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Jahresvorschau

2017 im Museum August Kestner

Reklame, Götter, Palmyra, Freimaurer und Kommunikation: Das Museum August Kestner hat am 11. Januar einen Ausblick auf das Jahr 2017 gegeben. Neben fünf Sonderausstellungen stehen auch wieder das alljährliche Museumsfest und die Jahresschau der Arbeitsgruppe Kunst Handwerk Design Hannover auf dem Programm.

Reklamekunst aus Hannover

Noch bis zum zum 29. Januar zeigt das Museum August Kestner die Ausstellung "Reklamekunst aus Hannover. Von Leibniz-Keks bis Pelikano", die sich seit September 2016 den Vermarktungsstrategien von Markenartikeln "made in Hannover" widmet.

Götter, Gärten und Geehrte ... unter Bäumen am Nil

Seit November ist außerdem "Götter, Gärten und Geehrte ... unter Bäumen am Nil" zu sehen. Im Fokus der Ausstellung stehen drei Reliefblöcke eines ägyptischen Grabes, die bisher nur einzeln in Museen in Berlin, Hannover und Leipzig ausgestellt waren. Dem Museum August Kestner ist es gelungen, die historischen Zeugnisse erstmals in ebendieser Ausstellung zu vereinen. Parallel können Besucherinnen und Besucher einen ägyptischen Tempelgarten via Smartphone und Tablett begehen. Die Ausstellung hat noch bis Mitte Juli geöffnet.

Palmyra – Was bleibt? Syriens zerstörtes Erbe

Im März geht es mit syrischer Kultur im Spiegel der Jahrhunderte weiter. Die einzigartigen Monumente der Ruinenstadt Palmyra, seit 1980 UNESCO-Welterbe, faszinieren seit Jahrhunderten. Touristen wie Wissenschaftler bewunderten die durch Römer, Griechen und Perser geprägte Kultur – bis der sogenannte "Islamische Staat" das Weltkulturerbe zerstörte. Vor dem Hintergrund dieser katastrophalen Situation stellt sich die Frage "Palmyra – Was bleibt?". Die Ausstellung zeigt vom 9. März bis zum 9. Juli rund 20 Zeichnungen des französischen Künstlers, Archäologen und Architekten Louis-François Cassas (1756–1827), die er im Jahre 1785 in Pamyra anfertigte. Daneben zeigt die Ausstellung moderne Fotografien aus dem heutigen Palmyra, die die Zeichnungen Cassas' spiegeln beziehungsweise kontrastieren. Objekte syrischer Sachkultur von der Antike bis in byzantinische Zeit sowie Leihgaben aus deutschen und europäischen Museen ergänzen die Schau.

O Isis und Osiris. Freimaurer und Ägypten

Die erste Ausstellung nach der Sommerpause hat vom 1. September bis zum 25. Februar 2018 die ägyptischen "Wurzeln" der Freimaurerei zum Thema. Die Öffentlichkeit weiß kaum etwas über Freimaurerei, geschweige denn über ihre Verbindung zu Ägypten. Aber beinahe Jedermann kennt die Oper "Die Zauberflöte" von Wolfgang Amadeus Mozart, die, nach neuesten Forschungen, sogar eine reine Freimaurer-Oper ist. In der Ausstellung "O Isis und Osiris. Freimaurer und Ägypten" werden Themen aus der Zauberflöte aufgegriffen und ihre Bedeutung im Alten Ägypten sowie in der Freimaurerei erläutert und durch etliche ägyptische Originalobjekte des Museum August Kestner verdeutlicht. Dazu wird ein vielseitiges Begleitprogramm angeboten, an dem sich die hannoverschen Freimaurer rege beteiligen.

Beziehungskiste. Über Kommunikation

Die Chancen und Tücken der Kommunikation thematisiert das Museum ab dem 26. Oktober in der Ausstellung "Beziehungskiste. Über Kommunikation". Sie handelt vom Verstehen und Missverstehen in menschlichen Beziehungen unterschiedlichster Art. Sie handelt von den Chancen und Tücken der Kommunikation sowie von Kommunikationsmedien, die die Formen der Verständigung im Laufe der Jahrhunderte verändert haben. Exponate vom antiken Ägypten, Griechenland, Rom bis zur Moderne zeugen von dem Bemühen, Botschaften der Zivilisationen zu entschlüsseln – im Alltag und im Museum. Die Ausstellung wird bis September 2018 zu sehen sein.

Weitere Termine

Neben den Sonderausstellungen bietet das Museum August Kestner auch wieder zahlreiche Führungen und Spezialveranstaltungen an. Dazu zählt etwa das beliebte Kinderfest, das bereits am 12. Februar stattfindet und junge Entdeckerinnen und Entdecker in den Garten des Pharao lädt. Kleine und große Besucherinnen und Besucher sind am 10. Juni zur alljährlichen Nacht der Museen eingeladen. Nicht nur das Museum August Kestner, sondern auch viele andere Museen und Ausstellungshäuser in Hannover öffnen ihre Türen dann zum 20. Mal. Im Herbst veranstalten das Museum August Kestner und sein Freundes- & Förderkreis "Antike & Gegenwart" dann selbst ihr alljährliches Museumsfest bei freiem Eintritt. Seit 2015 präsentiert die Arbeitsgruppe Kunst Handwerk Design Hannover ihre Jahresschau mit großem Erfolg im Museum August Kestner. Auch 2016 zeigen im Herbst 40 Aussteller aus ganz Deutschland ihre neuesten Arbeiten aus den Werkbereichen Schmuck, Textil, Holz, Keramik, Papier und Metall. Mit seinem Sammlungsbereich Kunsthandwerk und Design bietet das Museum einen idealen Rahmen für die Veranstaltung.