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Im Zentrum der Geschichte von "Was nie geschehen ist" stehen drei Frauen aus drei unterschiedlichen Generationen.

© Staatstheater Hannover

Bühnen

Was nie geschehen ist

Der Debütroman von Nadja Spiegelman findet seinen Weg auf die Bühne des Ballhof Eins: Ausgehend von den biografischen Erinnerungen dreier Frauen aus drei Generationen entwickelt Regisseurin Alice Buddeberg einen Abend über Selbstentwürfe und Identitäten, Projektionsflächen und Erinnerungen und das Erzählen als versöhnende Kraft an sich. 

Frau mit Zigarette zwischen den Fingern umarmt eine andere Frau © Staatstheater Hannover

Szene aus "Was nie geschehen ist"

Menschen bleiben einander fremd, obwohl sie miteinander aufwachsen, leben und Familie sind. Das weiß Nadja Spiegelman, Tochter von Françoise Mouly, der ehemaligen Art-Direktorin des New Yorker, und dem Comiczeichner Art Spiegelman, der für seine Graphic Novel Maus den Pulitzer Preis erhielt, aus eigener Erfahrung.

Von Verletzung, Ablehnung und Versöhnung

Je älter sie wurde, desto weniger fühlte sie sich so gesehen und akzeptiert, wie sie ist. Und so wird das komplizierte Verhältnis zur eigenen Mutter zum Ausgangspunkt für ein langjähriges Projekt: Tief gräbt sie sich in ihr Leben und blickt hinter das vertraute Bild der Mutter, hinter die Rollen und Projektionen, obgleich zugewiesen oder selbst gewählt. Es ist die Geschichte ihrer Mutter, aber auch ihrer Großmutter und ihrer selbst.

Eine Geschichte von Verletzungen und Ablehnungen, vom unbändigen Wunsch nach Liebe und Akzeptanz. Im Widerstreit stehende Erinnerungen treten gegeneinander an, doch eine Versöhnung scheint möglich.

Ein Stück über die versöhnende Wirkung des Erzählens

Ausgehend von Spiegelmans biografischen Erinnerungen dreier Frauen aus drei Generationen entwickelt Regisseurin Alice Buddeberg einen Abend über Selbstentwürfe und Identitäten, Projektionsflächen und Erinnerungen und das Erzählen als versöhnende Kraft an sich.

Regisseurin Alice Buddeberg

Alice Buddeberg studierte Schauspielregie an der Theaterakademie Hamburg. Von 2013 bis 2016 war sie Hausregisseurin am Theater Bonn. Sie inszeniert unter anderem am Staatstheater Braunschweig, dem Theater Bielefeld sowie dem Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin.

Uraufführung war am 11. Dezember 2019 in Hannover.

Termin(e): 14.12.2019 ab 19:30 Uhr
20.12.2019 ab 19:30 Uhr
29.12.2019 ab 19:30 Uhr
04.01.2020 ab 19:30 Uhr
11.01.2020 ab 19:30 Uhr
25.01.2020 ab 19:30 Uhr
Ort

Ballhof Eins

  • Ballhofplatz
  • 30159 Hannover
Vorverkauf: