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Baby-Boom in der Region Hannover

Zahl der Geburten steigt weiter

Allein in den 20 Umlandkommunen kamen fast 5.800 Neugeborene im Jahr 2017 auf die Welt.

Der Baby-Boom in der Region Hannover hält weiter an. Im Jahr 2017 kamen im Umland der Landeshauptstadt Hannover 5.787 Kinder zur Welt – Höchstmarke seit Gründung der Region Hannover 2001. Die Zahl der Geburten in den 20 Städten und Gemeinden liegt nunmehr um 29,0 Prozent über dem 2012 erreichten Zehn-Jahres-Tief-stand (4.485 Geburten).

Gleich 16 Umlandkommunen vermelden im Vergleich zu 2016 einen Zuwachs bei den Geburten

Etliche Städte und Gemeinden müssen weit zurückschauen, um eine höhere Geburten­zahl zu finden. Bei Uetze und der Wedemark war dies 2001 letztmals der Fall. Barsinghausen (letztmals eine höhere Zahl im Jahr 1999), Burgdorf (1997), Isernhagen (1998), Ronnenberg (1998), Seelze (1997) und Springe (1999) haben in den 1990er-Jahren eine höhere Geburtenzahl registriert. Und Pattensen muss gar bis ins Jahr 1979 zurückgehen, um mehr Geburten auszumachen. Laatzen und Langenhagen wiederum haben seit der Verwaltungs- und Gebietsreform der 1970er Jahre nie eine höhere Geburtenzahl erreicht. Bezogen auf den heutigen Gebietsstand hatte Langenhagen letztmals 1970 mehr Geburten zu verzeichnen gehabt. Für Laatzen lässt sich überhaupt keine höhere Geburtenzahl nachweisen.

Familienstand und Alter

67,4 Prozent der Mütter waren bei der Geburt ihrer Kinder verheiratet. 24,6 Prozent ledig und 3,3 Prozent geschieden. Über 75 Prozent der Mütter waren deutsche Staatsangehörige.

Das Durchschnittsalter der Mütter bei Geburt des Kindes liegt nahe dem bundesweiten Mittelwert von 30,7 Jahren. Mehr als die Hälfte der Mütter war bei Geburt des Kindes zwischen 27 und 35 Jahre alt. Insgesamt lässt sich der Anstieg der Geburten vor allem auf die Gruppe der 25- bis 39-jährigen Mütter zurückführen. Sowohl die Zahl der Geburten von Müttern im Teenageralter als auch in der Altersgruppe über 40 Jahren ist seit Jahren nahezu unverändert.

Alle Zahlen der "Statistischen Kurzinformationen 5/2018" einsehen und herunterladen

(Veröffentlicht am 28. März 2018)