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Brunnen

Constructa-Brunnen wird dekonstruiert und repariert

Der Constructa-Brunnen soll restauriert werden, deshalb begannen am 19. Juli die Abbauarbeiten am Wildermuthweg an der Einmündung zur Hildesheimer Straße.

Bauarbeiter heben einen Brunnenschale mit einem Kran. © LHH

Arbeiten am Constructa-Brunnen.

Grund für die Maßnahme sind im Falle des Constructa-Brunnens ein verstopfter Brunnenablauf sowie eine sanierungsbedürftige Brunnenschale aus Gusseisen mit emaillierten Schmuckelementen, die es zu restaurieren gilt. Die Behebung des Schadens und die aufwendige Sanierung erfordern die Demontage des kompletten Brunnenbeckens, mit der am 19. Juli gegen 10 Uhr begonnen wurde. Inzwischen ist der Constructa-Brunnen aus der Südstadt abtransportiert. Da die Brunnenschale in einem Stück gegossen ist, erforderten Abbau und der Abtransport einen LKW mit Kranaufleger. Der Brunnen wird nun umfangreich restauriert und erst im Frühjahr 2019 wiederaufgebaut. Die voraussichtlichen Kosten belaufen sich auf mindestens 60.000 Euro.

Brunnenpflege

Mehr als 50 Zier- und Trinkwasserbrunnen werden vom Bereich Zentrale Angelegenheiten Kultur betreut.

Die öffentlichen Brunnen werden von April bis Oktober betrieben. Im Winter werden sie abgestellt und zum Schutz vor Schäden teilweise eingehaust, so z. B. der Reesebrunnen am Emmichplatz, der Butjerbrunnen in Ricklingen, der Constructa-Brunnen in der Südstadt oder der Nachtwächterbrunnen in Linden. Die Brunnenhauben bestehen aus Holz und wurden speziell für den jeweiligen Brunnen angefertigt. Der Grund für die alljährliche Prozedur ist nicht nur der Schutz vor der schlechten Witterung, sondern auch der Schutz der Kunstwerke vor Vandalismus.