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Die Schule der Zukunft

Bildungskonferenz endet mit rund 300 Teilnehmenden

Wie sieht sie aus, die Schule der Zukunft? Zu dieser Frage hat am 25. März die Landeshauptstadt Hannover zur Bildungskonferenz in den Pavillon eingeladen. Unter dem Motto "Die Schule der Zukunft – Open Space: Raum für Ideen" sind knapp 300 Teilnehmende zusammengekommen, darunter knapp 100 Schüler*innen aller Schulformen ab Klassenstufe 8. 

Zwei Männer und eine Frau. © LHH

Nahmen am regen Austausch teil: Stefan Rauhaus (stellvertretender Leiter des Fachbereichs Schule), Claudia Brunsemann (Team Planen mit Phantasie), Rita Maria Rzyski (Personal-, Bildungs-, Jugend- und Familiendezernentin) und Thilo Scholz (Geschäftsführer des städtischen Bildungsbüros).

Im Rahmen einer "Open Space-Konferenz" haben die jungen Leute von 9 bis 17 Uhr mit pädagogischen Fachkräften, Lehrkräften, Elternvertretungen sowie Schulexpert*innen aus Landesschulbehörde, Politik und Verwaltung über das Thema diskutiert.

Raum für kreative Ideen

Nach Begrüßungsworten von Rita Maria Rzyski, Dezernentin für Personal, Bildung, Jugend und Familie der Landeshauptstadt Hannover, ging es moderiert vom Team "Planen mit Phantasie" an die Arbeit. Dabei wich das Konzept vom üblichen Konferenz-Schema mit Vorträgen und Podiumsdiskussionen ab. In einer "Open Space-Konferenz" sprechen Jugendliche und Erwachsene miteinander auf Augenhöhe. Die Teilnehmenden konnten eigene Ideen ins Plenum einbringen und Arbeitsgruppen ins Leben rufen, diese selbst moderieren und auch wechseln. "Dieses offene Format kam von Beginn an sehr gut an", bilanzierte Stadträtin Rita Maria Rzyski. "Auf diesem Wege haben wir viele Schüler*innen angesprochen, die wir sonst vielleicht nicht erreicht hätten und vor allem Raum geboten für kreative Ideen."

Die Themen

Innerhalb kürzester Zeit hatten die Teilnehmenden für drei angesetzte Arbeitsrunden jeweils zehn Themen für die Arbeitsgruppen gesetzt. Das Spektrum war breit. Unter anderem standen

  • "Gewaltfrei kommunizieren",
  • "Umweltfreundlichkeit",
  • "Schulen im Aufbruch",
  • "Inklusive Schulen",
  • "Wohlfühlen und Innenraumgestaltung",
  • "Bewegung und Freiräume im Unterricht",
  • "Schule ist ein angstfreier Raum",
  • "Gender in der Schule",
  • "Umgang mit Flüchtlingen in der Schule",
  • "Schulen ohne Abschulung",
  • "Schulfächer der Zukunft",
  • "Digitalisierung – wann, wie, was?",
  • "Berufsorientierung, Berufsfindung, interkulturelle Kompetenz", oder
  • "Mitwirkung beim Schulneubau"

zur Diskussion.

Auswertungsphase gestartet

Die Ergebnisse werden jetzt gesammelt und ausgewertet. "Wir sind gespannt, was am Ende dabei herauskommt und was davon vielleicht kurz- oder langfristig umzusetzen ist", so Rzyski. "Allen Mitwirkenden danke ich sehr herzlich für ihr beeindruckendes Engagement."