HANNOVER.DE | Das offizielle Portal der Region und der Landeshauptstadt Hannover

Zuletzt aktualisiert:

Ausstellungen

Das Meer

Die Galerie für Fotografie widmet dem Meer mit seinen schönen und auch bedrohlichen Facetten vom 29. August bis 6. Oktober eine Ausstellung – in Kooperation mit der prämierten Zeitschrift mare, die im April 1997 das erste Mal erschien. 

Eisbär unter Wasser © Heidi & Hans-Jürgen Koch (Quelle: GAF)

"König des Eises": Heidi & Hans-Jürgen Koch haben Eisbären in Zoos fotografiert.

Das Meer ist Sehnsuchtsort und Problemfeld zugleich. Wild, gewaltig und geheimnisvoll. Voll von Mysterien, Rätseln und Geschichten. Über die Jagd nach einem weißen Wal, dem alten Mann und das Meer oder die Schatzinsel.

Ohne Meer kein Leben

Politik, Wissenschaft und Kultur entdecken mehr und mehr den hohen Stellenwert des Lebensraumes Meer, der 71 Prozent der Erdoberfläche ausmacht, von den Tropen bis hin zu den Polargebieten. Nahrung und Energie, Klimaveränderungen, Verschmutzung, Flüchtende und Welthandel sind nur einige der Stichworte, die andeuten, wie sehr das Geschehen auf den Meeren Einfluss auf das Leben der Menschheit hat. Viele dieser Entwicklungen bedrohen die Meere, ihre Bewohner und die Menschen, die am Meer und vom Meer leben. Dabei ist das Meer die Lebensgrundlage einer wachsenden Weltbevölkerung. Weltweit decken 2,9 Milliarden Menschen 20 Prozent ihres Proteinbedarfs durch Fisch. Und das Klima auf der Erde wird im Wesentlichen von der Wechselwirkung zwischen Atmosphäre und Ozean bestimmt. 

Zwölf Fotografen, zwölf Perspektiven

Zwölf Fotografinnen und Fotografen thematisieren in der Ausstellung in der GAF das Meer ganz unterschiedlich in ihren Geschichten:

Die russische Fotografin Evgenia Arbugaeva hat in "Es war einmal in Sibirien" ihre sibirische Heimat am Rande des Nordpolarmeeres auf ungemein poetische Weise fotografiert. Die Wellenbilder des australischen Fotografen Ray Collins, veröffentlicht in der mare-Geschichte "Bilder die Wellen schlagen", gleichen Skulpturen. Der Niederländer Jan Hoek persifliert in "Fake Pirates" die verzweifelte Suche westlicher Journalisten nach wirklichen Piraten. In "Watt für ein Vergnügen" zeigt der deutsche Fotograf Florian Manz das Duhner Wattrennen. Dem Fotografenpaar Heidi & Hans-Jürgen Koch ist es in "König des Eises" gelungen, Eisbären auf nie dagewesene Weise in Zoos zu fotografieren. "Strandvolks Begehren" der russischen Fotografin Oksana Yushko ist eine knallbunte Darstellung des Strandlebens am Schwarzen Meer. Die deutsche Fotografin Stefanie Silber hat in "Ein Sommer auf Süderoog" das stille Leben auf einer Hallig portraitiert. Der Italiener Massimo Berruti beschreibt in "Leben unmöglich" das Problem in Gaza Stadt, wo Salzwasser in das Grundwasser einsickert und die Trinkwasserversorgung gefährdet. "Der Bittgang" des deutschen Fotografen Martin Kim ist eine Auseinandersetzung mit dem Missbrauch von Inuit-Kindern durch katholische Priester in Alaska. Der Däne Joachim Ladefoged hat für seine Reportage "La Poile" den Alltag der Kabeljaufischer in Kanada fotografiert. "Der Pfuhl von Rio" ist die Geschichte des Italieners Dario De Dominicis über die Verschmutzung der Küste vor der brasilianischen Metropole. Für das "Kap der Ozeanografen" hat der deutsche Fotograf Stefan Kröger das renommierte Meeres-Forschungsinstitut Woods Hole an der Ostküste der USA besucht.

Termin(e): 29.08.2019 bis 06.10.2019
donnerstags  freitags  samstags  sonntags 
von 12:00 bis 18:00 Uhr
Ort

Galerie für Fotografie (GAF)

  • Seilerstraße 15D
  • 30171 Hannover
Preise:
Der Eintritt zur GAF ist frei.

Vernissage: 28. August 2019 um 19 Uhr