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Unser Dorf hat Zukunft 2014

Zwölf Orte stellen sich dem Wettbewerb

Dörfer aus Burgdorf, Ronnenberg, Springe, Uetze, Wedemark, Neustadt und Wunstorf präsentieren sich vom 16. bis 18. Juli der Jury.

Die Backsteinmauer eines alten bäuerlichen Hofgebäudes ist mit Blumenampeln dekoriert. Eine grobe Holzbank lädt zum Verweilen ein. Das Bild wurde auf dem Hof Rabe in Basse aufgenommen. © Kirsch, Region Hannover

Hauswand im Sonnenschein

Wie attraktiv und zukunftsfähig sind die Dörfer der Region Hannover? Dieser Frage geht der Regionalwettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" alle drei Jahre auf den Grund. Jetzt steht fest: Zwölf Dörfer stellen sich der Herausforderung und erwarten Mitte Juli Besuch von der Jury. Vom 16. bis 18 Juli 2014 bereist die Bewertungskommission mit Regionspräsident Hauke Jagau an der Spitze die Ortschaften. Die Tour führt dann nach Burgdorf-Otze, Ronnenberg-Weetzen, Springe-Altenhagen I, Uetze-Dollbergen, Wunstorf-Mesmerode, Elze und Resse in der Wedemark sowie in Neustadt am Rübenberge nach Borstel, Dudensen, Hagen, Nöpke und Wulfelade.

Präsentationen mit Spannung erwartet

"Wir freuen uns, dass sich verhältnismäßig viele Dörfer für den Wettbewerb gemeldet haben", sagt Prof. Dr. Axel Priebs, Dezernent der Region Hannover für Umwelt, Planung und Bauen und damit auch zuständig für das Thema Regionalplanung und den Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft". "Wir wissen, dass so eine Bewerbung für die Dorfgemeinschaft mit viel Aufwand verbunden ist. Es ist immer spannend, wie sich die Dörfer präsentieren und beeindruckend, wie viel Engagement in die Beiträge fließt." 2011, als der Wettbewerb zuletzt auf regionaler Ebene stattfand, belegten Hagen und Wulfelade gemeinsam Platz eins, damals waren neun Dörfer ins Rennen gegangen. 2007 hatten sich elf Dörfer angemeldet, Sieger wurde Lehrte-Immensen.

Zukunft und Lebensqualität

Ziel des Wettbewerbs ist, die Zukunftsperspektiven in den Dörfern zu verbessern und die Lebensqualität in den ländlichen Räumen zu steigern. Dazu gehören auch der Erhalt und die Entwicklung von Nahversorgungs­möglichkeiten, von dörflich angepassten Wirtschaftsstrukturen, Perspektiven für den Fremdenverkehr und die Versorgung durch erneuerbare Energien. Der Wettbewerb will dazu anregen, Stärken, Schwächen und Chancen zu analysieren und daraus ein ganzheitliches Konzept für die Entwicklung der Ortschaften zu erarbeiten. Bewerben konnten sich Dörfer mit bis zu 3000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Das Motto des diesjährigen Wettbewerbs lautet "Erhalt und Stärkung einer lebendigen Ortsmitte".

Weitere Informationen zum Wettbewerb

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