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Ein großer Saal, in dem an jeweils einzelnen Tischen zehn Menschen sitzen und im Gespräch miteinander sind © LHH

Der OB hatte die jungen Menschen nach der Demonstration zum Austausch ins Rathaus eingeladen

Engagement gegen Diskriminierung

Black-Lives-Matter-Demo: OB Onay trifft Organisator*innen

Oberbürgermeister Belit Onay traf am 17. Juni 2020 im Neuen Rathaus die Organisator*innen der Black-Lives-Matter-Demonstration, bei der sich am 6. Juni rund 8.500 Menschen in Hannover friedlich gegen Rassismus und Diskriminierung einsetzten. Anlass der Demonstrationen, die an diesem Tag weltweit stattfanden, war der Tod des Schwarzen George Floyd, der bei einem gewalttätigen Polizeieinsatz Ende Mai in den USA ums Leben kam. Onay, der selbst an der Demonstration teilnahm, hatte die jungen Menschen zum Austausch eingeladen.

Gespräch zwischen Oberbürgermeister Onay und Organisator*innen der Black-Lives-Matter-Demonstrationen © LHH

"Der Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung ist ein wichtiges Anliegen", so Oberbürgermeister Belit Onay 

"Der Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung ist ein wichtiges Anliegen", sagte Onay im Rahmen des Gesprächs. "Hannover ist vielfältig und bunt, weltoffen und demokratisch – dazu bekennen wir uns. Diskriminierung und Rassismus haben hier keinen Platz! Wir engagieren uns mit aller Kraft gegen Ausgrenzung", so Onay weiter.

Die jungen Menschen berichteten von ihren Erfahrungen mit Rassismus und Diskriminierung und haben konkrete Ideen und Forderungen. Onay sicherte ihnen seine Unterstützung zu und bedankte sich für die aktive Mitarbeit am lokalen Integrationsplan (LIP 2.0), der Anfang Januar startete. Der LIP 2.0. hat das Ziel, die Stadt auf die aktuellen und künftigen Herausforderungen einer Einwanderungsstadt vorzubereiten und zeitgemäße Weichen für die Zukunft zu stellen.

Onay sieht den LIP 2.0. als Gewährleistung von Teilhabe: "Der LIP 2.0 wird ein modernes Einwanderungskonzept mit einem Schwerpunkt im Handlungsfeld Antidiskriminierung und Antirassismus. Offen, transparent und divers wünsche ich mir die Stadtverwaltung und die Stadtgesellschaft."

Die Arbeit an der Neuauflage des LIP wird als breiter Beteiligungsprozess organisiert, an dem nicht nur die Stadtverwaltung, sondern auch zivilgesellschaftliche Vertreter*innen aus Vereinen und Verbänden mitwirken können.