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Gedenkstätte Ahlem

Gemeinsame Kranzniederlegung in der Gedenkstätte Ahlem

Region und Stadt erinnerten am Freitag, 22. März an die ermordeten Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter.

Mehrere Personen legen Kränze an einem Mahnmal nieder. © Bittner / Region Hannover

Stellvertretender Regionspräsident Michael Dette und Bürgermeisterin Regine Kramarek, legen gemeinsam einen Kranz zur Erinnerung an die ermordeten Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter nieder.

In den letzten Wochen des Zweiten Weltkriegs wurden auf dem Gelände der ehemaligen israelitischen Gartenbauschule in Ahlem 59 Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter ermordet. Vormals ein Ort der jüdischen Selbstbehauptung und Emanzipation wurde die Gartenbauschule damit zu einer Stätte brutaler Hinrichtungen. Dem Thema „Zwangsarbeit im Dritten Reich“ kommt nach wie vor wenig Beachtung zu, obwohl es ein Phänomen war, das sich bis in das Alltagsleben der deutschen Bevölkerung ausdehnte und die Weiterführung des Kriegs überhaupt erst möglich machte. Im Rahmen einer Gedenkstunde haben der stellvertretende Regionspräsident Michael Dette und Regine Kramarek, Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Hannover, am Freitag, 22. März 2019, in der Gedenkstätte Ahlem, an die ermordeten Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter erinnert.

Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Burgdorf präsentierten Graffiti-Bilder, die sie in einem Workshop unter der Anleitung des Graffiti-Künstlers Philipp von Zitzewitz erstellt haben. Künstlerisch setzen sie sich dabei mit der Vergangenheit und mit der Kunst von Häftlingen in Konzentrationslagern auseinander. Ihre Werke werden erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Im Anschluss fand am ehemaligen Hinrichtungsort auf dem Außengelände der Gedenkstätte die Kranzniederlegung statt.