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Private Geldspende ermöglicht Projekt

Forschergeist und Entdeckungsdrang fördern: In 2 Gehrdener Horten wird durch eine private Spende das Projekt "Forscherzeiten" ermöglicht.

Fünf Kinder tüfteln mit Wasserflaschen. Drei Erwachsene schauen dabei zu. © Region Hannover

Spielerisches Tüfteln im Hort Am Castrum: (von links) Gehrdens Bürgermeister Cord Mittendorf, Spenderin Dr. Doris Früh-Naumann und Erwin Jordan, Dezernent für soziale Infrastruktur, an der Wasserstation von „Forscherzeiten“.

Naturwissenschaft, Mathematik und Technik von Anfang an spielerisch begreifbar machen und den Forschergeist junger Menschen unterstützen – das war immer ein großes Anliegen des im Dezember 2015 verstorbenen Professors Dr. Gerd Naumann aus Gehrden, der an der Leibniz-Universität Hannover lehrte. Seine Ehefrau, Dr. Doris Früh-Naumann, hatte anlässlich seiner Beerdigung um Spenden für die Arbeit des Netzwerkes Forscher-Kids der Region Hannover gebeten. Die Spendensumme von rund 3.000 Euro ermöglicht nun, das neue Projekt „Forscherzeiten“ der Region Hannover für Hortkinder in zwei Einrichtungen der Stadt Gehrden – in der Kita Am Castrum und in der Kita Nedderntor – gemeinsam anzubieten.

„Durch das gemeinsame Forschen und Experimentieren wird nicht nur das naturwissenschaftliche Interesse gefördert, sondern auch der sprachliche Austausch untereinander angeregt“, so Erwin Jordan, Dezernent für soziale Infrastruktur der Region Hannover. „Sich sprachlich verständigen zu können – das ist die Basis für ein erfolgreiches Lernen. Wir freuen uns sehr, dass unser neues Projekt Forscherzeiten dank der Spende nun auch in Gehrden starten konnte.“

„Für die Kinder wie für die Erzieherinnen und Erzieher ist Forscherzeiten eine tolle und vor allem nachhaltige Erfahrung“, sagt Gehrdens Bürgermeister Cord Mittendorf. „Spielerisches Unterstützen beim Entdecken und im Umgang mit naturwissenschaftlichen Themen ist eine schöne Ergänzung des bestehenden Angebots unserer Einrichtungen.“

Viel Raum, vielfältige Materialien und unterschiedliche Forscherstationen zum Ausprobieren – Kern des Projekts ist das freie Entdecken und Forschen der Kinder. Die Erzieherinnen und Erzieher nehmen zunächst die Rolle der Beobachterinnen und Beobachter ein: Welche Fragen stellen sich die Kinder? Wie gehen sie mit Neuem um? Was wird näher untersucht? Die Trainerinnen Kerstin Duve und Katharina Matuschke-Graf des Netzwerkes Forscher-Kids Region Hannover vermitteln den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Horteinrichtungen außerdem didaktische Methoden zur Lernbegleitung der Kinder beim Forschen sowie naturwissenschaftliche, technische und mathematische Grundkenntnisse.

Die Grundidee von „Forscherzeiten“, das im Februar in Laatzen startete, basiert auf dem Programm der Berliner Stiftung „Haus der kleinen Forscher“, die Workshops für Fachkräfte von Kindertageseinrichtungen und Horten zum altersgerechten Umgang mit Naturwissenschaft, Mathematik und Technik anbietet. Unter dem Titel „Forscher-Kids Region Hannover“ hat die Region Hannover im vergangenen Jahr die Koordination des Angebots in den regionsangehörigen Kommunen übernommen und nun mit „Forscherzeiten“ das Programm weiterentwickelt  – zugeschnitten auf das jeweilige Bedürfnis der Altersgruppen: von Krippen- und Kindergartenkindern bis zu Hortkindern.