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Sportgelände

Bodenentsorgung an der IGS Südstadt

Die Stadtverwaltung lässt ab dem 27. Februar den Boden entsorgen, der sich auf den Schulsportflächen der IGS Südstadt befindet. Für die Zufahrt mit Lastwagen muss in der Wißmannstraße ein befristetes Halteverbot eingerichtet werden. Die Arbeiten werden voraussichtlich ein bis drei Tage dauern.

Es handelt sich um rund 150 Tonnen Aushub, der bei vorbereitenden Arbeiten der geplanten Schulerweiterung angefallen ist. Die Bodenhaufen bestehen aus sandigen Auffüllungen mit Beimengungen von Schotter und geringen Anteilen Schlacke. Das sehr gering mit Dioxin belastete Material ist ein verteilter und durchgesickerter Rest Kieselrot, aus dem früher die Deckschicht der Laufbahn bestand. Der Boden wurde inzwischen gutachterlich beprobt und soll nun fachgerecht entsorgt werden. Eine Gefährdung für Schülerinnen und Schülern sowie Anliegerinnen und Anliegern besteht nicht. Die Laufbahn selbst wurde bereits vor rund 20 Jahren saniert.

Verfahren des Bodenabtrags

Die vorbereitenden Arbeiten – Abbau von Spielgeräten sowie Bodenabtrag – begannen auf Basis der vorliegenden Baugenehmigung. Mit dem Einreichen eines Eilantrags einer Klägerin vor dem Verwaltungsgericht Hannover wurden die Arbeiten gestoppt. Das Gericht hat dem Antrag Ende Januar stattgegeben. Gegen diese Entscheidung hat die Stadtverwaltung inzwischen Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht (OVG) in Lüneburg eingelegt. Unabhängig vom laufenden Gerichtsverfahren muss der Boden entsorgt werden.