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Vier Personen halten gemainam einen Kuchen, dieser ist verziert mit einem Hochbahnsteig, Logos und Grußworten. © Region Hannover

Ein Hochbahnsteig zum Vernaschen: Schlossküchen-Betreiber Dietmar Althof (ganz rechtrs) hatte zur Eröffnung der neuen Station Schaumburgstraße eine ganz besondere Torte gebacken. André Neiß und Willi Lindenberg (üstra Vorstand) und Regionspräsident Hauke Jagau durften probieren.

Linie 4 barrierefrei

Neuer Hochbahn­steig eröffnet

Neuer Hochbahn­steig "Schaum­burg­straße" in Herrenhausen eröffnet: Alle 33 Stationen der Stadtbahnlinie 4 sind nun barrierefrei.

In der Nachbarschaft der Stadtbahnhaltestelle Schaumburgstraße befinden sich die älteren Wohnquartiere von Herrenhausen, der Große Garten, eine Fakultät der Uni, die Verwaltung der Evangelischen Kirche Deutschlands sowie eine Berufs- und eine Grundschule. Rund 4.500 Fahrgäste der üstra steigen hier in der Woche jeden Tag ein und aus. Seit heute müssen dafür nicht mehr erst die Trittstufen der üstra-Fahrzeuge ausgeklappt werden. Mit der Fertigstellung des neuen Hochbahnsteigs kommen nun auch die modernen TW3000 Züge zum Einsatz, die höhengleich mit dem Hochbahnsteig ihre Türen öffnen. Mit der Schaumburgstraße ist die Nachrüstung der Linie 4 zwischen Garbsen und Roderbruch mit barrierefreien Haltestellen abgeschlossen. Alle 33 Stationen auf der 19,7 Kilometer langen Strecke sind nun stufenlos erreichbar. 

Hochbahnsteig Nr. 151

Errichtet wurde der neue Hochbahnsteig in Herrenhausen im Auftrag der Region Hannover von der Infrastrukturgesellschaft Region Hannover (infra). Für den Bau des insgesamt 151. Hochbahnsteigs im hannoverschen Stadtbahnsystem wurden rund 3,3 Millionen Euro investiert. "Eine sinnvolle Ausgabe", wie Regionspräsident Hauke Jagau bei der Eröffnung betonte: "Der erhöhte Bahnsteig stellt eine Hilfe für alle Menschen dar, die in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt sind. Alte Menschen, Eltern mit Kinderwagen, Personen mit schwerem Gepäck zählen ebenso dazu wie Rollstuhl-Fahrende." Mit Jagau freuten sich Hannovers Bürgermeister Thomas Hermann, üstra-Vorstandsvorsitzender André Neiß und infra-Geschäftsführer Stefan Harcke über die neue Station. Mit ihr sind nun 75 Prozent der Haltestellen im hannoverschen Stadtbahnnetz barrierefrei.

2016 wird Linie 5 komplett barrierefrei

Regionspräsident Hauke Jagau kündigte an, dass 2016 der barrierefreie Ausbau der Stadtstrecke C-Ost mit der Nachrüstung des Hochbahnsteiges Großer Hillen in Kirchrode seinen Abschluss findet: "Damit ist auch die Linie 5 zwischen Stöcken und Anderten auf ganzer Länge an allen Haltestellen barrierefrei erreichbar."

Stadtbahnsystem wird weiter ausgebaut

Der Ausbau des Stadtbahnsystems werde insgesamt mit großen Schritten vorangehen, sagte Jagau. Im kommenden Jahr beginnen sowohl die Arbeiten an der Stadtbahnverlängerung nach Hemmingen als auch der Neu- und Ausbau der Stadtbahnlinien 10 und 17 in der Innenstadt bis zum Raschplatz. Auf dem Nachrüstungsprogramm stehen Hochbahnsteige für die Haltestellen Hauptbahnhof/ Rosenstraße und Goetheplatz. An der Schulenburger Landstraße wird die Station Krepenstraße barrierefrei umgebaut.