die Marktteilnehmer unisono. Insbesondere Grundstücke zur Entwicklung von neuen Logistikprojekten werden gesucht. Das Problem: Die Region Hannover ist dank ihrer geografischen Lage zwar hochattraktiv, doch es fehlt an zur Verfügung stehenden Arealen. Das hat sich 2012 deutlich bemerkbar gemacht: Mit gut 235.000 Quadratmetern, die neu vermietet, verkauft oder für den eigenen Bedarf bebaut wurden, liegt der Gesamtumsatz knapp ein Viertel  unter den vergangenen beiden erfolgreichen Jahren. Verglichen mit dem Schnitt der vergangenen fünf Jahre, wurden 2012 15 Prozent weniger Flächen auf dem Logistikimmobilienmarkt umgesetzt.

Zukunftssicherung des Logistikstandortes

"Die Logistikwirtschaft steht als zweitgrößte Einzelbranche in der Region Hannover im Fokus des regionalen Arbeits- und Immobilienmarkts", betont Wirtschaftsdezernent Franz. "Um der Nachfrage und den Anforderungen einer modernen, nachhaltigen und hochwertigen Logistikwirtschaft Rechnung tragen zu können, wird die Region die Erweiterung und Zukunftssicherung des Logistikstandortes vorantreiben." So hat die Region Hannover in den vergangenen Jahren in Wunstorf und Barsinghausen im Rahmen des Regionalen Logistikflächenkonzeptes die Entwicklung eines ca. 120 Hektar großen, trimodalen Standorts am Mittellandkanal forciert. Mit dem Bau einer sogenannten Megahub-Anlage, der 2013 beginnt, gewinnt auch das Güterverkehrszentrum Lehrte noch einmal an Bedeutung. Das 100-Millionen-Euro-Projekt ist ein Meilenstein im kombinierten Verkehr, um Container vom LKW auf die Bahn und umgekehrt zu verladen.

Grundlage für die weitere Standortentwicklung ist das Logistikflächenkonzept der Region Hannover. Der Region wird es zusammen mit den betroffenen Kommunen noch in diesem Jahr gelingen, geeignete Flächen zu entwickeln und dem Markt zur Verfügung zu stellen. Dies gilt insbesondere für den sogenannten Logistikschwerpunkt West in Wunstorf und Barsinghausen.

Zur methodischen Erhebung der Daten

Die Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung der Region Hannover trägt die Gesamtbilanz zum gewerblichen Immobilienmarkt regelmäßig gemeinsam mit den wichtigsten regionalen Partnern der Immobilienwirtschaft zusammen. 2012 haben insgesamt 20 Partner am Immobilienmarktbericht und der Gesamtbilanz mitgearbeitet. Der nächste Immobilienmarktbericht 2013 ist für Ende September in Vorbereitung und erscheint pünktlich zur Expo Real 2013 in München.

Immobilienmarktbericht - Sie haben keine Berechtigung dieses Objekt zu betrachten.
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