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Zwei Zehneuroscheine, ein Hunderteuroschein, ein Zwanzigeuroschein, ein Fünfeuroschein, mehrere Münzen und ein blauer Kugelschreiber liegen auf einem grauen Tisch. © Sawadka, Region Hannover

Die Eurobanknoten bilden zusammen mit den Euromünzen das Bargeld des Euro.

Selbstbestimmtes Leben im Alter

Ausgezeichnete Projektideen

Ausgezeichnet: Region Hannover fördert neun Modellprojekte zum selbstbestimmten Leben im Alter mit insgesamt rund 184.000 Euro.

Für ein lebendiges und gemeinschaftliche Wohnen aller Generationen: Mit insgesamt rund 184.000 Euro fördert die Region Hannover sechs Projekte aus Hannover, Burgdorf, Uetze und Garbsen, die sich dem selbstbestimmten Leben im Alter oder mit Behinderungen besonders widmen. Drei weitere Modellprojekte erhalten eine Anschubfinanzierung von insgesamt 29.000 Euro.

Goldammer

Erlebnisgarten für Generationen in Uetze

Ziel des Projektes ist der Aufbau eines Erlebnisgartens auf dem Mühlengrundstücks der betreuten Wohnanlage „Mühle Amme“ in Uetze. Der Erlebnisgarten ist offen für alle Bürgerinnen und Bürger und soll durch Aktionen und Angebote für alle Generationen belebt und bewirtschaftet werden. Geplant ist, das Gartengrundstück gemeinsam mit den künftigen Nutzerinnen und Nutzern zu gestalten und professionell zu betreuen. Vorgesehen sind etwa offene Nutzgartenflächen, unterfahrbare Hochbeete für Rollstuhlfahrer, ein Hühnerhof, eine Werkstatt, ein Backhaus sowie themenbezogene Veranstaltungen. Fördersumme: 23.614 Euro

wohnen+

Inklusive Quartiersarbeit im Stadtteil Roderbruch, Hannover

Hinter dieser Projektidee stehen bedarfs- und sozialraumorientierte Dienstleistungen für alle Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers mit und ohne Behinderungen – entwickelt von den Hannoverschen Werkstätten. Projekt-Kern soll ein barrierefreies Wohncafé mit angegliederter Beratungsstelle und speziellen Angeboten für Menschen mit Behinderungen sein. Kooperationspartner ist die Gesellschaft für Bauen und Wohnen Hannover (GBH), die das Gemeinschaftshaus Kosselhof betreibt und hier Räumlichkeiten für das Wohncafé zur Verfügung stellt. Fördersumme: 30.000 Euro

Inklusives Wohnprojekt

Burgdorfer-Stadt-Wohngruppe – Lebensraum mittendrin

Barrierearmer und preisgünstiger Mietwohnraum für Menschen mit Behinderungen und ein Ort der Begegnung für Menschen mit und ohne Behinderung – das plant die Lebenshilfe Peine-Burgdorf GmbH in Kooperation mit der Wohnungsbaugenossenschaft Südheide eG und der Stadt Burgdorf: Für zwölf erwachsene Menschen mit geistiger Behinderung werden Wohnungen in bestehenden Miethäusern in Burgdorf angemietet. Mittelfristig soll die klassische stationäre Wohngruppe aufgelöst werden, um eine stärkere Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu fördern. Fördersumme: 28.300 Euro

Smart Wohnen

Stadtteilhaus Alt-Garbsen

Ziel des Projektes ist die Ausstattung von drei Mietwohnungen in einem Neubau mit Assistenz-Systemen für insgesamt vier Menschen mit körperlichen Einschränkungen in Alt-Garbsen. Das Evangelische Johannesstift plant ein Stadtteil-Haus in der Beethovenstraße in Garbsen. Darin integriert sind unter anderem ein Nachbarschaftszentrum sowie drei Wohnungen für Menschen mit Mehrfachbehinderungen. Die technische Ausstattung der Wohnungen umfasst beispielsweise motorangetriebene Sensortechnik für Türen mit Kameras, Notrufsysteme, automatische Steuerung der Fahrstühle oder sensorgesteuerte Fenster. Fördersumme: 50.000 Euro

Ambulantes Wohnprojekt

Stadtteil Bemerode, Hannover

Aufbau und Betrieb einer dezentralen ambulanten Wohngemeinschaft für vier Menschen mit Behinderungen in einem Wohngebiet in Hannover-Bemerode – darum geht es in diesem Projekt. Dabei werden zwei Wohnplätze dauerhaft für Menschen mit Spina bifida (fehlender Verschluss des Wirbelbogens über unterschiedlich viele Wirbelkörper) und/oder Hydrocephalus (Erweiterung der liquorgefüllten Flüssigkeitsräume des Gehirns) zur Verfügung stehen. Menschen mit diesem Handicap soll damit die Möglichkeit geboten werden, außerhalb von stationären Einrichtungen weitestgehend selbstbestimmt und eigenständig zu leben – unterstützt durch sozialpädagogische Begleitung.  Fördersumme: 25.000 Euro

Selbstbestimmt wohnen mit Unterstützung nach Maß und Bedarf, Hannover

Das Projekt-Ziel: Menschen jeden Alters mit wirtschaftlichen und sozialen Schwierigkeiten in einem begrenzten Wohnquartier zu vernetzen und zu beraten, ihnen eine zentrale Anlaufstelle zu bieten und Angebote für Freizeit und nachbarschaftliches Engagement zu entwickeln. Die Wagner`sche Stiftung bietet Menschen mit wirtschaftlichen und sozialen Schwierigkeiten die Möglichkeit, kostengünstig und innenstadtnah zu wohnen. Dazu vermietet sie 79 Wohnungen eines Wohnblocks in der Calenberger Neustadt. Nun soll den Mieterinnen und Mietern eine zusätzliche sozialpädagogische Beratung und Unterstützung angeboten werden. Fördersumme: 27.125 Euro

Ausgewählte Projekte für Anschubfinanzierung

Eilvese: Genossenschaftliches Altenwohnprojekt und alternsgerechte Dorfentwicklung 

Der Verein in Gründung "Bürger für Eilvese" ist Initiator für die Projektidee des genossenschaftlichen, selbst organisierten Altenwohnprojekts mit kleinen barrierefreien Wohneinheiten, das ins Dorfzentrum integriert werden soll. Ein Konzept zur Weiternutzung der durch den Umzug von Bürgerinnen und Bürgern aus Eilvese in das Wohnprojekt freiwerdenden Bestandsimmobilien soll außerdem entwickelt werden. Zusätzlich sind Gemeinschaftsräume und Gemeinschaftsflächen geplant, die für den gesamten Ort zur Nutzung angeboten werden sollen. Im Projekt soll ein Servicepunkt integriert werden, der Angebote und Hilfen von und für die Bürgerinnen und Bürger von Eilvese koordiniert. Parallel dazu plant der Verein, die alternsgerechte Dorfentwicklung in Eilvese weiter voranzutreiben. Anschubfinanzierung:  17.500 Euro

Hannover: Wohnprojekt "Zu Hause" e.V.

Ziel des Wohnprojektes "Zu Hause" e.V. in Hannover in der Velberstraße ist die Ausstattung des Gemeinschaftsraumes. Die Wohnprojektgruppe besteht aus acht Singles und einem Ehepaar im Alter von 50 bis 70 Jahren und wird von der Werkstatt Gemeinschaftliches Wohnen e.V. (Wohnprojekt-Beratung) begleitet und moderiert. In einer Baulücke will die Wohnungsgenossenschaft Ostland e.G. ein fünfgeschossiges Wohnhaus mit 16 kleinen Wohnungen, einer Tiefgarage sowie einer Kinderkrippe im Erdgeschoss errichten. Im ersten Obergeschoss ist ein Gemeinschaftsraum sowie Gästezimmer mit angeschlossenen Bädern geplant. Anschubfinanzierung für die Ausstattung des Gemeinschaftsraumes: 5.000 Euro

Hannover: Wohnprojekt Pyrmonter Straße – Junge Menschen mit Beeinträchtigungen

Der Verein Vielfalt e.V. hat in Kooperation mit der gemeinnützigen Gesellschaft für Integrative Sozialdienste mbH (gGIS mbH) ein Wohnkonzept für ein Zuhause entwickelt, das den individuellen Wünschen und Bedürfnissen junger Menschen mit Beeinträchtigung entspricht und die dafür notwendigen Voraussetzungen schafft. Dazu wurde ein Einfamilienhaus in ein Wohngemeinschaftshaus mit acht Zimmern, mehreren Bädern und Gemeinschaftsflächen umgebaut. Hier wohnen vier junge Männer und vier junge Frauen mit Beeinträchtigungen in einer selbstbestimmten Wohngruppe. Anschubfinanzierung für rollstuhlgerechte Gartengestaltung: 6.500 Euro