Schulbeginn unter Coronabedingungen

Lang-Fahrzeuge und dichtere Takte bei Üstra und Regiobus

In Niedersachsen hat das neue Schuljahr begonnen. Die Verkehrsunternehmen Üstra und Regiobus ergreifen hierfür umfangreiche Maßnahmen. 

Bus und Bahn, Noltemeyerbrücke

Kundenzentrum verlängert Öffnungszeiten

Um einem möglichen Besucherandrang zum Schulstart gerecht zu werden, verlängert das Kundenzentrum seine Öffnungszeiten. Bis vorerst Freitag, 11. September 2020, ist das Kundenzentrum in der Karmarschstraße 30/32 in 30159 Hannover werktags von 7 bis 21 Uhr, anstatt von 09:30 bis 20 Uhr, geöffnet. Samstags gelten weiterhin die bisherigen Öffnungszeiten von 09:30 bis 18 Uhr. Mit dieser Maßnahme soll eine Entzerrung der Besucherströme erreicht werden.

Verstärkerfahrten im Stadtbahn- und Busbereich

Um während der Stoßzeiten einen sicheren und zuverlässigen ÖPNV zu garantieren, setzen Üstra und Regiobus Schulverstärker im Bus- und Stadtbahnbereich ein.

Das bedeutet: längere Busse, zusätzliche Stadtbahnwagen und ein dichterer Takt in den Stoßzeiten zu Schulbeginn und -ende. So werden beispielsweise zusätzliche Fahrten auf den Stadtbahnlinien 1 und 9 angeboten. Die Linien 1, 4, 6 und 7 fahren in der maximalen Länge von 3-Wagen-Zügen. Im Busbereich werden alle verfügbaren Busse zur Schulan- und -abfahrt eingesetzt. Die jeweiligen Verstärkerfahrten sind den Aushangfahrplänen an den Haltestellen oder der Fahrplanauskunft auf gvh.de und den Seiten der Verkehrsunternehmen zu entnehmen. Über die angebotenen Verstärkerfahrten und Bahnverlängerungen hinaus sind keine weiteren Reservekapazitäten bei den Verkehrsunternehmen Üstra und Regiobus verfügbar.

Intensivierte Kontrollen werden weiter fortgeführt

Die bereits intensivierten Maskenkontrollen der letzten Wochen werden weiter fortgesetzt. Dabei gehen Üstra und Regiobus konsequent gegen Maskenverweigerer vor. Die Verkehrsunternehmen setzen dafür insgesamt rund 110 Mitarbeiter im Prüf- und Sicherheitsdienst ein.

Mund- und Nasenschutz-Pflicht

Obwohl die Verkehrsunternehmen alle verfügbaren Kapazitäten auf die Schiene und Straße bringen, wird es in den Spitzenzeiten nicht möglich sein, durchgehend den empfohlenen Sicherheitsabstand in den Fahrzeugen und an den Haltestellen einzuhalten. Deshalb ist es für die Gesundheit aller Fahrgäste umso wichtiger, sich an die Tragepflicht eines Mund-Nasen-Schutzes zu halten – sowohl in den Fahrzeugen als auch an den Stationen und Haltestellen. Üstra und Regiobus bitten alle Eltern, ihre Kinder mit Masken auszustatten, ihnen die Maskenpflicht in Bus und Bahn und an Haltestellen zu erläutern und sie anzuhalten, Masken im ÖPNV zu tragen.

Zusätzlich unterstützen die Verkehrsunternehmen durch eine Reihe von Aktionen die konsequente Tragepflicht von Masken im Schülerverkehr. Um gerade zu Schulbeginn von Anfang an die Maskenpflicht als Alltag wahrzunehmen, werden an den ersten Schultagen ebenfalls Maskenscouts nach Schulschluss an einzelnen Haltestellen großer Schulzentren in Hannover präsent sein und auf die Maskenpflicht im ÖPNV und an Haltestellen hinweisen.

Informationsschreiben, Fahrgastfernsehen und Informationsdurchsagen und -anzeigen

In einem Informationsschreiben an alle Schulen in der Region Hannover bitten Region Hannover, Üstra und Regiobus zusätzlich die Lehrkräfte im Rahmen ihrer bestehenden Möglichkeiten um Unterstützung, die Schülerinnen und Schüler auf die Bedeutung der Schutzmaßnahmen im ÖPNV hinzuweisen und dafür zu sensibilisieren.

Zusätzlich werden die Schülerinnen und Schüler über Social Media und das Fahrgastfernsehen angesprochen. Dabei unterstützen auch verschiedene hannoversche Promis und rufen zum Tragen des Mund-Nasenschutzes auf unter dem Motto: "Wer Maske trägt, ist cool."

Darüber hinaus werden Informationsdurchsagen und -anzeigen an Haltestellen, Bussen und Bahnen zur Maskenpflicht noch stärker intensiviert. 

(Veröffentlicht: 26. August 2020)