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Kita-Bau

Neue Baukostenförderung für Kindertagesstätten

Die Region Hannover federt die Finanzierungslücke für Städte und Gemeinden ab.

Zwei Zehneuroscheine, ein Hunderteuroschein, ein Zwanzigeuroschein, ein Fünfeuroschein, mehrere Münzen und ein blauer Kugelschreiber liegen auf einem grauen Tisch. © Sawadka, Region Hannover

Die Eurobanknoten bilden zusammen mit den Euromünzen das Bargeld des Euro.

Die Region rechnet damit, dass in den nächsten drei Jahren über 1.700 Krippenplätze in den Städten und Gemeinden der Region Hannover fehlen. Bisher haben das Land Niedersachsen und die Region gemeinsam die Neuschaffung von Krippenplätzen mit bis zu 14.500 Euro pro Platz gefördert. Seit dem 1. April dieses Jahres ist die Antragsfrist von Landeszuwendungen aus dem aktuellen Förderprogramm zur Schaffung neuer Krippenplätze abgelaufen, entsprechende Nachfolgeprogramme hat das Land bislang nicht angekündigt. Um den Krippenausbau in der Region weiterhin zu sichern, hat die Region die Richtlinien zur Baukostenförderung für Kindertagesstätten erweitert und dem Jugendhilfeausschuss der Region Hannover am Donnerstag (8. Juni) vorgelegt. Abschließend entscheidet am 21. Juni die Regionsversammlung.

Neue Baukostenförderung

„Der Bedarf an Betreuungsplätzen ist hoch. Mit der neuen Baukostenförderung für die Kitas federn wir die entstandene Finanzierungslücke für die Städte und Gemeinden in der Region zumindest teilweise ab“, so Erwin Jordan, Dezernent für soziale Infrastruktur der Region Hannover. „Wir hoffen aber sehr, dass in Zukunft Mittel vom Bund oder Land bereitgestellt werden, um die Schaffung von neuen Krippenplätzen gemeinsam unterstützen zu können.“

Die maximale Bezuschussung von 14.500 Euro pro neu geschaffenen Krippenplatz haben das Land und die Region bis zum 31. März 2016 gemeinsam übernommen, wobei der Anteil der Region in den vergangenen Jahren von 7.500 Euro bis zuletzt 2.500 Euro variierte. In der Vergangenheit hat die Region regelmäßig die Regionsrichtlinie an die Landesförderung angepasst, um garantieren zu können, dass jeder neue Krippenplatz – unter Einbeziehung der Landesmittel – auf konstantem Niveau bezuschusst und damit Planungssicherheit gewährleistet wird. „Durch den Wegfall der finanziellen Beteiligung des Landes müssen wir nun umdenken und neu planen – ganz kompensieren können wir die ausfallende Förderung mit unseren Mitteln nicht“, erklärt Jordan.

Krippen können sich auf Maximalförderung einstellen

Die neue Baukostenförderung der Region, die rückwirkend zum 1. April 2016 in Kraft treten soll, sieht vor, dass sich die Region auch weiterhin im erheblichen Umfang am Krippenausbau im Regionsgebiet finanziell beteiligt: So erhöht die Region ihren zuletzt übernommenen Anteil von 2.500 Euro auf 7.500 Euro pro neu geschaffenen Krippenplatz. Für den Fall, dass der Bund oder das Land wieder Mittel zur Verfügung stellen, erfolgt eine Anrechnung auf den Förderbetrag der Region erst dann, wenn die bereitgestellten Fördergelder von Bund oder Land den Betrag von 7.000 Euro überschreiten – „so können sich die Träger von Krippen auf die Maximalförderung von 14.500 Euro einstellen“, erklärt Jordan.

Der bisher zusätzlich von Region gezahlte Investitionskostenzuschuss in Höhe von 2.700 Euro pro neuen Krippenplatz bleibt auch in Zukunft in seiner Form bestehen. Der Gesamtförderbetrag der Region beträgt somit künftig insgesamt bis zu 10.200 Euro je Krippenplatz.