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Trammplatz

Bogenschütze ohne Bogen

Unbekannte Täter haben den diebstahlgesicherten Bogen des "Bogenschützen" von Ernst Moritz Geyger vor dem Neuen Rathaus so sehr beschädigt, dass er demontiert werden musste. 

Bronzeplastik auf einem Platz. © LHH (Neue Medien)

Der Bogenschütze auf dem Trammplatz wird bis zum Frühjahr 2018 ohne Bogen bleiben. 

Mit der Reparatur wurde die auf archäologische und kunsthandwerkliche Objekte spezialisierte Restauratorin Vera Fendel beauftragt. Der gebrochene Bogen wird nun neu verschweißt, die Patinierung wird angeglichen und eine neue patinierte Bogensehne aufgezogen. Die Kosten für diese Reparatur belaufen sich voraussichtlich auf etwa 1.400 Euro. Wegen der klimatischen Einflüsse auf die Patina ist es laut der Restauratorin ratsam, den Bogen erst im Frühjahr 2018 wieder am "Bogenschützen" anzubringen.

Der Bogenschütze auf dem Trammplatz

Die Bronzeplastik entstand 1895 (nach anderen Angaben 1902). Sie ist das wohl bekannteste Werk des Künstlers Ernst-Moritz Geyger. Mehrere Kopien, unter anderem Neustädter Elbufer in Dresden und Schloss Sanssouci in Potsdam. Nach Hannover kam der Bogenschütze durch einen privaten Ankauf nach 1918. Erster Standort war die Mauer am Engesohder Friedhof, später am Waterlooplatz (1955) bis sie 1967 vor das Neue Rathaus auf den Trammplatz gesetzt wurde, weil sie dem U-Bahn-Bau im Weg war.