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Projektförderung in Kommunen

Region fördert Angebote für selbst­bestimmtes Leben

Die Region Hannover unterstützt Projekte, die älteren Menschen dabei helfen, möglichst lange selbstbestimmt zu leben und am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben mit 500.000 Euro. 

Am 25. April 2019 hat der Ausschuss für Soziales, Wohnungswesen und Gesundheit grünes Licht für Fördermittel von insgesamt 500.000 Euro bis zum Jahr 2023 gegeben, abschließend entscheidet die Regionsversammlung am 21. Mai.  In den nächsten fünf Jahren stellt die Region jährlich 100.000 Euro für gute Ideen bereit. Die Fördergelder verteilen sich auf die vier Netzwerke, die sich in der Region Hannover bereits für die Verbesserung der Lebenssituation älterer Menschen einsetzen: die drei Senioren- und Pflegestützpunkte im Umland und das Netzwerk "Pflegetisch" in der Landeshauptstadt.

"Der demografische Wandel macht sich auch in der Region Hannover immer deutlicher bemerkbar. Mit den vier Netzwerken sind wir bereits sehr gut aufgestellt", so Dr. Andrea Hanke, Dezernentin für Soziale Infrastruktur der Region Hannover. "Die Förderung soll eine Anschubfinanzierung für innovative Projekte sein, die die bestehenden Angebote ergänzen."

Die Verteilung der Fördergelder auf die Kommunen

Jedes Netzwerk erhält jährlich einen Grundbetrag von 10.000 Euro und einen Betrag, der sich aus den Einwohnerinnen und Einwohnern über 60 Jahren errechnet. Für die Landeshauptstadt Hannover stehen demnach maximal 20.200 Euro bereit, für das Calenberger Land (Barsinghausen, Gehrden, Hemmingen, Laatzen, Pattensen, Ronnenberg, Springe und Wennigsen) 29.048 Euro, für das Burgdorfer Land (Burgdorf, Burgwedel, Isernhagen, Langenhagen, Lehrte, Sehnde, Uetze, Wedemark) 29.760 Euro und für das Untere Leinetal (Garbsen, Neustadt, Seelze und Wunstorf) 20.993 Euro.

Das kann gefördert werden

Den Antrag bei der Region stellt die jeweilige Kommune nach Abstimmung mit den jeweiligem Netzwerk. Förderfähig ist eine Vielzahl von Projekten: Neuartige Beratungsangebote sind ebenso denkbar wie Beiträge zur Verbesserung der Pflegeversorgung oder zur quartiersbezogenen Entwicklung. Grundvoraussetzung: Die Projekte müssen älteren Menschen in ihrem täglichen Leben helfen. "Wir wollen die Förderung möglichst offen halten, um keine guten Ideen abweisen zu müssen", erklärt Hanke. Auch netzwerkübergreifende Projektförderungen sind möglich.

Veröffentlicht: 26.04.2019