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Tag des Einbruchschutzes

So können sich Eigentümer und Mieter vor Einbrüchen schützen

Am 25. Oktober 2020 ist der Tag des Einbruchschutzes. Rund um den bundesweiten Aktionstag, der jährlich stattfindet, informiert die Polizeiliche Kriminalprävention der Polizeidirektion Hannover die Bevölkerung umfassend über die effektive Sicherung von Haus oder Wohnung.

Tag des Einbruchschutzes: Polizei gibt Tipps

Im Zusammenhang mit dem Tag des Einbruchschutzes, an dem die Bevölkerung stärker für das Thema sensibilisiert werden soll, bestreifen die Mitarbeitenden des Präventionsteams der Polizeidirektion Hannover in den kommenden 14 Tagen an unterschiedlichen Tagen Wohngebiete. Dabei werden Eigentümer und Mieter bei offensichtlichen Verhalten, die Täter dazu einladen in Einfamilienhäuser einzusteigen, Informationen und Tipps zum richtigen Verhalten an die Hand geben.

Das sind mögliche Schwachstellen

Schwachstellen könnten beispielsweise nicht richtig verschlossene oder gekippte Fenster, geöffnete Garagentore, überfüllte Briefkästen oder die Öffnung der Haustür durch Anwohner ohne Nachfrage beziehungsweise Prüfung, wer denn genau Einlass begehrt, sein. Werden solche Probleme bei den Streifengängen festgestellt, werden die Betroffenen mit einem Infoblatt darauf hingewiesen.

Einbruchsdiebstähle in Wohnungen gehen zurück

Dass die Bemühungen Effekte zeigen und der Einbruchschutz wirkt, belegt der Blick in die Statistik: Im vergangenen Jahr wurden im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Hannover insgesamt 1.799 Einbruchsdiebstähle in Wohnungen festgestellt. Das waren 491 Fälle weniger als noch ein Jahr zuvor und ein historischer Tiefststand: Seit dem Jahr 2000 ist die Zahl der Wohnungseinbruchsdiebstähle um 55 Prozent zurückgegangen.

Bevölkerung muss aufgeklärt werden

Die positive Entwicklung lässt sich unter anderem auf die technische Verbesserung der Sicherheit für Wohnungen, die seit dem Jahr 2017 geltende höhere Strafzumessung sowie die Einrichtung einer speziellen Ermittlungsgruppe in der Polizeidirektion Hannover und die hieraus resultierenden Ermittlungserfolge zurückführen. Ein weiteres bedeutendes Puzzlestück ist zudem die Aufklärung der Bevölkerung.

Persönliche und kostenlose Beratungen

Weitere allgemeine Informationen zum Thema erhalten Interessierte vom Präventionsteam der Polizeidirektion Hannover unter Telefon 0511 109-2579 oder -2581. Persönliche und kostenlose Beratungen bezüglich technischer Sicherungsmöglichkeiten von Wohnungen und Häusern bietet die Fachdienststelle Technische Prävention, die unter Telefon 0511 109-1114 zu erreichen ist.

(Veröffentlicht am 22. Oktober 2020)