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Bus und Bahn

Coronavirus: Anpassungen bei Üstra und Regiobus

Die Üstra fährt weiterhin nach einem Sonderfahrplan. Verstärker- und Ergänzungsfahrten sollen das Angebot bedarfsorientiert stärken. Ab dem 20. März wird der Nachtsternverkehr eingestellt.

Ein Finger zeigt auf einen fahrplan © Üstra

Sonderfahrplan

Mit Blick auf die Entwicklungen im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Coronavirus haben Üstra, Regiobus und der GVH (Großraum-Verkehr Hannover) verschiedene Serviceleistungen angepasst.

Sonderfahrplan bleibt bestehen – Verstärker- und Ergänzungsfahrten stärken bedarfsorientiert das Angebot

Die bereits kommunizierten Sonderfahrpläne bleiben bestehen, um eine möglichst lange und stabile Aufrechterhaltung der Verkehrsketten zu gewährleisten. Darüber hinaus haben Üstra und Regiobus ihr Angebot bedarfsorientiert und situativ durch Ergänzungs- und Verstärkerfahrten ausgebaut, die dem Sonderfahrplan folgen. Als Beispiel ist zu nennen die Stärkung der Linien 1, 3, 4, 5, 6 und 7 durch 3-Wagen-Züge.

Sonderfahrplan Stadtbahn

Montag bis Sonntag fahren die Üstra Stadtbahnen ab Betriebsbeginn bis circa 6:45 Uhr im 30-Minuten-Takt, mit Anschlusssicherung am "Kröpcke". Ab ca. 6:45 Uhr setzt ein 15-Minuten-Takt ein. Dieser wird bis circa 19 Uhr gefahren. Danach verkehren die Bahnen wieder im 30-Minuten-Takt mit "Kröpcke-Anschluss". Der Betriebsschluss ist täglich um 00:45 Uhr.

Sonderfahrplan Bus

Die Üstra Busse fahren von Montag bis Freitag nach dem Samstagsfahrplan. Zusätzlich werden die Linien 135 und 253 im 30-Minuten-Takt bedient. Die Linie 480 erhält Zusatzfahrten nach Garbsen im Stundentakt. An Sonntagen gilt weiterhin der Sonntagsfahrplan.

Kein Nachtsternverkehr ab 20. März

Ab dem 20. März 2020, wird Freitag- und Samstagnacht kein Nachtsternverkehr angeboten. Für die Linien 10 und 17 gelten andere Fahrzeiten. Die Linie 10 fährt durchgehend im 15-Minuten-Takt. Die Linie 17 verkehrt ab Betriebsbeginn bis 20:30 Uhr durchgehend im 30-Minuten-Takt. Auf den Linien 2 und 8 gibt es während des Sonderfahrplans keinen Y-Verkehr.

Anfragen zu Erstattung im GVH werden bis 15. April nur schriftlich und online entgegengenommen

Die Verkehrsunternehmen im GVH arbeiten zurzeit an verschiedensten Themen, um den Öffentlichen Personennahverkehr aufrechtzuerhalten. Dies fordert alle verfügbaren Kräfte bei Üstra, Regiobus und im GVH. Um Kräfte für wichtigere Anliegen freizuhalten, werden Anfragen von Abonnenten in Bezug auf Erstattungen in den Kundenzentren bis 15. April nur schriftlich oder online entgegengenommen. Der GVH und die Unternehmen bitten darum, von entsprechenden Anfragen aktuell abzusehen. In diesen Zeiten geht es vorrangig um die Aufrechterhaltung des Betriebes und die Entlastung der Fahr- und Servicepersonale. Selbstverständlich wird sich der GVH allen Fragestellungen zu gegebener Zeit annehmen. Wenn sich die Situation wieder entspannt, werden kundengerechte Lösungen angeboten.

Kundenzentren von Üstra und Regiobus bleiben geöffnet

Das Üstra Kundenzentrum in der Karmarschstraße 30/32 hat weiterhin zu den regulären Öffnungszeiten geöffnet (Montag bis Freitag 9:30 bis 20 Uhr und Samstag 9:30 bis 18 Uhr). Um möglichst wenig Publikumsverkehr zu haben und übergeordneten Empfehlungen zu folgen, raten Üstra, Regiobus und GVH dazu Fahrkarten vorzugsweise in der GVH App oder an Fahrkartenautomaten zu kaufen. Die GVH App ist über die bekannten App Stores herunterzuladen. In der App können Fahrkarten auch ohne vorherige Registrierung gekauft werden. Auch an den meisten Fahrkartenautomaten ist kontaktloses Bezahlen ohne Bargeld möglich. Schriftliche Anfragen per Post, E-Mail oder über die sozialen Medien werden weiterhin beantwortet. Der telefonische Kundenservice ist eingeschränkt und mit längeren Wartezeiten unter +49 511 1668-2020 erreichbar (Montag bis Freitag 6 bis 23 Uhr, Samstag 6 bis 20 Uhr und Sonntag 7 bis 20 Uhr). Auch die Servicestelle der Regiobus in der Georgstraße in Hannover bleibt regulär geöffnet (Montag bis Freitag 8 bis 17 Uhr).

Üstra und Regiobus Fundbüros geschlossen

Das Üstra Fundbüro in der Nordmannpassage 6 in 30159 Hannover bleibt ab sofort geschlossen. Fundgegenstände aus den Stadtbahnen und Üstra Bussen können weiterhin über das Online-Fundbüro über uestra.de eingesehen werden. Wenn Fundgegenstände eindeutig identifizierbar sein sollten – wie zum Beispiel Personalausweise oder Führerscheine – werden die Besitzer benachrichtigt. Nach positiver Rückmeldung werden Ausweispapiere per Postversand an den Eigentümer geschickt. Telefonisch ist das Fundbüro montags bis freitags zwischen 10 bis 18:30 Uhr unter 0511 1668-5080 erreichbar. E-Mails an fundbuero@uestra.de werden ebenfalls bearbeitet. Alle sonstigen derzeit eingehenden Fundsachen werden gelagert und können nach Wiederöffnung des Fundbüros abgeholt werden.

Für Fundsachen in Fahrzeugen der Regiobus gilt: Fahrgäste stimmen sich bitte telefonisch mit den zuständigen Betriebshöfen ab. Eine Übersicht gibt es auf regiobus.de (Service – Fundsachen). Fahrgäste werden gebeten, ihre verloren gegangenen Gegenstände nicht direkt vor Ort abzuholen, um entsprechende Kontakte zu vermeiden. Wertgegenstände, Bargeld, Ausweise o. Ä. können per Post zugeschickt werden.

Weitere Maßnahmen behalten Gültigkeit

Die bisherigen Maßnahmen in den Stadtbahnen und Bussen greifen weiterhin. Somit ist der Ein- und Ausstieg in die Busse von Üstra und Regiobus nur durch die hinteren Türen möglich. Die erste Sitzreihe in den Fahrzeugen ist außerdem abgesperrt. Die Üstra und die Regiobus haben zudem die Reinigungstätigkeiten intensiviert, insbesondere an stark frequentierten Kontaktpunkten, wie Haltestangen und Halteschlaufen. Die Fahrgäste bleiben weiterhin aufgefordert, sich einen sicheren Halt zu verschaffen. Zudem werden an allen Stationen und Haltestellen die Türen automatisch geöffnet, um unnötigen Kontakt mit den Türtastern zu vermeiden. Fahrzeugbedingt gibt es hier Einschränkungen.
Um einer weiteren Ausbreitung des Virus vorzubeugen, gelten auch in den Fahrzeugen der Üstra und der Regiobus die allgemeinen Hygieneempfehlungen.

Aktuelle Infos auf uestra.de, Twitter und das Infotelefon

Über kurzfristige Änderungen und weitere Maßnahmen informiert die Üstra auf uestra.de, über Twitter (twitter.com/uestra) und das Infotelefon (0511 1668-2020). Regiobus und GVH informieren über ihre Internetseiten (regiobus.de und gvh.de).

Die DB informiert über die aktuelle Lage in ihrem Presse-Blog Coronavirus und Bahnverkehr. Weitere Informationen der GVH-Verbundpartner finden Sie unter metronom.de, erixx.de und westfalenbahn.de.

(Veröffentlicht: 13. März 2020, aktualisiert: 18. März 2020)