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Altes Rathaus © HMTG

Altes Rathaus

Willkommen in Laatzen

Laatzen

Das Messegelände der Deutschen Messe AG liegt in unmittelbarer Nähe und bietet Platz für zahlreiche international bedeutende Ausstellungen.

Spätestens seit der Expo 2000 hat die Stadt Laatzen durch ihre Nähe zum Messegelände noch einmal einen Aufschwung erlebt. Im Zuge der Weltausstellung sind unter anderem der Bahnhof Hannover Messe/Laatzen als weiterer Anbindungspunkt und der Park der Sinne als Erlebnisort entstanden. Des Weiteren bietet das Leine-Center Laatzen die Möglichkeit, ausgiebig einzukaufen und hierfür nicht zwangsläufig in die Landeshauptstadt fahren zu müssen. Zur Freizeitgestaltung sind insbesondere das Luftfahrtmuseum und das aquaLaatzium zu nennen, das Badespaß für alle Beteiligten verspricht. Mit dem Bockmerholz, sowie der Leinemasch hat Laatzen seinen rund 39.500 Einwohnern auch eine ideale natürliche Umgebung zu bieten, die dazu einlädt, mit dem Rad einen Ausflug zu unternehmen.

Aus "Lathusen" wird Laatzen

Die älteste Nennung des namensgleichen Ortsteiles der Stadt Laatzen stammt vom 6. Juli 1259. Der heutige Name der Stadt ist eine Abwandlung des ursprünglichen Namens "Lathusen". Urkunden des 13. und 14. Jahrhunderts besagen, dass Laatzen ein Dorf von zumeist abhängigen Bauern war. Die Familie von Lathusen war größter Grundherr im Ort. Die Besitzrechte dieser Familie gingen später überwiegend auf das Kloster Marienrode über, zum kleineren Teil aber auch an andere Adelige, so an die von Limburg. Die Grafen von Hallermund und die Lehnsherren derer von Lathusen schenkten dem Kloster auch die Lehnshoheit über diesen Besitz in Laatzen, der daraufhin unmittelbar dem Bischof von Hildesheim unterstand.

Kleiner Blick auf die Geschichte

Die erste Erwähnung der alten Laatzener Kapelle, des südlichsten Bauwerkes der norddeutschen Backsteingotik, stammt vom 13. Januar 1325. In dieser Zeit entsteht wohl auch das erste freie Eigentum der Laatzener Bauern aus ehemals hörigem Besitz. Mit Döhren und Wülfel gehörte Laatzen danach zum sogenannten "Kleinen Freien". Die Freien durften ihre Höfe ohne Genehmigung des Obereigentümers verkaufen, konnten die Jagd ausüben und hatten das Recht, Handwerk und Gewerbe ohne Konzession zu betreiben. Dafür hatten die Freien Königszins zu zahlen und die Pflicht zur Heerfolge.

Als das Kloster Marienrode im Jahre 1710 infolge unglücklicher Wirtschaftsführung seine grundherrlichen Rechte verlor, wurden auch die Laatzener Klösterhöfe freie Höfe. Relativ unabhängig von den politischen Herrschaftsrechten blieb die wirtschaftliche und soziale Struktur bis tief in das 19. Jahrhundert bäuerlich.

Industrie in Laatzen

Das änderte sich erst, als Hannover begann, an der industriellen Revolution teilzunehmen und zur modernen Stadt heranwuchs. Laatzen entwickelte sich jetzt nach und nach zu einer Industriearbeitersiedlung mit zunächst noch deutlich ländlichem Charakter. Der Zweite Weltkrieg traf mit schweren Bombenangriffen auch Laatzen; in der Nachkriegszeit setzte sich mit dem neuen Aufschwung die Umwandlung vom alten Dorf zur städtischen Siedlung um so lebhafter fort.

Bürgermeister: Jürgen Köhne (CDU)

Einwohner: 39.602 (Stand: 30.6.2014)

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