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Hätten Sie es gewusst?

Hannover: Fünf Spielstätten mit besonderer Geschichte

Warum heißt der Ballhof eigentlich Ballhof? Und wo war die berühmte Tänzerin Josephine Baker in Hannover unter Vertrag? So manche Spielstätte in Hannover hat ihre ganz eigene Vergangenheit.

Hannover hat über 40 Spielstätte mit ganz unterschiedlichen Ausrichtungen und Geschichten zu bieten. Einige weisen dabei interessante Hintergründe und Fakten auf.

Vom Tanzverbot bis zur Tänzerin Josephine Baker

So manövrierte sich der "Georgspalast", in dem sich heute das GOP Varieté befindet, trotz Verbots von "öffentlichen Tanzlustbarkeiten" mit großen Orchester-Veranstaltungen durch die Kriegsjahre und brachte es in den 1950er Jahren zu solcher Bekanntheit, dass sogar Stars wie die berühmt-berüchtigte Tänzerin Josephine Baker hier unter Vertrag standen. 

Zwischen Federbällen und Lebensmittelregalen

Warum der Ballhof eigentlich Ballhof heißt, erklärt sich, wenn man einen Blick auf die Geschichte des Gebäudes wirft. Dieses wurde nämlich im 17. Jahrhundert ursprünglich als Sporthalle gebaut, in der man dem damals üblichen Ballspiel, einer Art Federball, nachkommen konnte.

Auch das Theater in der List hatte mal eine andere Aufgabe: Es diente vor seiner kulturellen eher der kulinarischen Versorgung der Gesellschaft – hier war ein Supermarkt untergebracht.

Wo aus zwei Eins gemacht wurde und es mal so richtig gebrannt hat, kann man beim Durchklicken hier erfahren: