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Blick von unten auf das grüne Blätterdach einer Rotbuche. © Wikimedia Commons (User 4028mdk09)

Die Buche ist der Laubbaum, der in Deutschlands Wäldern am häufigsten vorkommt

Ottomar-von-Reden-Park

Regionspräsident setzt neue Buche

Ersatzpflanzung: Regionspräsident Hauke Jagau hat im Ottomar-von-Reden-Park in Gehrden eine neue Buche gesetzt. Im April musste die Region eine denkmalgeschützte Buche fällen.

Pilzbefall im Wurzelbereich, Umsturzgefahr – die Region Hannover konnte die denkmalgeschützte Buche im Ottomar-von-Reden-Park nahe des Eingangs Franzburger Straße nicht retten. Mitte April musste sie aus Sicherheitsgründen gefällt werden. Jetzt gibt es Ersatz: Regionspräsident Hauke Jagau setzte am Donnerstag, 1. Mai 2014, eine neue Buche in unmittelbarer Nähe des bisherigen Standorts der alten Buche.

Auf dem Weg zu einem attraktiven Bürgerpark

"Der Ottomar-von Reden-Park ist eine wertvolle Gartenlandschaft, die es verdient, gepflegt zu werden. Er steht nicht umsonst unter Denkmalschutz", sagt Regionspräsident Hauke Jagau. "Die Region Hannover hat als Eigentümerin in den vergangenen Jahren einiges investiert. Wir wollen diesen Ort als attraktiven Bürgerpark gestalten, nicht nur für die Menschen aus Gehrden, sondern gerne auch darüber hinaus." Ziel sei es, den alten Baumbestand so lange wie möglich zu erhalten. Das sei aber aus Sicherheitsgründen nicht immer möglich. "Dort, wo wir Großbäume fällen müssen, wollen wir sie auch ersetzen", erklärt Jagau.

Grundlegende Sanierung

Seit 2009 ist die Region Hannover dabei, den Ottomar-von-Reden-Park von Grund auf zu sanieren. "In diesem Jahr wollen wir zum Beispiel noch den geplanten Rhododendronwald und ein Arboretum aus gesponserten Bäumen anlegen", erläutert Gerhild Willenborg vom Team Naherholung der Region Hannover. In den vergangenen Wochen wurden zudem die Linden in der Lindenallee beschnitten – auch hier drohte Gefahr für die Spaziergängerinnen und Spaziergänger durch Astbruch.

Hintergrund:

Die Ursprünge des Ottomar-von-Reden-Parks reichen bis in das Jahr 1590 zurück. Als Gutspark wurde die Grünanlage in ihrer heutigen Struktur um 1780 von Friedrich-Otto von Reden angelegt. Vor gut 50 Jahren vermachte Ottomar von Reden (1888 – 1959), seinerzeit Bürgermeister von Gehrden, dem Landkreis Hannover den mehr als drei Hektar großen Park als Stiftung. Heute sind Teile des Parks mit seinem zum Teil jahrhundertealten Gehölzbestand denkmalgeschützt. Im Jahr 2007 hat das Projektbüro der Gartenregion Hannover – ein Projekt der Region Hannover – ein Sanierungs- und Nutzungskonzept erarbeiten lassen, das unter behutsamer Rekonstruktion die Aufwertung und Qualifizierung der historischen Gartenanlage vorsieht sowie die Umwandlung des ehemals privaten Gutsparks zu einem öffentlichen Bürgerpark gewährleisten soll – auch als Ort für Veranstaltungen.