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OB-Wahl

Briefwahlstellen seit 7. Oktober geöffnet

Hannover wählt am 27. Oktober ein neues Stadtoberhaupt: Wer sich für die Briefwahl entscheidet, kann dafür seit dem 7. Oktober (Montag) auch die beiden Briefwahlstellen im Neuen Rathaus und im Podbi-Park nutzen. Auf den anderen Wegen wurden bislang schon rund 14.000 Anträge gestellt.

Die beiden Briefwahlstellen im Bürgersaal des Neuen Rathauses, Trammplatz 2, und im Podbi-Park, Lister Straße 8, sind vom 7. bis 25. Oktober wie folgt geöffnet:

  • Neues Rathaus: montags, dienstags, donnerstags und freitags von 8 bis 18 Uhr und mittwochs von 8 bis 15 Uhr;
  • Podbi-Park: montags und donnerstags von 8 bis 18 Uhr; dienstags, mittwochs und freitags von 8 bis 14 Uhr.

Am Freitag vor der Wahl (25. Oktober) haben die Briefwahlstellen aus rechtlichen Gründen nur bis 13 Uhr geöffnet.

Wahlbenachrichtigung und Personaldokument mitbringen

Beim Besuch der Briefwahlstelle ist die Wahlbenachrichtigung oder ein Personaldokument vorzulegen. Die Briefwahlunterlagen können auch auf anderen Wegen beantragt werden: im Internet unter www.wahlen-hannover.de, per E-Mail an briefwahl@hannover-stadt.de, mittels Fax an (05 11) 1 68 – 4 11 11 oder postalisch durch Übersendung des ausgefüllten Antrags auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigungskarte in einem frankierten Umschlag an die Landeshauptstadt Hannover, Wahlamt, 30114 Hannover.

Die beantragten und ausgefüllten Wahlbriefe müssen bis spätestens zum Wahlabend (27. Oktober), 18 Uhr, beim Wahlleiter eingegangen sein. Ausführliche Informationen zu den Wahlen bietet das Internet unter www.wahlen-hannover.de. Auskünfte zur Briefwahl sind auch telefonisch unter (05 11) 1 68 – 4 11 01 erhältlich.

Zehn Kandidat*innen

Zehn Bewerber*innen kandidieren für die Wahl zum*zur neuen Oberbürgermeister*in am 27. Oktober. Der Wahlausschuss hat folgende Wahlvorschläge zugelassen (in der Reihenfolge auf dem Stimmzettel): Dr. Marc Hansmann (SPD), Dr. Eckhard Scholz (CDU), Belit Onay (Bündnis 90/Die GRÜNEN), Joachim Wundrak (AfD), Jessica Kaußen (DIE LINKE.), Bruno Adam Wolf (PIRATEN), Catharina Gutwerk (Die PARTEI), Ruth Esther Gilmore (Einzelwahlvorschlag), Iyabo Kaczmarek (Einzelwahlvorschlag) und Julian Klippert (Einzelwahlvorschlag).

Wahl am 27. Oktober

Die Wahl findet am Sonntag, dem 27. Oktober, von 8 bis 18 Uhr statt. Falls kein*e Kandidat*in die absolute Mehrheit der gültigen Stimmen erhält, folgt zwei Wochen später eine Stichwahl. Am 10. November treten in diesem Fall die beiden Bewerber*innen an, die in der ersten Wahl die meisten Stimmen bekommen haben.

406.000 Wahlberechtigte

Für die OB-Wahl sind rund 406.000 Menschen wahlberechtigt. Unter den Wahlberechtigten befinden sich gut 29.000 Bürger*innen aus anderen Staaten der Europäischen Union. Etwa 7.800 Bürger*innen dürfen erstmals an einer Wahl teilnehmen. Anders als bei Bundestags- und den meisten Landtagswahlen können sich an der Wahl eines neuen Stadtoberhaupts bereits 16-Jährige beteiligen. Die Wahl eines neuen Stadtoberhaupts ist erforderlich, weil der damalige Oberbürgermeister Stefan Schostok im April die Versetzung in den Ruhestand aus besonderen Gründen beantragt, der Rat diesem Antrag zugestimmt und die Kommunalaufsicht diese Entscheidung im Mai bestätigt hat.