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Lieferverkehr der Zukunft

Deutschlandweite Befragung zur urbanen Logistik

Die Projektinitiative Urbane Logistik Hannover führt aktuell eine Befragung von Bürgerinnen und Bürgern zur urbanen Logistik in Deutschland durch. Der Fragebogen steht bis zum 31. August 2018 unter www.t1p.de/buergerbefragung zur Verfügung.

Initiative Titelbild © LHH

Initiative Urbane Logistik

Die Befragung erfolgt im Rahmen des Forschungsprojektes USEfUL (Untersuchung, Simulation und Evaluation für Urbane Logistik), gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Im Mittelpunkt der Befragung steht die Analyse des logistikauslösenden Verhaltens von Privatpersonen. Ziel ist es, ein genaueres Verständnis über die Akzeptanz neuartiger Lieferkonzepte sowie die Durchführung von Versorgungseinkäufen zu erlangen. Die Beantwortung der Fragen nimmt in etwa fünf Minuten in Anspruch. Alle Angaben werden streng vertraulich behandelt und anonym ausgewertet. Am Ende des Fragebogens besteht die Möglichkeit, an der Verlosung von vier Einkaufsgutscheinen im Wert von jeweils 25 Euro teilzunehmen. Die Ergebnisse werden Ende September 2018 unter Urbane Logistik Hannover abrufbar sein.

Über die Projektinitiative "Urbane Logistik"

In der Projektinitiative "Urbane Logistik" sind die Landeshauptstadt Hannover und Volkswagen Nutzfahrzeuge, der Logistik-Marktführer Deutsche Post DHL, die Stadtwerke Hannover AG (enercity), die Leibniz Universität Hannover, die Hochschule Hannover, das Niedersächsische Forschungszentrum Fahrzeugtechnik (NFF) an der Technischen Universität Braunschweig und das Land Niedersachsen als PartnerInnen vertreten. Ihren Ursprung hat die Projektinitiative Urbane Logistik im Stadtdialog "Mein Hannover 2030", in dem der Handlungsbedarf für die Zukunft insbesondere des städtischen Lieferverkehrs deutlich wurde.

Das Forschungsprojekt USEfUL

Das Forschungsprojekt USEfUL wird mit rund zwei Millionen Euro durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Binnen drei Jahren entsteht ein webfähiges Tool zur Simulation unterschiedlicher Räume in der Stadt. Dieses liefert Daten für alternative Logistikkonzepte im Modellquartier und lässt sich auf andere Quartiere in anderen Städten anwenden. Am Beginn steht eine Analyse des Wirtschaftsverkehrs (verknüpft mit Daten zu Bevölkerungsstruktur, Verkehr, Umwelt) im Modellquartier in Hannover. Partnerinnen und Partner sind die Landeshauptstadt, Volkswagen Nutzfahrzeuge, die Leibniz Universität Hannover, die Hochschule Hannover und die TU Braunschweig.

Tim Gerstenberger

Fachbereich Planen und Stadtentwicklung

OE 61.15 Flächennutzungsplanung

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