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Wettertipps

Gewitterfront am Samstag

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet am 27. Juni teils unwetterartige Gewitteraktivität in der Region Hannover.

Aktuelle Informationen über Unwetter und Verkehrsbehinderungen

Der Deutsche Wetterdienst veröffentlicht laufend aktuelle Hinweise und Warnungen unter: www.dwd.de. Für Samstag, 27. Juni, geht der DWD von folgender Wetterlage aus: 

Heute in mehreren Staffeln von Südwest nach Nordost durchziehende, teils kräftige Gewitter mit Starkregen um 20 mm in kurzer Zeit, kleinkörnigem Hagel und Sturmböen, abends den Nordosten erreichend. Vor allem ab mittags bis in die späteren Abendstunden innerhalb der Gewitter erhöhtes Unwetterpotenzial, dann lokal eng begrenzt Starkregen um 30 mm in weniger als einer Stunde, Hagel um 3 cm und schwere Sturmböen bis 100 km/h. Im Südwesten nur geringes Unwetterpotenzial. In der Nacht zum Sonntag nach Osten und Nordosten abziehende Gewitter. Später im Westen und Nordwesten erneut einzelne Schauer und Gewitter. (Stand: 27. Juni 2020, 7:00 Uhr)

Die Katwarn-App für das Smartphone: Katwarn ist ein kostenloser Service für offizielle Warninformationen und steht kostenlos für iPhones, für Android Phones und für Windows Phones in den jeweiligen App-Shops zur Verfügung. Weitere Infos zu Katwarn sind über www.katwarn.de erhältlich.

Die Nahverkehrsanbieter in der Region informieren über die aktuelle Verkehrssituation unter
Üstra: www.uestra.de
GVH: www.gvh.de
Enno: www.der-enno.de
Erixx: www.erixx.de 
Metronom: www.metronom.de 
Westfalenbahn: www.westfalenbahn.de 
S-Bahn: www.s-bahn-hannover.de

Verspätungen und Ausfälle an den einzelnen Bahnhöfen zeigen diese Bahnhofsabfahrtstafeln (gewünschten Bahnhof eingeben).

Informationen zu Ankunft und Abflug am Flughafen Hannover sind unter www.hannover-airport.de zu finden.

Bei Schulausfall werden Schülerinnen, Schüler und Eltern wie folgt informiert:
- Rundfunksender zusammen mit den Verkehrshinweisen nach den Nachrichten
Verkehrsmanagementzentrale Niedersachsen (auf "Schulausfälle Niedersachsen" klicken)
- Die Landeshauptstadt, die Region und die Feuerwehr Hannover nutzen die Katwarn-App auch, um über Schulausfälle zu informieren.


Wenn aus einem Gewitter ein heftiges Unwetter wird - Hinweise des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

Vor dem Unwetter

Gegenstände sichern
Wenn noch ausreichend Zeit ist, draußen bewegliche Gegenstände wie Gartenmöbel, Fahrräder, Mülltonnen etc. sichern.
Empfindliche Geräte vom Netz nehmen oder einen Überspannungsschutz verwenden, entsprechende Geräte gibt es im Handel.

Schutz aufsuchen
Ungeschützte Orte meiden, an denen man von Hagel oder von vom Sturm mitgerissenen Gegenständen getroffen werden kann.
Schutz in einem Gebäude suchen und bei starken Stürmen Hallen mit großen Deckenspannweiten meiden.
Bei Hagel und Wirbelstürmen die Fenster, Roll- oder Fensterläden schließen und sich von ungeschützten Öffnungen fernhalten.
Einen tief liegenden Raum, z. B. Keller oder einen innen liegenden Raum, aufsuchen. Autos, Wohnwagen und leichte Gebäude sind bei Sturm nicht unbedingt sicher.

Tiere schützen
Haus- oder Nutztiere werden durch Unwetter stark verängstigt. Versuchen, die Tiere zu beruhigen und darauf achten, dass diese den geschützten Bereich nicht verlassen können.

Während des Unwetters

Schutz in Gebäuden suchen
Offenes Gelände, Berggipfel, Bäume, Türme, Masten, Antennen meiden und sich nicht an Zäune lehnen. In Gebäuden Schutz suchen.

Schutzhaltung im Freien
Mit eng zusammen stehenden Füßen auf den Fußballen in die Hocke gehen - möglichst in einer Mulde. Zu Überlandleitungen einen Mindestabstand von 50 Metern einhalten.
Alle Gegenstände mit Metallteilen wie Regenschirme und Fahrräder vermeiden.
Bei Hagel  sich mit dem Gesicht auf den Boden legen und Kopf und Nacken mit den Händen schützen, wenn es nirgendwo Schutz gibt.

Schutz im Auto
Im Auto ist man bei Gewitter sicher, also im Fahrzeug bleiben und keine blanken Metallteile berühren.

Nach dem Unwetter

Hilfe leisten
Ist jemand verletzt, Erste Hilfe leisten und gegebenenfalls den Rettungsdienst 112 anrufen.

Bei Gebäudebeschädigungen
Wenn das Gebäude stark beschädigt ist, draußen bleiben und dieses erst wieder betreten, wenn es von Fachleuten freigegeben wurde.
Wenn das Dach stark beschädigt ist, ausreichend weit vom Haus entfernt bleiben, die Feuerwehr unter 112 anrufen.
Achtung! Wenn durch Überflutung, z. B. im Keller, Heizöl oder andere gefährliche Substanzen freigesetzt worden sind, die Feuerwehr unter 112 anrufen. Vorsicht beim Betreten überfluteter Keller, es besteht die Gefahr eines Stromschlags, wenn der Hausanschlusskasten im Keller untergebracht ist.

Vor dem Aufräumen
Elektrische Geräte nur in Betrieb nehmen, wenn sie nicht feucht geworden sind.
Vor dem Aufräumen genau kontrollieren und dokumentieren, was z. B. durch Wassereinbruch oder Glasbruch beschädigt oder zerstört worden ist.

Publikationen des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe zum Herunterladen:
Ratgeber für Notfallsituationen
Persönliche Checkliste

(Aktualisiert am 14. Juni 2020 um 10:30 Uhr)