Wasserkunst / Hannover-Herrenhausen

Am Großen Garten 70
30167 Hannover

Beschreibung

Künstler: Fritjof Mangerich

 Die Wasserkunst wurde erstmals 1718 in Betrieb genommen und diente der Versorgung der Wasserspiele in den ca. 600 Meter entfernten Herrenhäuser Gärten.

Das gesamte Ensemble besteht aus dem historischen Pumpenhaus (Hauptfassade Nord/Ost) und den 3 dazugehörigen Stauwehren zum Betreiben und Regeln der Wasserpumpen.

An der Westseite zieht sich eine 2-teilige Brückenkonstruktion für Fussgängerinnen und Fußgänger über die Staubecken am Gebäude vorbei.

Zusammen mit der Kanalbrücke und dem Leine-Stau-Wehr bildet die Anlage der Wasserkunst eine Passage über die Leine und verbindet die Stadtteile Hannover-Linden/Limmer mit der Nordstadt und den Herrenhäuser Gärten.

Diese Passage liegt in einem Naherholungsgebiet Hannovers und ist zu allen Tageszeiten aber auch nachts ein recht belebter Ort und wird gerne von Spaziergängerinnen, Joggern, Passantinnen und Nachtschwärmern genutzt.

Ein 'Grundrauschen' im Bereich der Wasserkunst ist auch ohne Klanginstallation bereits vorhanden:

Zum einen im südlichen Bereich, das Rauschen des nahegelegenden Leine-Stau-Wehrs, das den Wasserfluss der Leine reguliert und zum anderen im Nordosten (Hauptfassade) der Verkehrslärm der dicht angrenzenden B6 (Westschnellweg).