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Eröffnung der Ortsdurchfahrt Jeinsen mit einem Scherenschnitt © Region Hannover

Scherenschnitt mit Bewachung: Mitglieder der Stedtischen Scharwache Pattensen flankieren Regionsdezernent Ulf-Birger Franz (2.v. r.), Bürgermeisterin Ramona Schumann und Jeinsens Ortsbürgermeister Günter Kleuker bei der offiziellen Freigabe der sanierten Ortsdurchfahrt Jeinsen

Ende der Bauarbeiten

Ortdurchfahrt Jeinsen freigegeben

Für 1,5 Millionen Euro: neue Fahrbahn, neuer Gehweg, neue Leitungen

Zwei Monate früher als geplant konnte am 5.12.2016 die Ortsdurchfahrt Jeinsen wieder freigegeben werden. Der Verkehrsdezernent der Region Hannover, Ulf-Birger Franz, Pattensens Bürgermeisterin Ramona Schumann sowie Ortsbürgermeister Günter Kleuker freuten sich bei einem kleinen Festakt gemeinsam mit Jeinser Bürgerinnen und Bürgern über das Ende der Arbeiten. Gut ein Jahr waren die Vardegötzer und Teile der Ippenstedter Straße Baustelle und für den Durchgangsverkehr abschnittsweise voll gesperrt. Ursprünglich waren Region und Stadt von einer 14-monatigen Dauer für die Ausbaumaßnahme ausgegangen.    

„Es geht bei öffentlichen Projekten durchaus auch mal etwas schneller, vor allem wenn alle Beteiligten mitziehen und das gemeinsame Ziel im Auge behalten“, freute sich Dezernent Franz. Er dankte insbesondere den Anwohnerinnen und Anwohnern, die die Bauarbeiten mit viel Geduld ertragen hätten: „Ihre Belohnung ist ein moderner Straßenzug, der nicht nur den heutigen Verkehrsanforderungen genügt, sondern auch Jeinsen städtebaulich weiter aufwertet.“ Die Sanierung der Ortsdurchfahrt im Zuge der Kreisstraße 201 ist ein Gemeinschaftsprojekt der Region Hannover und der Stadt Pattensen. Kostenträgerin für den Straßenausbau und federführend für die Gesamtmaßnahme war die Region. 

Das wurde gemacht

Die Fahrbahn aus robustem Asphaltbeton hat nach ihrer Freigabe nun eine durchgehende Breite von 5,50 Metern zuzüglich eines überfahrbaren Randstreifens zwischen 0,70 und 1,50 Metern. Begleitet wird die etwa 650 Meter lange Ausbaustrecke einseitig von einem  neu angelegten Gehweg, den die Stadt ebenso finanziert hat wie die Umgestaltung des Einmündungsbereichs der Straße „An der Schmiede“ - nach den im Rahmen der Dorferneuerung Jeinsen erarbeiteten Vorschlägen. Die Bushaltestelle An der Schmiede ist nach Umbau nun auch in beide Fahrtrichtungen barrierefrei und erleichtert Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt, sind den Ein- und Ausstieg..

Aufgrund des schlechten Zustands der Kanalisation hat die Stadt Pattensen parallel zu den Straßenarbeiten im Untergrund auch die Schmutz- und Regenwasserkanäle sowie einen Abschnitt der Trinkwasserleitung erneuern lassen.

Die Kosten und Kostenverteilung

Die Gesamtkosten von Straßen-, Gehwegs- und Leitungsbau belaufen sich voraussichtlich auf rund 1,5 Millionen Euro. Davon entfallen auf die Stadt Pattensen ca. 940.000 Euro und auf die Region Hannover 560.000 Euro. Das Land Niedersachsen beteiligt sich mit 500.000 Euro aus Fördermitteln.