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Eine Halle, in der mehrere Bilder zu sehen sind.

Die Künstlerin Klaudia Dietewich hält in ihren Bildern die Spuren von Menschen aus 50 Mitgliedsstädten der Organisation Mayors for Peace fest. Diese erinnern daran, die Hinterlassenschaften der Menschen nicht der Zerstörung durch Nuklearwaffen freizugeben. Das Werkt mit dem roten Kreuz wurde in Tiflis, Georgien aufgenommen. 

© LHH / Neue Medien

Ausstellungen

50 Städte – 50 Spuren: Eine Welt ohne Atomwaffen

Mit der Kunstausstellung von Klaudia Dietewich will Hannover als Mayors for Peace-Stadt vom 8. bis 28. Mai im Bürgersaal des Neuen Rathauses an die Gefahr durch die atomare Bedrohung erinnern.

Städte sind mehr als nur eine Ansammlung von Häusern und Straßen. Sie sind der Anker, die Garanten von Kultur, Schutz und in erster Linie ein Zuhause für die Menschen. Wer Städte zerstört, vernichtet Kultur und löscht Erinnerungen aus an die Geschichte und an das, was Menschen (er)leben samt allen Spuren und Hinterlassenschaften.  Mit der Kunstausstellung "50 Städte – 50 Spuren: Eine Welt ohne Atomwaffen" will Hannover als Mayors for Peace Stadt an die Gefahr durch die atomare Bedrohung erinnern.

Drei Frauen und ein Mann vor einem Aufsteller in einer Halle. Im Hintergrund Bilder. © Ina Richter

Künstlerin Klaudia Dietewich und Oberbürgermeister Stefan Schostok mit Mayors for Peace-Gästen bei der Eröffnung der Ausstellung. 

Über die Ausstellung 

Die Stuttgarter Künstlerin Klaudia Dietewich nimmt in den 50 Mayors for Peace-Städten Spuren des alltäglichen Lebens auf Straßen und an Wänden in den Blick und stellt sie mit ihren Augen auf Metalltafeln in einen künstlerischen Zusammenhang: Kritzeleien, Markierungen, Reifenabriebe, Farbreste, Öllachen oder Risse – in der Regel fährt oder geht man achtlos darüber hinweg. Manche Spuren zeugen aber von Katastrophen und Tragödien, wie die Schatten auf den Bildern aus Hiroshima. Die Intention ihrer Werke erläutert Dietewich folgendermaßen: "Meine Arbeiten sollen eine Anregung sein, genau hinzuschauen und unsere Welt mit ihrer Schönheit, ihrer Geschichte und ihren vielfältigen Hinterlassenschaften zu respektieren und zu bewahren. Die Spuren spiegeln auf die eine oder andere Weise auch den Zustand unserer Welt wider. Das allmähliche Verschwinden der Motive durch Witterung und Abnutzung zieht eine spannende Parallele zu unserer eigenen Existenz."

Termin(e): 08.05.2018 bis 28.05.2018
montags  dienstags  mittwochs  donnerstags  freitags 
von 09:00 bis 18:00 Uhr
12.05.2018 bis 27.05.2018
samstags  sonntags 
von 10:00 bis 18:00 Uhr
Ort

Bürgersaal im Neuen Rathaus

  • Trammplatz 2
  • 30159 Hannover
Die Veranstaltung findet nicht statt am: 14.05.2018
16.05.2018

Die Vernissage war am 8. Mai 2018.