HANNOVER.DE | Das offizielle Portal der Region und der Landeshauptstadt Hannover

Zuletzt aktualisiert:

Sportpark

Baustellenfest im Sportleistungszentrum

Arbeiten am Erweiterungsbau schreiten voran: Oberbürgermeister Stefan Schostok hat am 2. Juli im Sportleistungszentrum im Sportpark die Fortschritte im Bauerweiterungsprojekt der Judo- und Geräteturnhalle präsentiert. Das Land Niedersachsen, das das Bauvorhaben finanziell unterstützt, wurde von Staatssekretär Stephan Manke vertreten.

Sechs Personen vor einer Baustellenplane © LHH

Dr. Wolf-Rüdiger Umbach (Präsident LandesSportBund), Tamara Ohl (Judoka), Stefan Schostok (Oberbürgermeister), Stephan Manke (Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport), Domenik Schönefeldt (Judoka), Reinhard Rawe (Vorstandsvorsitzender Landessportbund) (v.l.)

Der Startschuss für das moderne und erweiterte Sportleistungszentrum (SLZ) fiel im Herbst 2017. Die Judohalle und die Geräteturnhalle werden derzeit erweitert, um den dort trainierenden Sportlerinnen und Sportlern wettkampfgerechte Bedingungen und deutlich bessere, wettkampfnahe Trainingsmöglichkeiten zu schaffen. So werden die Hallen vergrößert, um beispielsweie die Wettkampfmaße für den Pferdsprung im Turnen zu erreichen.

Größere Trainingsfläche dringend erforderlich

Die Trainingsfläche der Judohalle hat zurzeit eine Größe von etwa 520 Quadratmetern. Während der täglichen Trainingszeiten ist es auf der vorhandenen Fläche nur sehr schwer möglich, mit den 30 bis 40 Personen, die am Standort trainieren, ein leistungssportgerechtes Individualtraining zu realisieren. Wegen der verschiedenen Alters- und Leistungsklassen und den entsprechend unterschiedlichen Trainingsphasen- und inhalten ist eine größere Trainingsfläche dringend notwendig, auch weil aufgrund der räumlich begrenzten Trainingsfläche gesundheitsgefährdende Situationen entstehen können.

Geräteturnhalle wird erweitert und energetisch saniert

Geräteturnen ist seit Inbetriebnahme des SLZ eine der Schwerpunktsportarten. Seit Jahren ist der Anlauf des Sprungbereiches in der Geräteturnhalle für die international geforderten Übungen zu kurz. Für die Kombination aus Anlauf, Sprungtisch und Landebereich ist in der Halle auch durch einen Umbau keine Verbesserung der Situation möglich. Um die am Stützpunkt trainierenden Turnerinnen und Turner mit der Qualität international wettbewerbsfähig auszubilden, muss die Geräteturnhalle erweitert werden. Zudem werden die Judohalle und die Geräteturnhalle nachhaltig energetisch saniert.

Bauvorhaben soll im Frühjahr 2019 abgeschlossen sein

Die Kosten belaufen sich bisher auf etwa 4,5 Millionen Euro. Der Bund födert das Bauprojekt mit 1.350.000 Euro. Der LandesSportBund steuert 1.620.000 Euro aus Mitteln des Landes Niedersachsen bei. Im Frühjahr 2019 soll das gesamte Bauvorhaben abgeschlossen sein. Als Erstes wird die Geräteturnhalle zur Verfügung stehen, die Judohalle einige Wochen später. Das ausführende Planungs-Büro ist pma Architekten aus Hannover.