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Diverse Schaukästen mit Vogel- und Seehundpräparaten © Landesmuseum Hannover

Der neugestaltete Bereich Nordsee in den NaturWelten.

Neugestaltung

Eröffnung der "NaturWelten"

Pünktlich zu den Sommerferien sind die "NaturWelten" im Landesmuseum Hannover komplett. Die naturkundliche Dauerausstellung erschließt sich dem Besucher nun als Rundgang – vom Wasser ans Land und schließlich in die Luft.

Mit dem neu eröffneten Abschnitt, der zu großen Teilen Vögeln und Säugetieren gewidmet ist, aber auch zahlreiche Fossilien präsentiert, ist die Neuaufstellung der Naturkunde des Landesmuseums Hannover am 30. Juli 2014 abgeschlossen. "Mit der Komplettierung der 'NaturWelten' ist das Landesmuseum Hannover dem Ziel, ein 'WeltenMuseum' zu werden, einen großen Schritt näher gekommen. Die Verbindung von lebenden Tieren und Fossilien der Naturgeschichte, die wir als zentrales Element umgesetzt haben, ist einzigartig in Deutschland", freut sich Direktorin Dr. Katja Lembke.

Rundreise

Anhand einer Rundreise von der Nordsee über deren Inseln, ins Mittelmeer, auf die Kanaren, in die Karibik und schließlich nach Südamerika lernen die Besucher im neu eröffneten Teilabschnitt eine facettenreiche Landschaftsgeschichte kennen. Große Panoramen und zahlreiche Medienstationen, ja sogar ein Strandkorb sind Elemente, welche den Besuchern ein neuartiges Museumserlebnis versprechen.

Neue Themen

Im Erdgeschoss, wo sich die "NaturWelten" zukünftig befinden, konnten auch neue Themen eingeführt werden. "Anhand der einmaligen Vogelsammlung, die das Landesmuseum besitzt, können wir zum Beispiel die Lebens- und Sterbensgeschichte dreier vom Menschen ausgerotteter Vogelarten zeigen: Riesenalk, Wandertaube und Carolina-Sittich", erläutert Projektleiterin Dr. Annette Richter.

Tropischer Ausstellungsbereich

Der heutigen Inselwelt der Karibik ist ein "tropischer" Ausstellungsbereich gewidmet. Die hier präsentierten Seeigel, Steinkorallen und Raubschnecken stammen aus den Steinbrüchen des westlichen Hannovers. Anhand dieser und weiterer Oberjura-Fossilien erfahren die Besucher, dass Hannover vor ca. 150 Millionen Jahren selbst einmal karibisch war. Zusammen mit zahlreichen weiteren Einzelobjekten, wie der einmaligen "Blitzröhre" – ein Blitzeinschlag, der sich im Gestein verfestigt hat – bilden sie ein Ensemble zur naturkundlichen Weitsicht.

Lebende Bewohner

Nicht anfassen, aber betrachten dürfen die Besucher die zahlreichen lebenden Bewohner in den neu gestalteten Terrarien: eine Rote Königsnatter, eine Vogelspinne, zwei Echte Hundskopfboas, Kreta-Stachelmäuse, Baumhöhlen-Krötenlaubfrösche, Baumsteigerfrösche, Peru-Samtschrecken sowie Rotkehl-Anolis, welche zu den Kleinleguanen gehören. Die südamerikanischen Tierarten flankieren dabei die zoologischen Präparate zum Thema "Südamerika". Die bereits in den benachbarten "WasserWelten" und "LandWelten" begonnene Verzahnung von Bio- und Geowissenschaften wurde somit konsequent fortgeführt.

(Veröffentlicht am 30. Juli 2014)