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Gruppenfoto in festlicher Atmosphäre. © Cl. Kirsch / Region Hannover

So sieht ehrenamtliches Engagement in der Region Hannover aus: Die geehrten Ehrenamtlichen mit der stellvertretenden Regionspräsidentin Petra Rudszuck.

Engagement im Fokus

Dank für freiwilligen Einsatz für die Gesellschaft

Stellvertretende Regionspräsidentin Rudszuck ehrt 43 Ehrenamtliche im Rahmen einer Veranstaltung.

Sie betreuen junge Flüchtlinge, organisieren Seniorentreffs oder setzen sich für den Naturschutz ein: Ehrenamtliche gestalten das Leben in ihrer Stadt oder Gemeinde aktiv und nachhaltig mit. In der Veranstaltung „Ehrenamt - Engagement im Fokus!“ am Freitag, 19. Januar, würdigte die stellvertretende Regionspräsidentin Petra Rudszuck diesen Einsatz. „Das Engagement der vielen Freiwilligen in der Region Hannover trägt einen wichtigen Teil dazu bei, dass unsere Gesellschaft sozial und lebenswert bleibt. Mit ihrem Einsatz schaffen die Ehrenamtlichen Werte und stärken das Miteinander. Allen, die sich in Vereinen, Initiativen, Gruppen oder als Einzelpersonen engagieren, gebührt besondere Anerkennung und Dank.“

18-Jährige engagiert sich für Flüchtlinge

43 Menschen aus den Kommunen der Region Hannover bekamen im Rahmen der Veranstaltung ein Dankeschön, zum Teil stellvertretend für eine Gruppe oder ein Projekt. Die mit 18 Jahren jüngste Geehrte ist Marlene Wieker aus Burgdorf, die sich für Flüchtlinge einsetzt. Sie betreut unter anderem einen Kinderspieltreff und hat Lernpatenschaften übernommen. Kurt Beckhaus aus Hannover ist mit 90 Jahren der älteste Geehrte. Im Arbeitskreis heimische Orchideen e. V. beteiligt er sich seit fast 30 Jahren an der Biotop-Pflege auf den Orchideenwiesen des Vereins und setzt sich so aktiv für den Artenschutz ein.

Geehrt wurden folgende Personen:

Stadt Burgdorf

Jan-Hendrik Busch engagiert sich seit 2013 in der Jugendarbeit der Kirchengemeinde St. Paulus – zum Beispiel in der Konfirmanden-Betreuung. Auf Kirchenkreisebene unterstützt er bei Sommerfreizeiten und Spendenprogrammen und ist Delegierter des Kirchenkreistages und des Kirchenkreisjugendkonventes. Beim TSV Burgdorf übernimmt Jan-Hendrik Busch zudem seit 2013 ehrenamtlich die Aufgabe des Hallen- und Stadionsprechers.

Dieter Rohles hat 2011 die Gründung des Burgdorfer Mehrgenerationenhauses mitinitiiert und zu einem hohen Anteil aus eigener Tasche finanziert. Bis heute engagiert er sich in allen Belangen des Mehrgenerationenhauses und in der Flüchtlingshilfe. So spendete er 2016 anlässlich seines 70. Geburtstages rund 40 Fahrräder für Geflüchtete. Ein Jahr später kaufte er für 16 Wohneinheiten der Flüchtlingsunterkunft Fernsehgeräte. Darüber hinaus ist Dieter Rohles seit 2011 als Schiedsmann in der Stadt Burgdorf und seit 2013 als ehrenamtlicher Richter beim Landgericht Hildesheim tätig. 2015 verfasste er eine Denkschrift zum Thema „Engagementpolitik - gestern, heute, morgen“.

Marlene Wieker hat schon im Alter von zwölf Jahren zusammen mit ihrer Mutter Geflüchtete bei Stadtführungen, Teestunden und Schwimmbadbesuchen begleitet. 2013 inszenierte die Schülerin mit der Theater-Projektgruppe „Heimat“ mit Jugendlichen aus verschiedenen Ländern und zwei heimatvertriebenen Senioren ein Theaterstück. Seit 2014 begleitet die heute 18-Jährige im Mehrgenerationenhaus Burgdorf einen wöchentlichen Kinderspieltreff für derzeit rund 40 Kinder aus Flüchtlingsfamilien. Darüber hinaus hat Marlene Wieker 2015 die Partnerschaft für einen sechsjährigen Jungen aus Syrien übernommen und begleitet nun ihn und seine Mutter in allen Lebenslagen. Außerdem engagiert sie sich für die Deutsch-Ersthilfe und hat zwei Lernpatenschaften übernommen.

Stadt Burgwedel

Heiner Hoppe ist seit mehr als 30 Jahren Kassenwart der Freiwilligen Feuerwehr Engensen und seit zwölf Jahren aktives Mitglied der Musikzüge Engensen und Ramlingen/ Ehlershausen. Ob Weihnachtsfeiern, Maibaumaufstellen, Schützenfest oder Volkstrauertag – Heiner Hoppe ist bei vielen Ereignissen und Feiern als musikalischer Begleiter dabei. Daneben ist Heiner Hoppe Mitglied des Kirchenvorstands der St.-Marcus-Gemeinde in Wettmar und arbeitet im Finanzausschuss des Kirchenkreises Burgwedel- Langenhagen mit.

Friedrich Kruse macht sich seit 30 Jahren für Sportangebote für Behinderte stark. 1987 übernahm er als Abteilungsleiter in der Turnerschaft Großburgwedel (TSG) den Behindertensport - seinerzeit eine praktisch einmalige Einrichtung. Heute besteht die Abteilung aus acht Gruppen mit 95 Mitgliedern. Friedrich Kruse legte den Grundstein für die Zusammenarbeit mit den Krankenkassen und ebnete so neuen Gruppen wie der Herzsportgruppe (ab 1987) sowie Präventions- und Rehabilitationssportgruppen für Krebs, Schlaganfall- und Parkinsonpatientinnen und -patienten in der Nachsorge (ab 1992) den Weg. Auch die Organisation einer zehntägigen Oster-Freizeit für Sportlerinnen und Sportler mit geistiger Behinderung, die zusammen mit dem Behindertensportverein Hannover angeboten wird, liegt seit 30 Jahren in den Händen des Burgwedelers. Ein weiteres Steckenpferd ist seit Jahrzehnten das Fußballtraining mit Menschen mit geistiger Behinderung.

Stadt Garbsen

Hamid Al-Iriani kam 2015 als Geflüchteter nach Garbsen und engagierte sich schon früh im Nachbarschaftsladen NEULAND - einem ökumenischen Sozialprojekt im Garbsener Stadtteil Berenbostel und bot Deutsch- und Alphabetisierungskurse an. Nach seiner Ausbildung als Integrationslotse begann er 2016, geflüchteten Menschen bei der Wohnungssuche zu helfen, und ist hier insbesondere Ansprechpartner für arabisch sprechende Flüchtlinge. Seit 2016 ist Hamid Al-Iriani außerdem stellvertretendes Mitglied des Integrationsbeirats der Stadt Garbsen.

Frank Holtmann leitet seit Jahren die AG Suchtprävention des Präventionsrates Garbsen. Zu seinen Aufgaben gehört unter anderem die Organisation des „pädagogischen Mittagstisches“, bei dem sich Fachkräfte aus Bildung, Betreuung und sozialen Institutionen zu Präventionsfragen austauschen und informieren. Ziel der Treffen ist, Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher für das Thema Suchterkrankung zu sensibilisieren und dazu beizutragen, dass Familien mit Suchtproblemen schneller identifiziert und unterstützt werden. Frank Holtmann vertritt die AG Suchtprävention auch in der Lenkungsgruppe des Präventionsrates.

Kristiane Seidel leitet seit vielen Jahren die AG Häusliche Gewalt des Präventionsrates Garbsen. Die Arbeitsgruppe vernetzt Fachkräfte zum Beispiel der Jugendhilfe und der Polizei und setzt sich dafür ein, dass Familien mit einer Gewaltproblematik schneller geholfen wird. Kristiane Seidel vertritt die AG Häusliche Gewalt in der Lenkungsgruppe des Präventionsrates, der unter anderem die Stadtverwaltung Garbsen berät.

Stadt Gehrden

Nahid Natiqi kümmert sich seit April 2016 um afghanische Flüchtlinge. Zehn Stunden pro Woche hilft sie bei Hausaufgaben und bei Sprachkursen, begleitet Termine bei Behörden, Ärzten und Banken, übersetzt und unterstützt, wenn es um die Beschaffung von Alltagsgegenständen geht. Sie ist Beraterin in vielen Alltagssituationen und wichtige Ansprechpartnerin für viele Flüchtlinge in Gehrden.

Landeshauptstadt Hannover

Kurt Beckhaus ist seit Beginn der 1990er-Jahre Mitglied im Arbeitskreis heimische Orchideen e. V. Trotz seines hohen Alters von 90 Jahren beteiligt er sich immer noch an den Biotop-Pflegearbeiten auf den Orchideenwiesen des Vereins. Aufgrund seiner hohen Sachkenntnis ist er Ansprechpartner für viele Mitglieder des Vereins.

Hanan Fakih bietet im Stadtteiltreff Sahlkamp Aktivitäten für Frauen mit Migrations- oder Fluchtgeschichte an und hilft ehrenamtlich bei Veranstaltungen im Stadtteil. Für geflüchtete Familien im Stadtteil Sahlkamp ist sie als Ansprechpartnerin und Helferin seit 2015 unterwegs und ist immer zur Stelle, wenn kurzfristig und dringend Hilfe erforderlich ist. So begleitet sie die Geflüchtete zu Arztbesuchen, Ämtern und Wohnungsbesichtigungen, übersetzt und begleitet sogar Geburten.

Monika Gehle engagiert sich seit rund zehn Jahren im kommunalen Seniorenservice der Landeshauptstadt Hannover. Sie hat das monatliche Sonntagscafé in der Seniorenbegegnungsstätte Kleefeld mitbegründet, organisiert es federführend und bietet damit Seniorinnen und Senioren einen Anlaufpunkt. Gerade für alleinstehende, von Vereinsamung bedrohte alte Menschen ist das Sonntagscafé ein Ort der Begegnung und des Austauschs über gesellschaftliche, kulturelle und (kommunal-)politische Fragen. Monika Gehle besucht darüber hinaus alte Menschen in Kleefeld zu Hause.

Karola Herrmann wurde 2010 zur ersten Vorsitzenden des Naturschutzbundes Deutschland - Hannoverscher Vogelschutzverein gewählt und gründete Anfang 2011 die Naturschutzjugend Hannover, die sich seit Oktober 2013 am „AbenteuerNaturgarten“ in Kirchrode beteiligt. Zudem organisiert Karola Herrmann jährlich Ferienlager. Neben der Jugendarbeit ist Karola Herrmann für den NABU als Biberberaterin und Wolfsbotschafterin unterwegs und arbeitet an einem Projekt über die Haselmaus mit. Auch beim Wanderfalkenmonitoring und bei Wasservogelzählungen ist sie aktiv. Darüber hinaus ist Karola Herrmann Mitglied in zahlreichen Gremien des NABU auf Bundes- und Landesebene.

Hans-Dieter Keil-Süllow engagiert sich seit Jahren in der Willkommenskultur und koordiniert und unterstützt Angebote für Geflüchtete. Dazu gehört, die Menschen mit der Behörden- und Arbeitswelt in Deutschland vertraut zu machen, sie aber auch zu Freizeitaktivitäten mit deutschen Mitbürgerinnen und Mitbürgern zu ermutigen. Auch einzelne Hilfesuchende finden bei Hans-Dieter Keil-Süllow Unterstützung. Zudem organisiert er Feste für die Geflüchteten. Die Vernetzung verschiedener Initiativen und Vereine ist ihm ein besonderes Anliegen. Dank seiner vielfältigen Aktivitäten hat Hans-Dieter Keil-Süllow mit nahezu allen der mehr als 100 Bewohnerinnen und Bewohner in der Gemeinschaftsunterkunft Karlsruher Straße Kontakt.

Tatiana Reichelt stammt ursprünglich aus Russland und ist seit 2011 ehrenamtlich als Bewegungsgruppenleiterin beim Kommunalen Seniorenservice Hannover tätig. Mittlerweile leitet sie drei Gruppen. Sie hat immer ein offenes Ohr und pflegt die Kontakte zu den Seniorinnen auch über die Termine der Bewegungsgruppen hinaus. Bei Gesundheitstagen ist sie ebenfalls mit Mitmachaktionen dabei.

Christa Thiem engagiert sich mit ihren 80 Jahren auf vielfältige Weise. So leitet sie seit 2015 die Gruppe „Klönschnack auf platt“ des Kommunalen Seniorenservice Hannover. Die Gruppe hat unter anderem im März und Oktober 2017 kulturelle Plattdeutsch-Nachmittage in Zusammenarbeit mit der Stadt Hannover auf die Beine gestellt. Auch im Norddeutschen Rundfunk ist Christa Thiem mit Kurzgeschichten auf Plattdeutsch zu hören gewesen und dafür ausgezeichnet worden. Für den Seniorenservice hält die ehemalige Schneiderin zudem Vorträge über das Schneiderhandwerk.

Stadt Hemmingen

Harald Gries ist seit mehr als zehn Jahren Vorsitzender der Hemminger Arbeitsgemeinschaft der Sportvereine. Die AG vertritt 14 Vereine mit rund 6.000 aktiven Sportlerinnen und Sportlern, darunter mehr als 2.300 Kinder und Jugendliche. Die AG vertritt die Interessen der Vereine gegenüber Rat und Verwaltung der Stadt und gegenüber dem Regionssportbund und sorgt für ein gelungenes Miteinander der Vereine untereinander. Darüber hinaus ist Harald Gries erster Vorsitzender der Sportlichen Vereinigung Arnum e.V. Die SV Arnum bietet ihren rund 1.800 Mitgliedern - davon mehr als die Hälfte Kinder und Jugendliche – sportliche Aktivitäten in zwölf Sparten an.

Gemeinde Isernhagen

Heiko Weichert ist seit Jahrzehnten ehrenamtlich aktiv. Den Kulturverein Kulturtresen, dessen Vorsitzender er ist, hat er initiiert und ab 2014 aufgebaut. Der Verein veranstaltet Kleinkunstabende, Vorträge, Theater und Workshops; im Mittelpunkt steht jedoch Livemusik. Neben internationalen Musikerinnen und Musikern treten auch Lokalgrößen auf. Die kostenlosen Angebote des Vereins sind mittlerweile weit über die Gemeinde Isernhagen hinaus bekannt. Heiko Weichert gehört zudem zum Organisationsteam des jährlichen „Moorfestes Altwarmbüchen“ und ist seit 2011 in der Kommunalpolitik in Isernhagen aktiv.

Stadt Laatzen

Peter Eisfeld betreut seit Ende 2015 sehr intensiv eine Flüchtlingsfamilie aus dem Irak mit drei Kindern, von denen eines eine schwere Behinderung hat. Er unterstützt die Familie in allen Alltagsfragen und hat dafür gesorgt, dass das behinderte Kind eine spezielle Schule besuchen kann und medizinisch gut versorgt wird. Peter Eisfeld ist zudem im Netzwerk für Flüchtlinge e.V. in Laatzen engagiert.

Karola Jürgens betreut seit Mitte 2015 rund zehn junge Männer, die als Asylbewerber und Flüchtlinge nach Deutschland gekommen sind, und berät sie in allen Fragen des Alltags. Dazu gehört, die jungen Männer bei Behördengängen zu begleiten, bei der Wohnungssuche zu helfen und bei der Orientierung auf dem Arbeitsmarkt zu unterstützen.

Erol Orman zog 1997 nach Laatzen und begann schon kurz danach, sich im Verein La Kita e.V. zu engagieren. In der Grundschule Ingeln-Oesselse stellte er die Schulbibliothek auf eine elektronische Verwaltung um und betreute verschiedene Schulklassen. Seit Anfang 2016 kümmert er sich um den ehrenamtlichen Handwerkerdienst im Seniorenbüro der Stadt Laatzen. Seit Herbst 2017 bietet er zudem regelmäßige Computerkurse an.

Stadt Langenhagen

Arne Boy engagiert sich in der Feuerwehr, seit er 1983 Mitglied der Jugendfeuerwehr in Godshorn wurde. In der Ortsfeuerwehr übernahm er seit 1992 verschiedene Aufgaben wie die des Funkwarts, des Schriftführers, des Ortsbrandmeisters bis hin zum Amt des Stadtbrandmeisters, das er seit 2011 ausfüllt. Auch für die Region Hannover und das Land Niedersachsen ist Arne Boy im Bereich der Freiwilligen Feuerwehr tätig. So schult er die Gemeinden und die Feuerwehren in der Anwendung der neuen Software „Feuerwehr Online“. Für sein Engagement wurde Arne Boy mehrfach von der Feuerwehr ausgezeichnet.

Rosemarie Heese ist seit mehr als 25 Jahren ehrenamtlich in der Emmaus-Kirchengemeinde Langenhagen tätig und gestaltet ganz unterschiedliche Angebote mit. So organisierte sie als Mitglied der Frauengruppe Basare und andere Veranstaltungen mit und engagiert sich seit dem Jahr 2000 in der Seniorenarbeit der Gemeinde. Dazu gehören regelmäßige Spielenachmittage und Frühstücksvormittage. Besonderes Herzstück ist die Weihnachtsstube, die alleinstehenden Menschen seit 1994 die Möglichkeit gibt, Heiligabend mit anderen zu verbringen. In den letzten Jahren haben auch Geflüchtete dieses Angebot genutzt. Es wird gemeinsam gesungen, gespielt, gebastelt und gegessen.

Sigrid Könneke gründete im Frühjahr 2007 zusammen mit Edith Abelbreck die Lernhilfe Kaltenweide. Das Angebot richtet sich an Grundschulkinder aus Familien mit Migrationshintergrund, in denen hauptsächlich die Muttersprache gesprochen wird. Ziel der Lernhilfe ist, dass diese Kinder nicht den Anschluss in der Schule verlieren. In den wöchentlichen Treffen im Dorfgemeinschaftshaus wird nicht nur gelernt, bei Ausflügen erleben die Kinder auch Gemeinschaft.

Gabriele Spier engagiert sich kommunalpolitisch - seit 2001 als Mitglied im Ortsrat Krähenwinkel und seit 2006 im Rat der Stadt Langenhagen. Bereits 1974 trat sie der jetzigen Frauen Union der CDU Langenhagen bei, deren Vorsitz sie 2004 übernahm. Dazu kommt seit 2008 das Amt als Vorsitzende der Frauen Union Kreis Hannover-Land. Neben den politischen Aktivitäten ist Gabriele Spier auch Vorstandsmitglied im Förderverein Kirchenmusik der Matthias-Claudius-Kirche Krähenwinkel-Kaltenweide. Sie engagiert sich zudem in der Stiftung Sternenkinder Langenhagen.

Stadt Lehrte

Bernd Narjes ist seit 2007 jede Woche in verschiedenen Kindertagesstätten in Lehrte zu Gast und bringt Kindern ab vier Jahren das Zeichnen bei. Neben dem Spaß am Kreativen fördert der Zeichenunterricht die feinmotorische Kompetenz der Kinder und ihre Konzentrationsfähigkeit. Die entstandenen Kunstwerke werden für alle sichtbar in den Kitas ausgestellt.

Stadt Neustadt a. Rbge.

Das Ehepaar Claus und Maria-Theresia Crone hat vor mehr als 25 Jahren den Eine-Welt-Laden gegründet und den Integrationsbeirat mit aus der Taufe gehoben. Auch der ökumenische und interreligiöse Gesprächskreis für Menschen, die katholischen, evangelischen Glaubens und Moslems sind, ist ihrer Initiative zu verdanken. In dem Gesprächskreis findet ein regelmäßiger Austausch und Dialog zwischen den Kulturen statt.

Gesa Elsner wirkt im KULTURnetzWERK in Neustadt mit, war Leiterin und Initiatorin des Projekts „Interkultureller Tag“, beteiligt sich an Lesungen und der jährlichen Wirtschaftsausstellung „Robby“. Seit mehreren Jahren engagiert sie sich zudem in der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe „Refugium am Rübenberge“ des evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Neustadt/Wunstorf und lernt nun sogar die arabische Sprache, um den Geflüchteten noch besser helfen zu können.

Marlena Gondesen ist seit 1999 in der Feuerwehr Esperke aktiv – seit 2017 als Ortsbrandmeisterin und damit als erste Frau in dieser Position im Stadtgebiet von Neustadt a. Rbge. Zuvor war sie bereits stellvertretende Jugendwartin und Stadtjugendfeuerwehrsprecherin. Nachwuchs für die Freiwillige Feuerwehr zu gewinnen und die Feuerwehranwärterinnen und -anwärter gut auszubilden, ist ihr bis heute ein wichtiges Anliegen. Im Zusammenschluss der Esperker Vereine kümmert sich Marlena Gondesen ebenfalls um Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche.

Die Eheleute Renate und Gerhard Ruhnau sind im Heimatverein Schneeren e.V. seit dessen Gründung 1989 aktiv. Gerhard Ruhnau führt die Kasse des Vereins und pflegt die Homepage. Der Verein hat in mühevoller Arbeit das denkmalgeschützte Dorfgemeinschaftshaus Schneeren saniert. Die Vermietung des Hauses an Vereine und Privatpersonen liegt seitdem in den Händen von Ehepaar Ruhnau, das auch dafür sorgt, dass das Gebäude gut in Schuss ist. Gerhard Ruhnau hat zudem maßgeblich an der ersten Schneerener Chronik im Jahr 1993 mitgearbeitet und großen Einsatz bei der Organisation der 800-Jahr-Feier des Dorfes 2015 gezeigt. Zudem war Gerhard Ruhnau jahrelang Mitglied des Ortsrates. Renate Ruhnau leitet seit Jahren den örtlichen gemischten Chor.

Stadt Seelze

Robert Leschik und Christoph Slaby haben im Jahr 2000 das internationale Musikfestival Seelze „MUSE“ gegründet. Neben einem ansprechenden und inspirierenden Programm ist den Veranstaltern wichtig, auch die kleinen dörflichen Stadtteile Seelzes einzubeziehen. Musikalische Darbietungen an ungewöhnlichen Spiel-Orten wie zum Beispiel unter Brücken oder Pfarrgärten sind Programm. Das Festival bietet auch jungen und unbekannten Künstlerinnen und Künstlern in Seelze eine Plattform. Das Konzept geht auf: Seit Jahren steigen die Besucherzahlen, die MUSE hat sich zu einem Höhepunkt im Seelzer Veranstaltungskalender entwickelt und ist mittlerweile über die Grenzen der Region Hannover bekannt.

Heidi Stempor ist seit 25 Jahren Schatzmeisterin im DRK-Ortsverein Letter. Bei jedem Blutspendetermin in Letter und Seelze packt sie mit an und ist daher allseits bekannt. Darüber ist Heidi Stempor Diabetes-Lotsin und steht als Sicherheitsberaterin Seniorinnen und Senioren im Stadtgebiet Seelze zur Verfügung.

Stadt Sehnde

Timo Gewohn spielt seit seiner Kindheit Handball im TVE Sehnde - mittlerweile in der ersten Herrenmannschaft. Nebenbei ist er als Schiedsrichter in der Region Hannover aktiv und seit 2015 Jugendwart der Handballabteilung des TVE Sehnde. Er ist verantwortlich für die Organisation des Trainings und den Spielbetrieb von 15 Kinder- und Jugendmannschaften, organisiert Veranstaltungen wie Kinderolympiaden und das Rasenplatzturnier und kümmert sich um die Teilnahme des Vereins an regionalen und internationalen Turnieren.

Heinz-Siegfried Strelow brennt für Heimatkunde und Regionalgeschichte. Er ist Schriftführer des Heimatbunds Sehnde, stellvertretender Vorsitzender des Regionalmuseums Sehnde, das er mitgründete, Landesvorsitzender des Heimatbundes Niedersachsen sowie stellvertretender Vorsitzender des Verbandes der Hermann-Löns-Kreise in Deutschland und Österreich. Bei heimatkundlichen Ereignissen und Veranstaltungen wie der Aufstellung von Gedenksteinen oder Exkursionen ist er eine feste Größe. Zudem ist Heinz-Siegfried Strelow seit 2014 Chefredakteur der Zeitschrift „Heimatland“ und veröffentlichte zahlreiche Artikel, Schriften und Bücher.

Frank Tilgner ist seit mehr als 55 Jahren Mitglied im Männerturnverein Wassel von 1897 e.V. und seit 2003 dessen erster Vorsitzender. Der Neubau einer Sporthalle war Frank Tilgner ein besonderes Anliegen: Er gründete 2005 eine Planungsgruppe und wurde zur treibenden Kraft für die Realisierung des Baus. Dank erheblicher Eigenleistungen des MTV Wassel konnte der Bau im Juli 2007 als multifunktionale Sporthalle und Veranstaltungssaal eröffnet werden. Das neue Gebäude ist seitdem Mittelpunkt und Treffpunkt für alle im Ort.

Stadt Springe

Andreas Baenisch ist Mitglied des Netzwerkes Dorfläden in der Region Hannover und der Leine-Weser-Region und erster Vorsitzender der Genossenschaft „Dorf-Kultur-Erbe Altenhagen I“. Er war maßgeblich beteiligt an der Planung, Konzeptionierung und Einrichtung des Dorfladens mit Dorf-Kneipe in Altenhagen I, beim Aufbau der Genossenschaft und setzt sich weiter für die Entwicklung des Projektes ein - stets das Gemeinwohl der Bürgerinnen und Bürger im Blick. Das Dorfladen-Projekt wurde erstmalig beim Regionswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ 2014 vorgestellt. Altenhagen I erhielt aufgrund des Schwerpunktthemas „Stärkung und Erhalt der Dorfmitte durch Innentwicklung“ hierfür einen Sonderpreis.

Dr. Sigrid Geisler betreut seit rund 20 Jahren Schwimmtraining für Kinder, organisiert und begleitet aber auch über den Kinderschutzbund Schwimmstunden für geflüchtete Frauen im Lehrschwimmbecken in Bennigsen. Sigrid Geisler war darüber hinaus einige Jahre lang im Hospizverein tätig.

Gemeinde Uetze

Hans-Volker Nordmann sorgt für frisches Grün im öffentlichen Raum: Bereits vor Jahren hat er damit begonnen, parallel zu den Wegen im Fuhsepark Frühjahrsblüher zu pflanzen und auf eigene Kosten einen Baumlehrpfad anzulegen. Rund 40 kartierte und mit Plaketten versehene Baumarten sind dort mittlerweile zu finden. Auch an anderen Stellen hat er auf öffentlichen Flächen Pflanzen gesetzt.

Rainer Lindenberg wird als Sprecher des Vorstands stellvertretend für die Freibadgenossenschaft Hänigsen geehrt. Die Genossenschaft hat das Freibad 2011 von der Gemeinde Uetze übernommen und durch viel Engagement vor der drohenden Schließung bewahrt. Das Motto des Bades lautet „Das Bad von allen für alle“. Ein Großteil der anfallen Arbeiten wird ehrenamtlich erledigt: Freiwillige betreuen die Kasse, pflegen die Grünanlagen und übernehmen sonstigen Unterhaltungsarbeiten. Auch Abrechnung, Marketing und Planung werden von Freiwilligen übernommen. Das Freibad ist mittlerweile Ort für viele Veranstaltungen, auch in Zusammenarbeit mit örtlichen Vereinen. Wegen seiner „besonderen Stellung, die das Bad im gesellschaftlichen Leben einnimmt und somit das Gemeinwohl nachhaltig stärkt“, erhielt es 2016 den „Public Value Award“ der Deutschen Gesellschaft für Badewesen.

Gemeinde Wedemark

Marion Paul wird stellvertretend für den Verein „Glücksfellchen Tierhilfe e.V.“ geehrt. Sie und der Verein haben es sich zur Aufgabe gemacht, mehrmals im Jahr nach Rumänien zu reisen, um sich dort für den Tierschutz zu engagieren. Zusammen mit der Leiterin eines örtlichen Tierheims in Rumänien arbeitet „Glückfellchen Tierhilfe“ daran, das dortige Tierheim sukzessive so umzubauen, dass die Hunde statt in Zwingern im Rudel leben können und die artgerechte Haltung der Tiere an Bedeutung gewinnt. Neben den Arbeiten im Tierheim suchen die Vereinsmitglieder auch hilfsbedürftige Hunde auf der Straße. Im letzten Schritt ist das Ziel des Vereins, die Tiere nach Deutschland zu vermitteln.