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Kreisstraßen

Millionen für Baumaßnahmen

Regionsversammlung beschließt die Prioritätenliste 2014 bis 2017

Die Baggerschaufel eines Baggers ruht auf Untergrund. © Smit, Region Hannover

Schweres Gerät auf der Baustelle

Region Hannover. Für den Bau und die Erneuerung ihrer Kreisstraßen und Radwege will die Region Hannover in den nächsten vier Jahren einen zweistelligen Millionenbetrag ausgeben. Die Regionsversammlung hat am Dienstag die Prioritätenliste für die Vorhaben von 2014 bis 2017 beschlossen. Alle Maßnahmen stehen unter dem Vorbehalt des Haushaltsbeschlusses.

Umfangreichstes Projekt, das für 2014 avisiert ist, ist die Erneuerung der Ortsdurchfahrt im Zuge der K 113 durch Isernhagen F.B. und K.B.; 1,4 Millionen Euro sind dafür eingeplant. Auch zwischen Isernhagen-Neuwarmbüchen und Isernhagen F.B. im Zuge der K 115 soll die Fahrbahn erneuert werden; Kostenpunkt 400.000 Euro. Zwischen Neuwarmbüchen  und Großburgwedel-Thönse im Zuge der K 116 ist der Bau eines Radweges geplant, der mit 500.000 Euro veranschlagt ist. Weitere Arbeiten stehen 2014 an der K 121 zwischen Ramlingen und Burgdorf und in der Ortsdurchfahrt in Lehrte-Steinwedel an der K 123 an. Darüber hinaus sollen entlang der K 135 in Sehnde-Evern und in Lehrte jeweils ca. 500 Meter lange Radwege gebaut werden.

Für 2015 ist Ronnenberg und Hemmingen Schwerpunkte. So ist dort vorgesehen, zwischen Ronnenberg und Hemmingen-Devese an der K 221 und K 226 einen eigenen Radweg zu bauen.  An der K 226 wird zwischen Ihme-Roloven (Ronnenberg) und Hemmingen-Hiddestorf ein neuer Radweg angelegt, dazu kommen ebenfalls Fahrbahnerneuerungen in den beiden Ortslagen. Darüber hinaus ist der Fahrbahnausbau in der Ortsdurchfahrt von Pattensen-Vardegötzen vorgesehen für 2015.

Insgesamt umfasst die Prioritätenliste für die Jahr 2014 bis 2017 35 Vorhaben. „Ein gut ausgebautes, leistungsfähiges und verkehrstüchtiges Straßennetz ist eine wichtige Voraussetzung für die Mobilität der Menschen und eine wichtiger Standortvorteil für Wirtschaft und Handel in unserer Region. Menschen und Waren sollen zügig und sicher ihre Ziele erreichen“, unterstreicht Verkehrsdezernent Ulf-Birger Franz die Bedeutung der Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur.

Die Region Hannover ist in ihrem Bereich als sogenannte Baulastträgerin für 620 Kilometer Kreisstraßen verantwortlich, die von zurzeit 340 Kilometer Radwegen „begleitet“ werden. Neben den Straßen und Wegen ist die Region als Eigentümerin auch verantwortlich für 130 Brücken, Trogbauwerke und Stützwände, dazu kommen 500 Durchlässe, 155 Ampelanlagen, rund 60.000 Straßenbäume, 20.000 Leitpfosten sowie 16.000 Verkehrszeichen.