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Bürgerbeteiligung

Beteiligungsprozess zum Steintorplatz startet

Der angekündigte Beteiligungsprozess zum Steintorplatz beginnt. Oberbürgermeister Stefan Schostok und Stadtbaurat Uwe Bodemann laden am Dienstag, den 12. Juni, um 16 Uhr zum Auftakt auf den Platz ein. Das beauftragte Planungsbüro Urban Catalyst aus Berlin wird zusammen mit der Lindener Projektschmiede Endboss die geplanten Beteiligungsformate vorstellen: Bis zum September werden im Rahmen einer Erkundungsphase in sogenannten "Platz-Safaris" und Themenabenden verschiedene Sichtweisen auf den Steintorplatz ausgelotet. Für die Zeit vom 12. bis 16. September ist auf dem Steintorplatz eine Aktionswoche geplant, bei der erste Ideen und Nutzungsmöglichkeiten für den Platz getestet werden sollen.

Podium der Infoveranstaltung zur geplanten Bebauung des Steintors © LHH (Wydmuch)

Rund 250 Personen nahmen am 17. Februar 2016 an der Infoveranstaltung teil

Im Zentrum dieser Aktionen vor Ort steht ein Doppeldeckerbus, der als offene Werkstatt, Bar und gläsernes Planungsbüro verschiedene Rollen annehmen wird. Die Ergebnisse dieser Aktionen vor Ort werden im Herbst in zwei Fachwerkstätten und einem Bürgerforum verdichtet. Ergebnis des Prozesses ist eine "Steintorplatz-DNA", welche die Grundlage für das weitere Planungsverfahren bildet.

Seit Jahren werden in Hannover kontroverse Debatten um die Zukunft des Steintorplatzes geführt. Die Auseinandersetzung über Bebauung oder offene Fläche hat zu einer Verhärtung der Diskussion geführt. Vor diesem Hintergrund hat der Rat der Stadt Hannover beschlossen, einen ergebnisoffenen Bürgerbeteiligungsprozess über die Zukunft des Steintorplatzes zu initiieren: Von Juni 2018 bis Februar 2019 werden verschiedene Beteiligungsformate auf dem Steintorplatz und in der Innenstadt angeboten, um Lösungsansätze für den Steintorplatz schrittweise zu entwickeln. Dabei wird das Ziel verfolgt, ein gemeinsam getragenes Verständnis von der Zukunft des Steintorplatzes zu schaffen und konkrete Leitlinien für die weitere planerische Entwicklung zu formulieren.

Das Verfahren wird begleitet und moderiert durch das Büro Urban Catalyst (Berlin) sowie deren Partnerbüros Endboss (Hannover) und Zebralog (Berlin).