HANNOVER.DE | Das offizielle Portal der Region und der Landeshauptstadt Hannover

Veranstaltungs­kalender

Mai 2019
5.2019
M D M D F S S
29 30 1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 31 1 2
Heute | Wochenende | kostenlos | Suche

Zuletzt aktualisiert:

Eine bunte Gruppe von fast 40 Männern und Frauen, die in einem großen Raum für das Foto im Halbkreis stehen und in die Kamera schauen. © Region Hannover / Weiß

Geehrte ehrenamtlich Engagierte 2019

Ehrenamt im Fokus

Region Hannover ehrt Menschen für ihr Engagement

Stellvertretende Regionspräsidentin Michaela Michalowitz würdigt den Einsatz von Ehrenamtlichen im Rahmen einer Veranstaltung.

Sie reparieren zusammen mit Geflüchteten Fahrräder, organisieren Seniorennachmittage oder geben Essen für Bedürftige aus – Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, sind in jeder Stadt oder Gemeinde zu finden. Bei der Veranstaltung "Ehrenamt im Fokus" dankte die stellvertretende Regionspräsidentin Michaela Michalowitz den Engagierten für ihren freiwilligen Einsatz.

Auch Regionspräsident Hauke Jagau zeigt sich von der Vielfalt des Engagements beeindruckt: "Diese Veranstaltung zeigt, wie groß die Bandbreite ehrenamtlicher Arbeit ist. Ohne dieses Engagement wäre unsere Gesellschaft erheblich ärmer. Allen, die in ihrer Freizeit für andere da sind, gebührt unsere Anerkennung und unser Dank. Sie sind eine wichtige Stütze für unser Zusammenleben."

Geehrt wurden folgende Personen:

Stadt Burgdorf

Jörg Datkewitz engagiert sich seit September 2015 in der Flüchtlingsarbeit. Seine Idee war, gespendete Fahrräder nicht nur an geflüchtete Menschen zu verteilen, sondern mit ihnen gemeinsam die Räder zu reparieren und zu warten. So entstand in Kooperation mit anderen das Projekt "Rad und Tat". Die Mitmach-Fahrradwerkstatt ist an zwei Tagen pro Woche geöffnet. Während der Öffnungszeiten der Werkstatt bietet das angegliederte Begegnungscafé Raum für Gespräche, neue Kontakte und kulturellen Austausch. Mittlerweile hat Jörg Datkewitz gemeinsam mit mehr als 70 Menschen mit Fluchtgeschichte über 600 Fahrräder repariert und ist ein wichtiger Ansprechpartner geworden.

Jürgen Grethe setzt sich seit Jahrzehnten in der DLRG ein. Er hat – seinerzeit als Jugendwart – die Jugendabteilung in der Ortsgruppe Burgdorf auf gebaut, die Einrichtung einer Rettungswachstation am Springhorstsee initiiert und ist mittlerweile seit mehr als 35 Jahren 1. Vorsitzender der DLRG-Ortsgruppe Burgdorf. In dieser Zeit ist die Ortsgruppe kontinuierlich gewachsen. Dank seines Organisationssinns sind Einsatz- und Ausbildungsmaterialien sowie Fahrzeuge und Räumlichkeiten ständig erweitert worden und in bestem Zustand. 

Manfred Sturm ist aus der 1000 Mitglieder starken Fußball-Sparte im Heeßeler Sportverein nicht wegzudenken. Dort hat er im Lauf der Zeit verschiedene leitende Funktionen übernommen, besonders am Herzen liegt ihm jedoch der Jugendbereich – der wichtigste und größte Bereich der Fußballsparte. Seit 1983 trainiert Manfred Sturm in jeder Saison bis zu fünf Fußballmannschaften im Juniorenbereich – ohne Ausnahme. Durch sein Wirken wurde der Verein sowohl im Breiten- wie auch im Spitzensport außerordentlich erfolgreich und überregional bekannt. Darüber hinaus ist Manfred Sturm seit 1976 in der Ortsfeuerwehr Heeßel aktiv.

Stadt Burgwedel

Christina Hennig ist seit mehr als 20 Jahren in der St.-Petri-Kirchengemeinde in Großburgwedel aktiv und gestaltet dort die Kinder- und Jugendarbeit mit. Füreinander da zu sein, gemeinsam etwas zu erleben und einen wertschätzenden Umgang miteinander zu pflegen: Diese Anliegen spiegeln nicht nur bei der Planung von Freizeiten wider, sondern bei allen Aktivitäten. Christa Hennig ist es wichtig, den jungen Menschen zu vermitteln, dass wir jeden Menschen mit seinen Stärken und Schwächen akzeptieren sollten und dass jeder sich einbringen kann. Seit 2006 ist Christa Hennig zudem Mitglied im Kirchenvorstand und seit 2015 im Kirchenkreistag Burgwedel-Langenhagen.

Hannelore Wolny ist sehr vielseitig engagiert: Im Landfrauenverein, deren Vorsitzende sie lange Jahre war, ist sie seit über 43 Jahren Ortsvertrauensfrau. In der evangelischen Kirchengemeinde ist sie als Kirchenvorsteherin und als Küsterin für die Kapelle im Ortsteil Engensen aktiv. Im Ortsrat von Engensen und im CDU-Ortsverband arbeitet sie seit 2011 mit. Neben vielen weiteren Ehrenämtern gestaltet und pflegt sie außerdem zusammen mit zwei weiteren Damen eines der größten öffentlichen Blumenbeete in Engensen.

Sieglinde und Friedhelm Sulfrian sind eine wichtige Stütze der kirchlichen Arbeit in Fuhrberg. Beide seit 1988 Mitglieder des Kirchenvorstands, regeln und übernehmen sie nicht nur den Besuchsdienst bei hohen Geburtstagen, sondern organisieren auch den wöchentlichen Seniorentreff und andere Veranstaltungen für die älteren Gemeindemitglieder. Sieglinde Sulfrian übernimmt zudem ab und zu den Küsterdienst. Das Ehepaar leitet darüber hinaus seit zehn Jahren die Burgwedeler Tafel in Fuhrberg und sorgt dafür, dass Aufbau und Ausgabe funktionieren. In diesem Zusammenhang entstand auch der Kontakt zur Flüchtlingsarbeit. Friedhelm Sulfrian ist außerdem seit Jahrzehnten im Männergesangsverein aktiv.

Stadt Garbsen

Ursel Michaelsen ist seit ihrem Ruhestand in der Kirchengemeinde Schloß Ricklingen aktiv. Sie leitet die Gesprächsreihe "Späte Freiheit im Ruhestand" und seit über zehn Jahren den Seniorenkreis. Von 2007 bis 2017 führte sie das Kirchenbuch der Gemeinde, zehn Jahre lang hat sie zudem im Besuchsdienst und im Projekt "Offene Kirche" mitgearbeitet. Von 2012 bis 2018 war sie Diakoniebeauftragte für die Kirchengemeinde und führte Veranstaltungen im Rahmen der "Woche der Diakonie" durch. Zudem bietet Ursel Michaelsen Kurse im Gedächtnistraining, hat die Konzertreihe der Kirchengemeinde begleitet und im Rahmen der Sanierung der Barockkirche mitgewirkt. Als Integrationslotsin kümmert sich Ursel Michaelsen nach einer entsprechenden Ausbildung 2016 um eine syrische Familie. Mit einer weiteren Integrationslotsin hat sie ein wöchentliches Angebot für geflüchtete Frauen geschaffen.

Prof. Dr. Hans-Dieter Stölting ist seit 2003 Vorsitzender des Museumsvereins Garbsen e.V., dessen Ausstellungsschwerpunkt die Entwicklungsgeschichte, Natur- und Heimatkunde des Garbsener Raumes ist. Er hat das Museumskonzept weiterentwickelt, auch mit der Absicht einige Teilbereiche der Ausstellung zu erweitern, und bietet regelmäßig Sonderausstellungen und Vorträge zu ganz unterschiedlichen Themen an. Auf seine Initiative hin nimmt der Museumsverein seit 2006 an den Garbsener Freiwilligentagen teil – Interessierte haben dann die Möglichkeit, einen Einblick ins ehrenamtliche Engagement und in die Arbeit des Vereins zu bekommen.

Stadt Gehrden

Elisabeth "Betty" Bekiersch organisiert seit neun Jahren bei der Tafel Gehrden als Mitglied des Lenkungsteams die Anlieferung und Ausgabe der Lebensmittel, verwaltet zuweilen auch die Angebote der Lebensmittelmärkte. Als Leiterin der Ausgabestelle Gehrden hat sie seit zwei Jahren noch mehr Verantwortung. Dazu kommt seit zweieinhalb Jahren die Leitung des Kreativ-Cafés. Wöchentlich treffen sich Frauen verschiedenster Herkunft im Gemeindesaal, um gemeinsam zu nähen, zu stricken oder sich einfach zu unterhalten.

Stadt Hannover

Helga Roeddecker ist seit 1987 für den kommunalen Seniorenservice tätig und leitet wöchentlich die Seniorengruppe "Die fröhlichen Herzen". Sie gehörte zudem 1996 zu den Gründungsmitgliedern der Kulturinitiative Döhren-Wülfel-Mittelfeld e.V. (KI) und ist bis heute im Vorstand des Vereins, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, das kulturelle Leben mitzugestalten. Vorrangig kümmert sie sich heute um das kulturelle Geschehen im Stadtteil Mittelfeld. Ein besonderes Anliegen war Helga Roeddecker die Nachnutzung Stadtteilbücherei in Mittelfeld, die 2007 geschlossen wurde und seit 2011 als Nachbarschaftstreff genutzt wird. Auch hier wirkt sie im Nutzerbeirat mit und organisiert in Zusammenarbeit mit anderen Veranstaltungen. Auch im Bildungsnetz Mittelfeld, das seit 2008 besteht, mischt  Helga Roeddecker mit der Arbeitsgruppe Kultur mit.

Klaus Zimmermann hat 2007 erstmals eine rechtliche Betreuung für einen Menschen übernommen – mittlerweile zählt er 14 Betreuungen, die in seine Verantwortung fallen. Rechtliche Betreuung bekommen Menschen über 18 Jahre, die nicht in der Lage sind, für sich selbst zu entscheiden. Das können zum Beispiel Menschen sein, die eine geistige Erkrankung oder Behinderung haben. Die Art und der Umfang der Betreuung ergeben sich hierbei individuell. Inzwischen betreut Klaus Zimmermann keine Menschen mehr in Privatwohnungen, sondern nur noch in Einrichtungen. Er ist auch nach über zehn Jahren froh über die Abwechslung, die sein anspruchsvolles Ehrenamt täglich mit sich bringt.

Regina Zimmermann ist eine wichtige Stütze in der Pfarrgemeinde Sankt Maximilian Kolbe. Seit der Gründung 1999 steht sie jeden Dienstag in der Lebensmittelausgabe im Ökumenischen Kirchencentrum. Außerdem weist sie neue Ehrenamtlicher in die Arbeit ein. Bereits seit rund 25 Jahren leitet Regina Zimmermann ein monatliches Angebot für Frauen in der Gemeinde. Die ehemalige Krankenschwester arbeitet bei der Straßenambulanz für Wohnungslose des Caritasverbands in Hannover e.V. und ist zurzeit Mitglied im Caritasrat. Daneben gehört sie zum, Unterstützerkreis des Flüchtlingsheims in Hannover-Wettbergen.

Christa Jennrich ist Sprecherin des Nachbarschaftscafés Sahlkamp, das seit über 27 Jahren jeden Donnerstag für zweieinhalb Stunden für jedermann geöffnet ist. Bei Kaffee und selbst gebackenen Kuchen gibt es hier die Möglichkeit, sich zu treffen. Angebote wie Bingo und Grillnachmittage ergänzen das Programm. Das Team des Nachbarschaftscafés bringt sich zudem jedes Jahr beim Stadtteilfest Sahlkamp-Vahrenheide und in der Veranstaltungsreihe "Buntes Flair auf dem Sahlkampmarkt", die viermal im Jahr stattfindet, ein. Weiter unterstützen Sie mit ihrem Caféangebot auch Stadtteil-Aktionen, wie die Umgestaltung eines Kinderspielplatzes und eines Stadtteilparks im Rahmen der Sozialen Sanierung im Quartier Sahlkamp-Mitte. Mittlerweile ist das Nachbarschaftscafé eine echte Institution im Stadtteil.

Stadt Hemmingen

Dr. Karl Heinz Edrich war 22 Jahre lang Vorsitzender der Musikschule Hemmingen, an der mehr als 800 Schülerinnen und Schüler jeden Alters von 19 unterrichtet werden. Für Menschen aus sozialen Randgruppen gibt es besondere musikalische Angebote, auch für Flüchtlingskinder hat die Schule in den vergangen Jahren eigene Angebote geschaffen. Die Musikschule gestaltet das musikalische Leben in Hemmingen als Bildungspartner unter anderem der Kindertagesstätten, der allgemeinbilden Schulen und Kirchengemeinden entscheidend mit.

Gemeinde Isernhagen

Anselm Bisgwa ist seit 2004 Vorsitzender des FC Neuwarmbüchen (FCN). Er hat mit seinem Engagement maßgeblich dazu beigetragen, den Verein zu einer kulturellen Bereicherung der Dorfgemeinschaft zu entwickeln. Durch die Ideen zur Erweiterung des sportlichen Angebotes konnte der FCN einen bemerkenswerten Anreiz für Gemeinsamkeiten über das Sportliche hinaus ermöglichen. Weiterhin hat Herr Bisgwa ermöglicht, dass im Vereinsheim nicht nur der Schützenverein seinen Betrieb weiterführen kann, sondern hat durch zahlreiche öffentliche Veranstaltungen die gesellschaftliche Begegnung in Neuwarmbüchen nachhaltig gefördert.

Elke Conrad hilft seit 2012 mehrmals wöchentlich im sozialen Laden Caspo in Isernhagen. Dort unterstützt sie u.a. das Basteln für Kinder und engagiert sich in dem durch sie initiierten Projekt "Papiergeflüster". Bei diesem werden Geschichten und/oder Gedichte für Erwachsene bei Tee und Kaffee vorgelesen und anschließend darüber gesprochen. Darüber hinaus begleitet sie seit 2015 den monatlichen "Mittagstisch"  in einer Begegnungsstätte der Gemeinde. Frau Conrad ist seit ihrer Schulung 2016 im Projekt "aufsuchende Seniorenbegleitung – DUO" als solche im Auftrag der Region Hannover Ansprechpartnerin für die Gemeinde Isernhagen. Innerhalb ihres Wohnquartiers fungiert sie als "Lotsin" für anfallende soziale Fragen und ermöglicht so vielen Menschen einen Zugang zu weiterführenden Hilfen.

Stadt Laatzen

Friedrich Fuhrberg ist zusammen mit Belgacem (Ben) Dakhlaoui seit vielen Jahren Platzwart beim SV Germania Grasdorf. Ihre vielfältigen, teilweise mit sehr hohem Stundenaufwand verbundenen Aufgaben erfüllen beide mit großer Sorgfalt und Leidenschaft. Verschiedene Hausmeistertätigkeiten, die Bewirtschaftung der Sportplätze und Nebenflächen, die Vorbereitungen für den normalen Spielbetreib oder für Veranstaltungen gehören zu ihrem tagtäglichen Geschäft. Der Zustand der Sportanlage wird dank des Einsatzes der beiden Männer von fachkundigem Personal der Stadt Laatzen immer wieder als vorbildlich bezeichnet.

Nande Röhlmann und ihr Team bieten seit Herbst 2015 in den Räumen der St. Oliver Gemeinde dreimal wöchentlich Sprachkurse für geflüchtete Menschen an. Die bis zu 50 freiwilligen Teilnehmer pro Termin werden nach Niveau in maximal fünf verschiedene Gruppen eingeteilt und kontinuierlich unterrichtet. Die Geflüchteten nehmen aus unterschiedlichen Gründen teil, z. B. weil sie auf der Warteliste des Integrationskurses stehen, wegen fehlender Kinderbetreuung keinen Kurs bekommen oder einfach die Sprache weiter erlernen wollen. Frau Röhlmann und Ihre Mitstreiterinnen und Mitstreiter haben so schon Vielen die deutsche Sprache gelehrt und den Menschen Möglichkeit zum Treffen und Austausch geboten.

Stadt Langenhagen

Marlies Fischer ist seit vielen Jahren als wahres Multitalent beim DRK Ortsverein Langenhagen tätig. Ob es darum geht, Plakate auszutragen, Handwerker in die Räumlichkeiten hereinzulassen, allgemeine Besorgungen für die Tagestätte zu erledigen oder jeden Monat bei der Blutspende und dem hierbei angeknüpften Frühstück zu helfen: Sie ist jederzeit ansprechbar und hilfsbereit und die gute Seele des Ortsvereins.

Stadt Lehrte

Klaus-Peter Falk ist seit 1962 im MTV Immensen aktiv und seit 1981 ehrenamtlich dort tätig. Seit 1998 nimmt er das Amt des ersten Vorsitzenden wahr. Ganz besonders hat er sich für den Bau des Minispielfeldes und für den Migrationsstützpunkt Immensen des Nds. Fußballverbandes eingesetzt. Unter seiner Federführung konnten nötige Fördergelder eingeworben werden. Ab 2016 konnten so für den Verein wegweisende Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen erreicht werden, wie die Umsetzung des Sportgeländes oder Anbau und Sanierung des Sportheims.

Stadt Neustadt a. Rbge.

Das Ehepaar Helga und Friedrich Ernsting zeichnet sich durch jahrzehntelanges soziales Engagement in den Vereinen ihres Dorfes Schneeren aus. Friedrich Ernsting ist unter anderem in der Freiwilligen Feuerwehr, im Schützenverein, Spielmannszug und jetzt in der "Alten Garde", dem Männergesangsverein, dessen Vorsitzender er heute auch ist. Darüber hinaus ist er überall mit aktiv, wenn Rat und Tat gebraucht werden. Helga Ernsting war und ist aktiv im Landfrauenverein und im Roten Kreuz; hier vor allem bei den Blutspendeaktionen. Außerdem sind sie seit mehr als zwanzig Jahren engagiert in der Tschernobyl-Hilfe des Kirchenkreises. Jeden Sommer nehmen sie weißrussische Kinder aus der strahlenbelasteten Region Gomel/Weißrussland auf und sind darüber hinaus tatkräftige Helfer bei den Paketaktionen für alte Menschen und kinderreiche Familien in Weißrussland.

Stadt Ronnenberg

Matthias Düsterwald ist seit über 18 Jahren bei der Jugendfeuerwehr Weetzen in der Stadt Ronnenberg engagiert. Dort begeistert er die Jugend nicht nur für die Feuerwehr, sondern ist darüber hinaus auch als Notfallsanitäter und Sportlehrer aktiv. Seit 2009 ist Herr Düsterwald als Regionsjugendfeuerwehrwart eingesetzt und ist hier für die Planung, Durchführung und Evaluierung der Seminare und Lehrgänge zuständig, die er teilweise auch selbst leitet. Darüber hinaus ist er 2015 zum Stadtjugendfeuerwehrwart der Stadt Ronnenberg ernannt worden. Hier organisiert er mit seinen Kameraden seit Jahren verschiedene Motto-Zeltlager für die Jugendlichen, was unter anderem zu einer stärkeren Wahrnehmung der Stadtjugendfeuerwehr bei Rat, Verwaltung und Bevölkerung geführt hat.

Friedrich Engelmann hat 1977 das Mandolinen- und Gitarrenorchester (MGO) Empelde von seinem Vater übernommen. In den über 40 Jahren unter seiner Leitung sind aus einem mittlerweile drei Orchester entstanden. Neben dem Hauptorchester gibt es seit der Übernahme ein Jugendorchester und seit gut 10 Jahren zusätzlich das MGO-Kids. Dies sichert dem Orchester einen stetigen Zufluss an Nachwuchskräften. Unter der Führung von Herrn Engelmann ist darüber hinaus ein enger Zusammenhalt aller Beteiligten entstanden, der durch verschiedene Aktivitäten außerhalb des Musizierens noch gestärkt wird.

Stadt Sehnde

Jana Schenkemeyer ist im Alter von vier Jahren bereits dem MTV Ilten 1896 beigetreten und ist seitdem aktiv für den Verein. Neben ihrem eigenen Training brachte sie sich intensiv in das Vereinsleben ein und unterstützte bereits früh bei der Nachwuchsarbeit. Seit 2015 betreut sie die Akrobatinnen und Akrobaten als Trainerin. Auch durch verschiedene Lehrgänge – unter anderem beim Bundestrainer der Sportakrobaten – bildete sie sich fort um ihre Sportlerinnen und Sportler bestmöglich auf die Wettkämpfe vorzubereiten. Bereits nach kürzester Zeit als Trainerin übernahm sie die sportliche Leitung der Sportakrobatik des MTV Ilten 1896 e.V. Unter der Leitung von Frau Schenkemeyer erzielten die Sportakrobaten in den unterschiedlichen Leistungsklassen bereits zahlreiche nationale und internationale Erfolge. Des Weiteren gründete sie, gemeinsam mit anderen Sportlerinnen, 2007 die Showgruppe "Acrophobia", die durch hervorragende Auftritte überregional bekannt und geschätzt ist.

Jürgen Wattenberg betreut seit 2002 ehrenamtlich das Stadtarchiv Sehnde. Die Publikation von Geschichte und Öffentlichkeitsarbeit sind neben den archivspezifischen Aufgaben die Tätigkeiten, die er zusätzlich wahrnimmt. So stellt er seine Arbeit regelmäßig bei Tagen der offenen Tür und im Rahmen anderer öffentlicher Veranstaltungen vor. Außerdem ist Herr Wattenberg seit 2006 Mitglied des Autorenteams der "Zeitreise". Dabei sind mehrere Publikationen und eine Sonderausgabe zur Orts- und Stadtgeschichte erschienen. Auch in der Projektgruppe "Stolpersteine" ist er seit der Gründung im Jahr 2012 zusätzlich sehr engagiert. Darüber hinaus ist er seit 1996 Mitglied des Sozialverbandes Deutschland (SoVD). Neben seinen Tätigkeiten als Schriftführer und Beisitzer im Vorstand des Ortsverbandes Sehnde hat er im Zeitraum von 2014 bis 2016 den SoVD-Kreisverband Burgdorf als Schriftführer und Schatzmeister unterstützt.

Stadt Springe

Jutta Lauenroth ist seit Gründung der Sportgemeinschaft Lüdersen e.V. im Jahr dort als Übungsleiterin tätig. Die Angebote wandelten sich in den vielen Jahren von Kinderturnen und Gymnastik bis hin zu präventiven und rehabilitierenden Gesundheitssportangeboten für ältere Teilnehmer. Bei den meisten Aktivitäten und Veranstaltungen der Dorfgemeinschaft hat sich Frau Lauenroth eingebracht und mitgewirkt. Ihre Absicht war es eigentlich, zum Ende des Jahres 2018 aufzuhören. Allerdings will sie Ihr Wissen aus einer Fortbildung des Landessportbundes unbedingt in einem neuen Kursangebot anwenden.

Konrad Nickees ist trotz seines hohen Alters (91 Jahre)  in vielen Vereinen, wie z. B. in der AWO und der Kameradschaft Benningsen e.V., ehemals Kyffhäuser Bund, tätig. Des Weiteren gibt er Kindern im Musikverein Schlagzeugunterricht. Durch sein Engagement hält er diese Vereine am Leben und gestaltet damit ehrenamtlich das Bennigser Kulturleben.

Gemeinde Uetze

Ruth Andresen: Die Kulturinitiative Kulturfour Uetze, kurz K4 genannt, wurde 2007 gegründet, um sich nicht mehr auf externe Kulturanbieter verlassen zu müssen. Kultur sollte in ihren unterschiedlichen Facetten in die Gemeinde geholt werden und finanziell erschwinglich sein. 2008 erschien das 1. Programmheft mit dem ersten eigenständigen Jahresprogramm. Seit Gründung übernimmt K4 die komplette Planung und Durchführung der Veranstaltungsreihe mit inzwischen 10 Veranstaltungen pro Jahr. Die dazugehörigen ca. dreistündigen Treffen orientieren sich am Bedarf. Das gesamte Kulturprogramm und Veranstaltungsmanagement wird hierbei von der Mitgliedern von K4 übernommen: Künstler aussuchen und engagieren, Anmietung der entsprechenden Räume und der Technik, Erstellung und Verteilung des Programmhefts sowie die eigentliche Organisation am Tag der Veranstaltung wie Begrüßung der Gäste, Garderobe, Abendverkauf oder Catering sind nur einige wenige Beispiele des Engagements. Dank der Kulturinitiative hat Uetze einen bemerkenswerte Bandbreite im kulturellen Veranstaltungskalender.

Michael Kropp ist Vorsitzender der Freibadgenossenschaft Uetze und wird stellvertretend für diese geehrt. Seit 2011 betreibt die Freibadgenossenschaft Uetze das Uetzer Freibad. Das Schwimmbad steht nicht nur für schöne, sonnige Badetage,   sondern ist für die Uetzer Bevölkerung ein toller Ausflugs- und Entspannungsort während des gesamten Sommers geworden. 2016 wurde das Freibad für rund 1,5 Millionen Euro zum Naturbad umgebaut, dieses zum großen Teil durch Eigenleistungen der Mitglieder. Das Bad wird jetzt unter ökologischen Aspekten mit chlorfreiem Wasser betrieben. Seit Sommer 2018 ist das Naturerlebnisbad Uetze wieder Anziehungspunkt für Groß und Klein, auch zahlreiche Veranstaltungen, wie z. B. Gottesdienste, Beachhandball Turniere, Spiele-Nachmittage und das Uetzer Weinfest finden dort statt.

Ernstfried Langer ist Sprecher der Zwiebelfest Uetze AG, die jedes Jahr im September in der Zwiebelanbau-Metropole Uetze das Uetzer Zwiebelfest auf die Beine stellt. Das ganze Jahr über planen die Mitglieder der AG die Ausgestaltung dieses Straßenfestes, welches sich so seit 2009 steter und zunehmender Beliebtheit erfreut. Tagsüber finden zahlreiche Veranstaltungen und Auftritte für Kinder statt, abends sorgen Auftritte und Konzerte neben regionalen Speisen und Getränken für zufriedene Gäste. So hat das Zwiebelfest für die Gemeinde Uetze schon längst eine überregionale Bedeutung gewonnen und ist durch das Engagement der AG seither ein Aushängeschild und eine Marke für die Gemeinde Uetze geworden.

Gemeinde Wedemark

Elisabeth Hartmann ist seit vielen Jahren aktives Mitglied in der ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit in der Gemeinde Wedemark. So hat sie u.a. eine internationale Kochgruppe gegründet, in der Frauen aller Nationalitäten gemeinsam Gerichte aus ihren Heimatländern kochen. Auch eine Schülernachhilfe hat sie ins Leben gerufen, bei der ältere Schüler jüngeren bei den Hausaufgaben helfen. 2017 hat Frau Hartmann zudem das Projekt "Taschentalent" gegründet. Hierbei handelt es sich um ein integratives Nähprojekt, in dem aus recycelten Materialien, neue moderne Alltagsgegenstände hergestellt werden. Dabei werden neue Kontakte geknüpft, die Deutschkenntnisse alltagstauglich erweitert und die praktische Näharbeit und Perspektiven zum selbstständigen Arbeiten geschaffen. Frau Hartmann ist außerdem Vorsitzende des Arbeitskreises Beschäftigung in der Gemeinde Wedemark, der sich zur Aufgabe gemacht hat, Menschen mit Fluchthintergrund nachhaltig in Arbeit zu vermitteln. Neben der Flüchtlingsarbeit hat Frau Hartmann in den letzten Jahren aktiv bei der Vorbereitung und Durchführung des Fests der Kulturen in der Gemeinde Wedemark mitgewirkt.

Gemeinde Wennigsen

Rebekka Theis ist seit 2014 Mitglied im Jugendparlament der Gemeinde Wennigsen (Deister). Angefangen hat sie als Kassenwartin, bevor sie von 2016 - 2018 Jugendbürgermeisterin wurde. In dieser Zeit leitete sie viele Projekte. Sie organisierte sog. "Jupa-Parties" mit und plante und moderierte u.a. einen Informationsabend zum Thema "Rechtsextremismus". An der anschließenden Podiumsdiskussion nahmen auch Vertreter des Niedersächsischen Verfassungsschutzes und des Bündnisses "Bad Nenndorf ist bunt" teil. Zusammen mit dem Jugendparlament lud sie die Sprachlernklassen der KGS Wennigsen, bestehend aus jungen geflüchteten Menschen, zum Kennenlernen und zu gemeinschaftliche Aktivitäten ein und organisierte einen verlängerte Öffnungszeit des Jugendraums. Darüber hinaus arbeitet Frau Theis aktiv im Präventionsrat der Gemeinde Wennigsen (Deister) mit, unterstützt die Jugendpflege der Gemeinde Wennigsen (Deister) bei verschiedenen Events und setzt sich seit Jahren für den Bau einer Skateranlage ein. Frau Theis hat sich so im Bereich der Jugendarbeit, der Jugendpolitik und Jugendbeteiligung in Wennigsen einen Namen gemacht.

Stadt Wunstorf

Friedhelm Selke ist seit 2008 als stellvertretende und seit 2013 als hauptamtliche Schiedsperson für den Schiedsamtsbezirk III der Stadt Wunstorf tätig. Für die Wahrnehmung eines solchen Amtes ist, angesichts der meist verfestigten Konfliktlager, die häufig auch überaus emotional geprägt sind, ein Höchstmaß an diplomatischem Geschick erforderlich. Herr Selke beweist dieses seit nun mehr als 10 Jahren und steht stellvertretend für eine Vielzahl an Bürgerinnen und Bürgern, die dieses wichtige Amt wahrnehmen.

Heinz Wellmann hat 1999 die Sparte Triathlon des TSV Bokeloh mit gegründet und ist seitdem nicht nur Abteilungsleiter der Sparte, sondern auch Cheforganisator des Triathlons. Bei diesem Triathlon handelt es sich um eine jährliche Großveranstaltung, an der bis zu 800 Athletinnen und Athleten aus ganz Niedersachsen teilnehmen. Herr Wellmann bereitet die Veranstaltung mit seinem Team monatelang vor und moderiert sie am Veranstaltungstag. Dabei führt er Wettkampfbesprechungen durch, begrüßt die Athleten im Ziel und ist Verantwortlicher bei der Siegerehrung. Darüber hinaus legt Herr Wellmann großen Wert auf die Förderung von Jugendarbeit. Auf Grund seiner Initiative wurden über Jahre die Nds. Meisterschaften der Jugend und Junioren in Bokeloh ausgetragen. Weiterhin erteilt er im Zuge einer Kooperation mit der Grundschule Bokeloh und dem Kali Werk Sigmundshall sowohl den Grundschülern als auch den Werksangehörigen Schwimmtraining und bereitet sie auf einen Schnuppertriathlon vor.

Martin Ohlendorf ist Oberbrandmeister bei der Feuerwehr Wunstorf und nimmt die Auszeichnung stellvertretend für die Feuerwehr Wunstorf entgegen. Die Feuerwehr Wunstorf leistet wie alle Feuerwehren durch ihr stetiges Engagement einen großen Beitrag zu unserem Gemeinwohl. Sie wird exemplarisch für einen Einsatz am 20.01.2018 geehrt, bei dem auf der A2 bei Wunstorf ein Viehtransport verunglückt ist. Durch das beherzte Eingreifen, das nötige Zupacken, aber auch durch die guten Verbindungen der Mitglieder zu umliegenden Landwirten und Jägern wurde die Unfallstelle bestmöglich angegangen. Viele Tiere konnten so gerettet werden. Ohne die gute Koordination hätten einige Tiere deutlich länger leiden müssen und auch die A2 als wichtige Verkehrsader wäre weitaus länger gesperrt gewesen. 

(Veröffentlicht am 18. Januar 2019)