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Kommunale Klimapartnerschaft

Delegation aus Kolumbien zu Gast

Die Delegation besucht verschiedene Einrichtungen in der Region. Sie hat damit erneuerbare Energien für kolumbianisches Kompetenzzentrum im Blick.

Gruppenbild einer Delegation. © Westphal / Region Hannover

Gemeinsames Anliegen Klimaschutz (v. lks.) Umweltdezernent Prof. Dr. Axel Priebs begrüßt Bürgermeister Leonardo Ducuara Cubillos, Neomice Prieto Martinez (Projektkoordinatorin) und Aldemar Gonzales Perez aus der kolumbianischen Gemeinde Belén de los Andaquíes. Mit im Bild die Initiatorinnen des Erfahrungsaustausches Silvia Hesse (3. v. lks.) und Rike Arff (2. v. r.), Leiterin der Klimaschutzleitstelle der Region Hannover.

Eine dreiköpfige Delegation der kolumbianischen Gemeinde Belén de los Andaquíes ist seit dem 15. März 2017 in und bei der Region Hannover zu Gast, um sich über Energie- und Umweltprojekte zu informieren. Dabei stand die Bildungsarbeit zu erneuerbaren Energien besonders im Fokus. Umweltdezernent Prof. Dr. Axel Priebs hat die Gäste heute (Dienstag, 21. März 2017), im Haus der Region begrüßt. „Ich freue mich sehr, dass wir als Vorbildregion für nachhaltiges Handeln und Klimaschutz die Gemeinde Belén de los Andaquíes im Rahmen eines Partnerschaftsprojekts zur nachhaltigen Kommunalentwicklung unterstützen“, so Priebs.

Erste Maßnahmen in 2016 gestartet

Zwischen der Region Hannover und der Gemeinde Belén de los Andaquíes besteht seit 2013 ein Austausch zu Klimaschutzthemen. Die kolumbianische Gemeinde möchte ein Kompetenzzentrum für regenerative Energien und Klimaschutz einrichten. Um dies zu unterstützen, hat die Region Hannover im Rahmen des Projektes „Nachhaltige Kommunalentwicklung durch Partnerschaftsprojekte“ (NAKOPA) des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Fördermittel in Höhe von 50.000 Euro erfolgreich beantragt. Im Rahmen dieser kommunalen Klimapartnerschaft hat die 12.000-Einwohnerstadt bereits Ende 2016 mit den ersten Maßnahmen für das einjährige Vorhaben begonnen.

Delegation holt sich Anregungen in der Region Hannover

In Kolumbien soll ein Informations-, Bildungs- und Qualifizierungszentrum für regenerative Energien, Klimaschutz und Klimaanpassung entstehen. Demonstrations- und Lernanlagen zur netzfernen Stromversorgung von weit abgelegenen Kleinbauernhöfen, öffentlichen Einrichtungen und indigenen Ortschaften mit erneuerbaren Energien ergänzen das Projekt. Das Kompetenzzentrum soll praxisnah und anschaulich Wissen und Technologie an kommunale Entscheidungsträger, Handwerker, Bauern und Indigene sowie auch Schulen vermitteln. Daher ist die Delegation bei Ihrem Aufenthalt in der Region Hannover an praktischen Anschauungsbeispielen interessiert. So standen unter anderem Termine beim Energie- und Umweltzentrum am Deister in Springe-Eldagsen, bei der Berufsbildenden Schule Metalltechnik-Elektrotechnik der Region Hannover sowie im Energie-Labor der Leonore-Goldschmidt-Schule – IGS Hannover-Mühlenberg – auf dem Programm.