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Anti-Graffiti-Team

Leistungsumfang wird erweitert

Erweiterte Aufgaben für das Anti-Graffiti-Team: Schmierereien beseitigen und zugleich Bahnhöfe kreativ verschönern.

Ein Mann mit Warnweste beseitigt mit einem Schwamm Schmierereien an einer S-Bahn-Station. © Region Hannover

Im Einsatz für saubere Stationen ohne Kritzeleien und Graffiti

Seit dem 1. Januar 2013 ist in und um die Bahnhöfe der Region Hannover das Anti-Graffititeam aktiv. Im Auftrag der Region Hannover beseitigt die mobile Truppe schnell und gründlich Farbschmierereien und Parolen. Für dieses Jahr soll der mit DB Station & Service AG abgeschlossene Vertrag in seinem Leistungsumfang erweitert werden. Die Region Hannover beabsichtigt hierfür 2014 und 2015 insgesamt weitere 120.000 Euro zur Verfügung zu stellen. Mit dem Geld sollen nun auch zusätzlich Malerfacharbeiten an den Stationen, im Bereich der Zuwegungen, Unterführungen und Tunnel ausgeführt werden. Eine entsprechende Drucksache hat die Regionsverwaltung jetzt für den Verkehrsausschuss am 13. Mai.2014 zur Beratung vorgelegt.

„Das Anti-Graffititeam hat in seinem ersten Einsatzjahr eine sehr erfolgreiche Arbeit geleistet. Unsere Fahrgäste nehmen positiv war, dass Farbsprühereien umgehend beseitigt werden“, diese Bilanz zieht Regionspräsident Hauke Jagau: „An sauberen S-Bahn-Stationen fühlen sich die Menschen wohler und sicherer, auch weil sie registrieren, dass man sich um ‚ihre’ Bahnhöfe kümmert.“  

Ab diesem Sommer sollen nun auch weitergehende Malerarbeiten durchgeführt werden. „Wir wollen durch die kreative Verwendung von Farben und Materialien - vor allem in den Tunnel- und Treppenbereichen - das Warten auf den Zug angenehmer gestalten und zugleich Graffiti-Attacken vorschützen“, kündigt Ulf-Birger Franz, Verkehrsdezernent der Region Hannover, an. Der für das Anti-Graffiti-Team zur Verfügung stehende Etat von 80.000 Euro soll deshalb für dieses Jahr um bis zu 40.000 Euro aufgestockt; für 2015 stünden insgesamt 160.000 Euro für die Aufwertung der Stationen zur Verfügung.

Die gleichzeitige Anwendung verschiedener Instrumente – Anti-Graffititeam verstärkt durch Malerfacharbeiten, „Lokale Kümmerer“ als Schadensmelder und die künstlerische Gestaltung von Unterführungen durch Kooperationen vor Ort – fördere die Entwicklung von Synergien und die Akzeptanz des öffentlichen Personennahverkehrs. Franz: „Die hohen Zuwachsraten der letzten Jahre im Schienennahverkehr zeigen, dass das Angebot in der Region Hannover attraktiv ist. Durch zusätzliche Anstrengungen bei Sicherheit und Sauberkeit wollen wir noch attraktiver werden.“