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Trammplatz

Bogenschütze hat seinen Bogen zurück

Er kann wieder zielen: Seit dem 24. April hat der Schütze vor dem Neuen Rathaus seinen Bogen wieder. Die mit der Reparatur beauftragte, auf archäologische und kunsthandwerkliche Objekte spezialisierte Restauratorin Vera Fendel hat den Bogen neu angebracht.

Frau auf einer Leiter, die eine Skulptur berührt. © LHH

Wieder vollständig: Restauratorin Vera Fendel hat dem Schützen seinen Bogen zurückgebracht. 

Unbekannte Täter hatten Ende Oktober 2017 den Diebstahl gesicherten Bogen des "Bogenschützen" von Ernst Moritz Geyger vor dem Neuen Rathaus so sehr beschädigt, dass er demontiert werden musste. Der gebrochene Bogen wurde neu verschweißt, die Patinierung angeglichen und eine neue patinierte Bogensehne aufgezogen. 

Der Bogenschütze auf dem Trammplatz

Die Bronzeplastik entstand 1895 (nach anderen Angaben 1902). Sie ist das wohl bekannteste Werk des Künstlers Ernst-Moritz Geyger. Mehrere Kopien, unter anderem Neustädter Elbufer in Dresden und Schloss Sanssouci in Potsdam. Nach Hannover kam der Bogenschütze durch einen privaten Ankauf nach 1918. Erster Standort war die Mauer am Engesohder Friedhof, später am Waterlooplatz (1955) bis sie 1967 vor das Neue Rathaus auf den Trammplatz gesetzt wurde, weil sie dem U-Bahn-Bau im Weg war.