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24 Personen haben sich für ein Gruppenbild aufgestellt. © Region Hannover

Cora Hermenau (Mitte), Dezernentin für Öffentliche Sicherheit der Region Hannover, Dorota Szymanska (Mitte, rechts) vom Niedersächsischen Sozialministerium und Kristina Lohre (Mitte, hinten) von der Koordinierungsstelle Integration der Region Hannover mit den neuen Sprachmittlerinnen und Sprachmittler für den Gemeindedolmetscherdienst.

Modellprojekt

Gemeinde­dolmetscher­dienst für die Region Hannover

20 neue Sprachmittlerinnen und Sprachmittler starten ihre Ausbildung.

Sie sprechen nicht nur Deutsch, sondern auch Arabisch, Dari oder Farsi: So genannte Gemeindedolmetscherinnen und Gemeindedolmetscher unterstützen künftig nicht nur die Regionsverwaltung bei der Verständigung mit fremdsprachigen Kunden. Sie sollen auch in medizinischen und sozialen Einrichtungen, Beratungsstellen und Krankenhäusern zum Einsatz kommen. Dafür stellt das Ethno-Medizinische Zentrum Hannover (EMZ) mit Unterstützung der Region Hannover einen Gemeindedolmetscherdienst auf die Beine. An dem zwölfmonatigen Modellprojekt nehmen bis zu 50 qualifizierte Sprachmittler teil. Nach dem Start des Projekts im vergangenen Jahr beginnen jetzt 20 neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Ausbildung.

Modellprojekt über 12 Monate

Zum Auftakt am Freitag, 17. Februar 2017, lernten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zunächst Aufgaben, Struktur und Dezernate der Region kennen und stellten sich vor. Im weiteren Verlauf geht es dann um Grundlagen und Methodik des Dolmetschens sowie den fachlichen Einsatz in verschiedenen Bereichen der Region. Im Rahmen des Modellprojekts sind bereits 160 Dolmetschereinsätze gelaufen, die die Region bezahlt hat. Weitere Einsätze der Dolmetscherinnen und Dolmetscher sind geplant. Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf 65.000 Euro. Die Region beteiligt sich mit 20.000 Euro, die übrigen Kosten trägt das Niedersächsische Sozialministerium.