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Linden

Brombeerrückschnitt im Gleisbett der alten Kohlebahn

Auf den Gleisen der ehemaligen Kohlebahn an der Rampenstraße in Linden werden ab dem 18. Februar die Brombeeren zurückgeschnitten. Es handelt sich dabei fast ausschließlich um die invasive, neophytische Art Rubus armeniacus (Gartenbrombeere, armenische Brombeere). Die Arbeiten sind Teil des Projekts "Städte wagen Wildnis".

Ein altes Gleisbett. Drumherum Büsche und Sträucher. © LHH

Die alte Kohlenbahn an der Rampenstraße dient als Projektfläche, auf der sich die Natur frei entwickeln kann. 

Ziel ist es, die Wildnisfläche an der Kohlenbahn dauerhaft zu erhalten. Besonders an den Böschungen soll sich eine möglichst artenreiche Stadtnatur weiterentwickeln. Gleichzeitig soll die für die Kohlebahn besondere Synergie von Industrierelikt und urbaner Wildnis dauerhaft sichtbar bleiben. Hierfür muss gelegentlich lenkend eingegriffen werden, um wie in diesem Fall invasive und Massenbestände ausbildende Neophyten zurückzudrängen. Die Schnittarbeiten sollen innerhalb weniger Tage abgeschlossen sein.

Zehn Projektflächen für Wildnis

"Städte wagen Wildnis" ist ein seit 2016 laufendes Pilotprojekt der der Landeshauptstadt Hannover gemeinsam mit den Städten Dessau-Roßlau und Frankfurt am Main. Auf den zehn ausgewählten Projektflächen im Stadtgebiet Hannovers wird mehr Wildnis zugelassen, wovon Pflanzen, Tiere und nicht zuletzt Menschen profitieren. Eine der Projektflächen ist die ehemalige Kohlebahn in Linden Nord (Abschnitt Bardowicker Straße bis Kohlenbunker). Seit 2020 weist eine Stele an der Bardowicker Straße auf die Wildnisfläche an der Kohlebahn hin. Zwei weitere Stelen am Grünzug folgen in diesem Jahr.

Hintergrund 

Das Projekt "Städte wagen Wildnis" fügt sich in die kommunale Biodiversitätsstrategie ein, die die Landeshauptstadt Hannover seit Jahren erfolgreich verfolgt. Lebensräume sollen geschützt und Artenvielfalt in der Stadt gefördert werden.