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Kreative Ideen gefragt

„Hannover hat nichts“ ist passé

Im „Ausnahmezustand“ werden Visionen und Ideen für die mögliche Bewerbung Hannovers zur Kulturhauptstadt 2025 gesammelt.

Eine Frau wirft einen Farbbeutel an eine weiße Wand, ein Mann im weißen Schutzanzug hantiert mit Farbsprühflaschen. © LHH

Farbbeutel werfen erwünscht: Die Überraschung folgt später.

Im „Ausnahmezustand“ auf 520 Quadratmetern über drei Etagen sollen ab 14. September in einer leer stehenden Immobilie in der Haasenstraße 1a erste Ideen und Visionen von Kreativen auf die zentrale Frage gefunden werden: „Womit bewirbt sich Hannover um den Titel als Kulturhauptstadt 2025?“.

Kulturelles Netzwerktreffen

Zum Netzwerktreffen am 14. September waren Gäste aus folgenden Sparten eingeladen: Museen, Leibniz Universität, Fachhochschule, Hochschule, Vereine (kultureller, sozialer Bereich sowie Bildung), Verbände, Arbeitskreise und Arbeitsgruppen, Galerien, Ateliergemeinschaften, Landeseinrichtungen (Staatstheater, etc.), Agenturen, Startups, Coworking-Gemeinschaften, Theater, Theatergruppierungen, Einrichtungen aller kultureller Sparten (zum Beispiel Musikzentrum, Faust, etc.) und diverse freischaffende bildende Künstlerinnen und Künstler sowie Musikerinnen und Musiker aus Hannover.

Verschiedene kreative Stationen

Die Teilnehmenden konnten sich bei einem Rundgang über die drei Stockwerke an verschiedenen Stationen der "partizipativen Galerie" informieren und waren dann aufgefordert, in kreativen Formaten über Hannover als Bewerberin zur Kulturhauptstadt 2025 nachzudenken und Impulse zu geben: Was ist Kultur für jeden einzelnen, wie kann das Kulturleben in Hannover langfristig entwickelt werden, wie erreichen wir eine breite Teilhabe, welche Aktionen und Formate brauchen wir und viele weitere Fragestellungen laden zur Diskussion ein.

Auf dem Podium im Obergeschoss wurden mit wechselnder Besetzung kurze Interviews zum Thema Kulturhauptstadt geführt, bei denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Fragen stellen konnten.

Interviewpartner/innen waren:

  • Melanie Botzki und Dr. Benedikt Poensgen, Leitung Kulturhauptstadtbüro 2025
  • Harald Härke, Kulturdezernent der Landeshauptstadt
  • Waltraud Luschny, ehemaliges Mitglied der Jury Europäische Kulturhauptstadt 2010, NDR
  • Heli Meisterson, künstlerische Projekte bei Kulturhauptstadt Tallinn 2011
  • Harald Schandry, Leiter KinderTheaterHaus
  • Christoph Sure, Geschäftsführer Pavillon Hannover

Öffentlich für alle

Vom 16. bis 19. September sind dann alle Hannoveranerinnen und Hannoveraner herzlich in die „partizipative Galerie“ (Achtung dann Eingang über Lavesstraße 75) eingeladen, die ersten Ideen um ihre eigenen Visionen zu ergänzen oder sie einfach nur zu besichtigen. Geführte Rundgänge werden zwischen 17 und 19 Uhr halbstündlich angeboten.

Alle gesammelten Ideen fließen in die Bewerbung zur Kulturhauptstadt 2025 ein, über die der Rat noch zu entscheiden hat.

„Hannover hat nichts“ ist dann passé

Mit dem „Ausnahmezustand“ am 14. September und den öffentlichen Veranstaltungen vom 16. bis 19. September verabschiedet sich die Stadt dann vom augenzwinkernden Claim „Hannover hat nichts“. Mit diesem Claim hatte Hannover beim ersten Treffen aller deutschen Städte, die Interesse an einer Bewerbung zur Kulturhauptstadt 2025 bekundet hatten, im Juni in Hildesheim überzeugt.

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