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Leibniz-Jahr

Leibniz wird im öffentlichen Raum sichtbar

Start der Kampagne „Wer war Leibniz“ – Partnerprojekt von Region, Infra und üstra

Gruppenbild vor einer Stadtbahn. © Region Hannover

HMTG-Chef Hans Nolte (von links), Theda Minthe, Leiterin der Wissenschaftsstadt Hannover, Gottfried Wilhelm Leibniz, Christa Ambrosius, Leiterin des Marketings der üstra, Ulf-Birger Franz, Verkehrsdezernent der Region Hannover sowie Dennis Hüsers und Maximilian Mente von der Agentur ZUM HOHEN UFER machen sich dafür stark, dass sich im Leibniz-Jahr alles um den Universal-Gelehrten dreht.

Er war Philosoph, Mathematiker, Ingenieur, Biologe und so einiges mehr: Mit einem umfangreichen Kultur- und Wissenschaftsprogramm feiert Hannover das Leibniz-Jahr 2016. Der Universalgelehrte Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716) wirkte 40 Jahre lang als Hofrat und Bibliothekar des Welfenherzogs an der Leine. Am 14. November 2016 jährt sich der Todestag des berühmten Mannes zum 300. Mal.

Begegnen Sie Leibniz

In den nächsten Monaten werden Einwohnerinnen und Einwohner sowie Besucherinnen und Besucher dem Universal-Gelehrten häufig begegnen – zum Beispiel an der Bushaltestelle, auf Großplakaten und als Passagier in und auf der Stadtbahn. Mit der Kampagne „Wer war Leibniz“ unterstützen die Region Hannover und ihre Partnerunternehmen Infrastrukturgesellschaft Region Hannover (infra) und üstra - abgestimmt mit der Hannover Marketing und Tourismus GmbH (HMTG) – das Programm zum Jubiläumsjahr und lassen Leibniz und seine Lebensleistungen im öffentlichen Raum sichtbar und erlebbar werden.

Zum Start der Kampagne am Freitag, 22. April 2016, stieg Leibniz höchstpersönlich aus der Stadtbahn, die noch bis Ende des Jahres sein Konterfei trägt. Auf den Plakaten und im Internet unter der Adresse www.wer-war-leibniz.de stellt sich der Gelehrte mit seinen unterschiedlichen Facetten dar – als Netzwerker, Archäologe und Theologe zum Beispiel. Das Wirken des Universalgenies im jeweiligen Berufsfeld wird anhand von Bildern, Illustrationen und Grafiken in einer digitalen Kollagenarbeit dargestellt. Zwölf dieser Motive wurden entwickelt. Sie werden auf verschiedenen Werbeträgern in den Anlagen des Öffentlichen Personennahverkehrs, aber auch zum Beispiel an Litfaßsäulen im Straßenraum präsentiert. So wird Leibniz als heimlicher Passagier in 24 Stadtbahnen als Aufkleber am Fenster sitzen, an 24 Haltestelle als Transparent an der Halle auf den Bus warten und 18 Großflächen und 30 City-Light-Poster zieren. Das ausgewählte Bildmaterial wurde in Zusammenarbeit mit der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek (GWLB) zusammengestellt. Das Konzept stammt von der Kreativagentur ZUM HOHEN UFER.

Mut zur Innovation

„Das Besondere an Gottfried-Wilhelm Leibniz ist vor allem die Breite seines Schaffens. Und das wollen wir für ein breites Publikum sichtbar machen. Wir möchten Leibniz in die Gegenwart und mitten ins Zentrum Hannovers versetzen. Täglich werden so Zehntausende mit ihm zu tun haben“, erläutert Ulf-Birger Franz, Verkehrsdezernent der Region Hannover. Christa Ambrosius, Marketing-Leiterin der üstra ergänzt: „Leibniz hat stets über Fachgrenzen hinaus nach Lösungen für die Fragen und Herausforderungen seiner Zeit gesucht. Diesem Mut zur Innovation fühlt sich auch die üstra verpflichtet, wenn es darum geht, den Nahverkehr fit für die Zukunft zu machen.“

Breites touristisches Angebot

Hans Nolte, Chef der HMTG, freut sich über ein rundes Paket zum Jubiläums: „Dank der hervorragenden Kooperation aller Beteiligten sind pünktlich zur Sommersaison alle touristischen Produkte zum Leibniz-Jahr fertig. Vom Leibniz-Rundgang über spezielle Stadtführungen bis hin zur Geocaching-Tour ist für die Besucher und Gäste der Stadt alles vorbereitet. Wir freuen uns nun über den Start dieser Kampagne, die wir mit der HMTG auch bundesweit sichtbar machen werden.“  dass Leibniz keineswegs von gestern ist, stellt Nolte ebenfalls klar: „Einheit in der Vielheit – Leibniz ist aufgrund seiner Ansichten und Gedanken aktueller denn je! Das ist der Weg in die Zukunft Europas.“