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11. Lange Nacht der Berufe

Berufe zum Anfassen und Mitmachen

Am kommenden Wochenende haben Schülerinnen und Schüler aller allgemeinbildenden Schulen ab der neunten Klasse sowie der Berufseinstiegs- und Berufsfachschulen wieder die Gelegenheit, sich umfassend über einen betrieblichen Ausbildungsplatz, ein Studium oder ein duales Studium zu informieren. Am Freitag (21. September) veranstaltet die Landeshauptstadt Hannover zusammen mit der Agentur für Arbeit Hannover und der Region Hannover zum elften Mal eine "Lange Nacht der Berufe".

Viele Personen stehen auf der Rathaustreppe © LHH

Über 120 Unternehmen, Universitäten, Schulen sowie Kammern und Innungen sind bei der elften "Langen Nacht der Berufe" dabei

Bürgermeister Thomas Hermann wird im Beisein von Dr. Andrea Hanke, Dezernentin für Soziale Infrastruktur der Region Hannover, und Oliver Bossow, Geschäftsführer Operativ der Arbeitsagentur Hannover, um 17 Uhr im Rathaus den Startschuss geben. Bis 22 Uhr können sich Schülerinnen und Schüler zusammen mit Eltern sowie Freundinnen und Freunde im Rathaus, in der Dr. Buhmann-Schule und im Freiwilligenzentrum einen Überblick verschaffen über Ausbildungsmöglichkeiten, Berufsbilder und die Erwartungen an sie selbst als zukünftige Mitarbeitende oder Studierende. Wie in den vergangenen Jahren ist die Berufsberatung der Agentur für Arbeit direkt im Rathaus vertreten.

"Die elfte 'Lange Nacht der Berufe' wird die Erfolgsgeschichte der Veranstaltung unter dem Motto 'Berufe zum Anfassen und Mitmachen' weiterschreiben", war Sozialdezernentin Konstanze Beckedorf am 18. September bei der Vorstellung des Programms sicher. "Wir freuen uns wieder auf tausende Besucherinnen und Besucher, die die Gelegenheit nutzen wollen, sich über ihre Möglichkeiten nach der Schule zu informieren – hautnah, konzentriert und im direkten Kontakt mit mehr als 120 Ausstellerinnen und Ausstellern im Rathaus, auf dem Trammplatz und an den beiden Außenstandorten. Die Arbeitsagentur bietet ihnen dazu mit den Beraterinnen und Beratern des Berufsinformationszentrums (BIZ) hier vor Ort einen besonderen Service auf kurzem Weg."

Eine nachhaltige Idee

Die bisherigen elf Jahre zeigten, dass es eine wirklich hervorragende und nachhaltige Idee war, jungen Menschen die Berufswelt auf diese Weise nahezubringen – in ungezwungener Atmosphäre, auf dem Weg in das Wochenende, in Begleitung von vertrauten Menschen wie Eltern oder Freundinnen und Freunden, so Beckedorf weiter.

"Wir wünschen uns, dass der eine oder die andere vielleicht zum ersten Mal etwas findet, was Spaß machen würde; etwas, von dem sie bisher gar nicht wussten, was oder wo es möglich ist. Und dass andere den eigenen Berufs- oder Ausbildungswunsch noch einmal überprüfen, im Gespräch mit Praktikerinnen und Praktikern der verschiedenen Berufsfelder und im Austausch mit Auszubildenden oder Studierenden, die schon gestartet sind", erläutert die Dezernentin. Als Beispiel für das breite Spektrum führt Beckedorf die Stadt Hannover an, bei der Berufe von Handwerk bis zum dualen Studium, von Altenpflege bis Vermessungstechnik erlernt werden können.

Konstruktive Zusammenarbeit

Angesichts der großen Bedeutung, die Ausbildung oder Studium für die gesicherte und erfüllte Zukunft der jungen Menschen und so mittelbar für den Standort Hannover haben, engagiere die Verwaltung sich mit ihrer Jugendberufshilfe und der städtischen Wirtschaftsförderung sehr gern für die Veranstaltung. Zudem sei man jedes Jahr aufs Neue begeistert von der konstruktiven Zusammenarbeit mit allen Partnerinnen und Partnern, wie Beckedorf herausstellt.

Oliver Bossow, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Hannover, findet es besonders spannend, dass sich bei der "Langen Nacht der Berufe" Eltern gemeinsam mit den Kindern und deren Freundinnen und Freunde über Berufe und Chancen auf dem Ausbildungsmarkt in der Region Hannover informieren können: "Für Schülerinnen und Schüler ist es wichtig, mit erwachsenen Berufstätigen ins Gespräch zu kommen. Interessen, Stärken, berufliche Tätigkeiten und Beschäftigungsmöglichkeiten können bei dieser Veranstaltung angeregt und intensiv besprochen werden. Zusätzlich sind erfahrene Berufspraktikerinnen und -praktiker und Ausbilderinnen und Ausbilder vor Ort. Mit ihnen zu sprechen ist heute auch für die Eltern wichtiger denn je. Denn Berufe und Arbeitswelt sind stark in Bewegung. Die 'Lange Nacht' ist eine gute Gelegenheit, sich über die attraktiven Ausbildungs- und Studienangebote in der Region Hannover zu informieren."

Attraktiv auch für Unternehmen

"Auf der anderen Seite unterstützen wir bei der 'Langen Nacht' Unternehmen dabei, für ihre Berufe und den Fachkräftenachwuchs zu werben", ergänzt Bossow. "Die Schwierigkeiten, geeignete junge Menschen für die eigenen Berufsfelder und Betriebe zu finden, sind bekannt. Hier kann man sich selbst im besten Licht zeigen, attraktiv, umfassend und auf die jungen Leute zugeschnitten – und erste, hoffentlich vielversprechende Kontakte zu künftigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern knüpfen. Das große Interesse der Unternehmen bestätigt, wie wichtig die Veranstaltung für die Nachwuchsrekrutierung der Firmen ist. Selbstverständlich nutzen wir auch die gute Gelegenheit, uns selbst als Arbeitgeber mit unseren Ausbildungs- und Studiengängen zu präsentieren."

Das gesamte Programm

Wer schon im Vorfeld wissen möchte, welche Unternehmen und Organisationen sich am 21. September präsentieren, findet alle Informationen auf der folgenden Seite: