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Ehrenamt lohnt sich

Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember: Dankesurkunde für acht Betreuerinnen und Betreuern aus der Region Hannover.

Kinderhände © Stephanie Hofschlaeger, pixelio.de

Hannover, 2. Dezember 2011

Tag des Ehrenamtes
Würdigung von ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuern in der Region Hannover

Hannover – Rund 700 ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer kümmern sich in der Region Hannover um Menschen, die nicht in der Lage sind, ihre rechtlichen Angelegenheiten zu erledigen. Vor dem Tag des Ehrenamtes wurde im Haus der Region ihr Engagement vor 250 geladenen Gästen gewürdigt. Stellvertretend erhielten am Sonnabend, 3. Dezember 2011, acht ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer aus der Region Hannover von Regionspräsident Hauke Jagau, Dr. Jürgen Oehlerking vom Niedersächsischen Justizministerium und Dr. Wolfgang Schoepffer vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration eine Dankesurkunde.

„Bürgerschaftliches Engagement ist ein wichtiger Baustein für eine funktionierende, lebenswerte Gesellschaft“, so Regionspräsident Hauke Jagau. „Ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer verdienen besonderen Respekt, weil sie ein hohes Maß an Verantwortung für Menschen übernehmen, die sich vollkommen auf sie verlassen müssen.“

„Ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer leisten eine sehr wichtige Arbeit im Betreuungswesen und sind somit eine nicht wegzudenkende und wichtige Säule des Betreuungswesens“, sagte Ali Türk vom Institut für transkulturelle Betreuung, das die Veranstaltung im Haus der Region mit initiiert hat. „Mit unserer zweiten Veranstaltung wollen wir die Aufmerksamkeit auf ehrenamtliche Bürgerinnen und Bürger lenken, deren aufopfernde, wichtige und verantwortungsvolle Arbeit sonst eher verborgen bleibt.“

„Dass ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer mit großer Verlässlichkeit und viel Engagement hilfsbedürftigen Mitbürgerinnen und Mitbürgern zur Seite stehen, zeigt, dass in unserer Gesellschaft ein hohes Maß an gegenseitiger Verantwortung herrscht“, so Frauke Brinkmann vom Sozialdienst katholischer Frauen, der ebenfalls zu den Organisatoren gehört. „Dies mit den Ehrungen zu würdigen, auf ihre Arbeit im Stillen aufmerksam zu machen und anderen Lust zu vermitteln, es gleich zu tun, ist unser Ziel. Wir Betreuungsvereine stehen ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuern gern zur Seite."

Neben dem hannoverschen Institut für transkulturelle Betreuung, dem Sozialdienst katholischer Frauen und der Region Hannover haben die Betreuungsvereine der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Region Hannover, der Freundeskreis Bereuungsverein aus Wunstorf e.V., der Lebenshilfe Betreuungsverein Wunstorf e.V., der Diakonische Betreuungsverein Hannover und die Hilfe für hörgeschädigte Menschen in Niedersachsen an der Dankes-Veranstaltung mitgewirkt. Aus dem Kreis der Beteiligten wurden die Betreuerinnen oder Betreuer zur Ehrung vorgeschlagen.

Geehrt wurde der Springer Martin Petzold, der seit 1994 vor allem junge und behinderte Menschen betreut. Die von dem Altenpfleger gelebte Verbindung von Beruf und Ehrenamt, sein Kontinuität und sein Engagement zeichnen ihn besonders aus.

Elfriede Bender ist ehrenamtliche Mitarbeiterin des AWO Betreuungsvereins. Die Rentnerin betreut seit knapp 30 Jahren ihren beeinträchtigten Sohn und engagiert sich im Betreuungswesen – nimmt an Fortbildungen und Arbeitskreisen teil und gibt ihre langjährigen Erfahrungen an andere weiter.

Ebenfalls bei der AWO engagiert sich Ulrich Reck aus Burgwedel. Bereits seit Jahrzehnten betreut er geistig behinderte Menschen. Etwa die Hälfte der von ihm Betreuten lebt in Einrichtungen, die andere Hälfte in eigenen Wohnungen, was oft eine besondere Einsatzbereitschaft voraussetzt.

Jörg Rödiger führt eine Vielzahl ehrenamtlicher Betreuungen vor allem von älteren Menschen, die in Heimen leben. Der Hannoveraner ist seit vier Jahren für die Betreuungsstelle der Region Hannover aktiv und zeichnet sich für sein hohes Engagement und seinen persönlichen Einsatz für die Betreuten aus.

Auch Monika Gawlytta ist ehrenamtliche Mitarbeiterin der Region Hannover. Die Hannoveranerin betreute viele ältere, aber auch jüngere Menschen, die an psychischen oder körperlichen Krankheiten leiden. In ihrer Arbeit sucht sie nach pragmatischen Lösungswegen, um die Lebensqualität und Selbstbestimmung der Betreuten so hoch wie möglich zu halten.

Bereits seit 1979 ist Friedrich Merk ehrenamtlich engagiert und im Diakonischen Betreuungsverein aktiv. Bis vor kurzem hat der Langenhagener neben eigenen Angehörigen noch weitere Menschen ehrenamtlich betreut.

Hartmut Wenger arbeitet im Vorstand des Betreuungsvereins der Lebenshilfe Wunstorf. Darüber hinaus betreut der Garbsener mehrere Menschen. Außerdem engagiert er sich seit über 25 Jahren ehrenamtlich in verschiedenen Bereichen – in Kindergarten, Schule, Stadtelternrat und Förderverein eines Gymnasiums.

Karl-Heinz Tatje hat seit 1993 ehrenamtliche Betreuungen übernommen, wenn nötig, auch mehrere zeitgleich. Der Steinhuder ist ehrenamtlicher Mitarbeiter des Freundeskreises Bereuungsverein aus Wunstorf.

Vor der Übergabe der Dankes-Urkunden hielt Frau Prof. Dr. Dagmar Brosey aus Köln einen Vortrag über Wunsch und Wille von Betreuten. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch einen Imbiss und die Möglichkeit zum Austausch.

 

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