HANNOVER.DE | Das offizielle Portal der Region und der Landeshauptstadt Hannover

Zuletzt aktualisiert:

Zur Seite in Leichter Sprache

Vorne kein Einstieg

Schutzmaßnahmen bei Bussen und Stadtbahnen

Mit Blick auf die Entwicklung des Coronavirus ergreifen die Üstra und die Regiobus zum Schutz der Fahrgäste und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in enger Absprache mit der Region Hannover, als zuständige Gesundheitsbehörde, weitere Schutzmaßnahmen. Wie die beiden Unternehmen mitteilten, treten die Maßnahmen treten ab Freitag, 13. März 2020, auf unbestimmte Zeit in Kraft.

Bus und Bahn kreuzen sich auf einer Hauptverkehrsstraße. © üstra Archiv

Bus und Bahn, Noltemeyerbrücke

Folienschutztüren bei Üstra und Regiobus ab dem 1. April

Um das Fahrpersonal in den Bussen noch besser vor einer möglichen Infektion zu schützen, ergreifen die beiden Verkehrsunternehmen weitere Maßnahmen. Ab dem 1. April wird der Fahrgastraum sukzessive umgerüstet, indem er durch eine zusätzliche Folie vom Fahrerstand getrennt wird. Die neu installierte Folienschutztür ersetzt bzw. ergänzt die bisherige Absperrung aus Flatterband. Für die Fahrgäste ändert sich durch diese Anpassung nichts. Diese können weiterhin im Notfall Kontakt zum Fahrpersonal aufnehmen und mit diesem durch die Tür sprechen. Auch das Fahrpersonal wird durch die Folienschutztür nicht beeinträchtigt – der Blick in den Fahrgastraum ist für das Personal weiterhin möglich.

Kein Einstieg an der vorderen Tür der Busse

Der Ein- und Ausstieg in die Busse von Üstra und Regiobus ist nur noch durch die hinteren Türen möglich. Zudem wird die erste Sitzreihe in den Fahrzeugen abgesperrt. In diesem Zuge wird der Fahrscheinverkauf beim Fahrpersonal ebenfalls eingestellt. Als Alternative können Fahrscheine an den Fahrkartenautomaten, den allgemeinen Service- und Verkaufsstellen oder online über die GVH App gekauft werden.

Kein Einstieg an den ersten und letzten Türen im grünen TW 6000

Im ältesten Stadtbahntyp, dem grünen TW 6000, bleiben die ersten und die letzten Türen eines Zuges geschlossen. Im Inneren ist der Endbereich umgestaltet, die Stehfläche etwas verkleinert.

Reinigungsintervalle sind erhöht, Türen öffnen automatisch

Die Üstra und die Regiobus haben zudem bereits vor Tagen die Reinigungstätigkeiten intensiviert, insbesondere an stark frequentierten Kontaktpunkten, wie Haltestangen und Halteschlaufen. Die Fahrgäste bleiben weiterhin aufgefordert, sich einen sicheren Halt zu verschaffen. Zudem werden an allen Stationen und Haltestellen die Türen automatisch geöffnet, um unnötigen Kontakt mit den Türtastern zu vermeiden.

Um einer weiteren Ausbreitung des Virus vorzubeugen, gelten auch in den Fahrzeugen der Üstra und der Regiobus die allgemeinen Hygieneempfehlungen.

Aktuelle Infos auf uestra.de, Twitter und per Telefon

  • Über den Sonderfahrplan, kurzfristige Änderungen und weitere Maßnahmen informiert die Üstra auf uestra.de, über Twitter (twitter.com/uestra) und das Infotelefon (0511 1668-2020).
  • Aktuelle Informationen zu Fahrplanänderungen oder weiterer Maßnahmen der Regiobus sind auf regiobus.de zu finden. Das Servicetelefon (0511 36888-790) der Regiobus ist in der Zeit von 9.00 bis 15.00 Uhr zu erreichen.
  • Der GVH informiert über die Internetseite gvh.de.
  • Die DB informiert über die aktuelle Lage in ihrem Presse-Blog Coronavirus und Bahnverkehr.
  • Weitere Informationen der GVH Verbundpartner finden Sie unter metronom.de, erixx.de und westfalenbahn.de.

(Veröffentlicht: 12. März 2020, Aktualisiert: 1. April 2020)