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Eine Gruppe Menschen, die einem Vortrag lauscht. © LHH

Kulturdezernent Harald Härke mit der Bibliotheksdirektorin Dr. Carola Schelle-Wolff, anlässlich der Wiedereröffnung der Jugend- und Stadtbibliothek List.

Stadtbibliothek Hannover

Die Jugend- und Stadtbibliothek List feiert ihre Wiedereröffnung

Nach über einem Jahr Schließzeit hat die Jugend- und Stadtbibliothek List am 14. August ihre Wiedereröffnung im Podbi-Park gefeiert. Kulturdezernent Harald Härke und Bezirksbürgermeisterin Irma Walkling-Stehmann zerschnitten das symbolische Eröffnungsband. Die Bibliothek musste ihren früheren Standort aufgrund eines veränderten Mieterkonzeptes durch den neuen Eigentümer aufgeben und befindet sich nach der Renovierung nun direkt gegenüber.

Frau und Mann, die ein Band durchschneiden. © LHH

Bezirksbürgermeisterin Irma Walkling-Stehmann und Kulturdezernent Harald Härke bei der feierlichen Wiedereröffnung der Lister Jugend- und Stadtbibliothek.

Modernes Gestaltungskonzept für die neuen Räume 

Die gesamte Bibliothek wurde im Zuge des Umzugs neu gestaltet. Der gesamte Publikumsbereich befindet sich jetzt auf einer Ebene. Weiterhin sind rund 40.000 Bücher, Zeitschriften und andere Medien im Angebot. Hinzugekommen ist ein kleiner Gruppenraum, der es etwa Kindern und Jugendlichen ermöglicht, gemeinsam zu arbeiten und zu lernen. Der Jugendbereich überrascht außerdem mit Hörsesseln zum Musik-Streamen. Ebenfalls neu sind gemütliche Leseplätze und ein Getränkeautomat, der sowohl Kaltgetränke als auch frischen Kaffee bietet. WLAN sowie stationäre Internet-PCs ermöglichen es den Besuchenden, ihre Informationen nicht nur aus den Büchern oder weiteren Medien vor Ort, sondern auch über das Internet zu erhalten. 

Demnächst neues Angebot: "BibliothekPlus"

In den nächsten Wochen wird von der Jugend- und Stadtbibliothek List ein neuer Service angeboten: Das Pilotprojekt "BibliothekPlus". Als erste Bibliothek in Hannover bietet sie damit erweiterte Öffnungszeiten in Selbstbedienung und ohne Personal. Mit Hilfe des Bibliotheksausweises, erhält man an der elektronischen Einlasskontrolle auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten Zugang zu Bibliothek.

Zunächst 16 Stunden zusätzliche Öffnungszeit

Dank "BibliothekPlus" stehen in einem ersten Schritt in der Bibliothek List 16 zusätzlich Stunden Öffnungszeit zur Verfügung - was eine Steigerung auf insgesamt 46 Öffnungsstunden in der Woche bedeutet. 

Kinder ohne Begleitung Erwachsener haben aus Sicherheitsgründen keinen Einlass während der personallosen Zeiten. Zur Sicherheit der Besucher wird der Bibliotheksraum mit Kameras überwacht. 

Hintergrundinformationen zu „BibliothekPlus“:

Das Modell der Öffnungszeiten ohne Personal in Randzeiten („Open Library“) stammt aus den skandinavischen Ländern und hat sich bewährt. In Deutschland gibt es solche erweiterten Öffnungszeiten bisher lediglich in kleineren Stadtteilbibliotheken in Hamburg-Finkenwerder, Norderstedt-Glashütte, Bielefeld-Sennestadt.

Daten und Fakten zur Jugendbibliothek und Stadtbibliothek List

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag von 11 bis 19 Uhr und Sonnabend von 10 bis 16 Uhr.

Davon „BibliothekPlus“-Zeiten (erweiterte Öffnungszeiten ohne Personal):

Montag, Dienstag, Donnerstag von 18 bis 19 Uhr, Mittwoch von 11 bis 19 Uhr, Freitag von 14 bis 19 Uhr und Sonnabend von 13 bis 16 Uhr.

Außerhalb der Öffnungszeiten (vormittags) finden darüber hinaus regelmäßige Veranstaltungen und Termine mit Kitas und Schulen statt.

Folgende Veranstaltungsreihen werden angeboten:

Bilderbuchkino für Kinder ab 4 Jahren jeden Dienstag um 16 Uhr
Babys in der Bibliothek an jedem zweiten Mittwoch im Monat um 10 Uhr

Medienangebot

Insgesamt 40.000 Medieneinheiten:

•    Bücher und Hörspiele für jedes Alter
•    CDs (Pop, Weltmusik, Jazz)
•    Filme auf DVD und Blue-Ray
•    Spiele (Wii, PS3, Nintendo 3 DS)
•    Zeitungen, Zeitschriften
•    Kostenloser Internetzugang
•    Digitale Angebote: E-Medien, Musik-Streaming sowie Datenbanken mit Pressearchiven, Personen- und Länderinformationen

Anschrift

Jugendbibliothek und Stadtbibliothek List
(im Podbi-Park)
Lister Straße 6
30163 Hannover
Telefon: 168-43570, 168-41897
E-Mail: 41.93.10@hannover-stadt.de
Internet: www.stadtbibliothek-hannover.de
www.facebook.com/stb.hannover

Veranstaltungsausblick

Am Freitag (15. September) wird in der Zeit von 15:30 bis 19:30 Uhr ein Bibliotheksfest mit Kaffee und Kuchen, Puppentheater, Basteln mit Papier für Kinder und Erwachsene, Kinderschminken sowie Live-Musik stattfinden.

Historie

Die Jugendbibliothek und Stadtbibliothek List wurde am 28. August 2003 in der Geschäftspassage Podbi-Park eröffnet. Sie ist entstanden durch die Zusammenlegung der Jugendbibliothek am Bonifatiusplatz und der Stadtteilbibliothek Vier Grenzen. Die Besucherzahlen übertrafen gleich nach dem Start die der beiden Vorgängerbibliotheken zusammen.

Durch die Kooperation mit dem Bürgeramt im Podbi-Park vereinte die Jugendbibliothek und Stadtbibliothek List kommunale Kompetenz unter einem Dach. Die Bibliothek übernahm zu gewissen Zeiten Aufgaben des Bürgeramts und umgekehrt. Die gemeinsame Empfangs- und Verbuchungstheke war den BürgerInnen insgesamt 45 Stunden pro Woche zugänglich - ein Beispiel für fachübergreifendes Handeln mit dem Ziel, verbesserte Erreichbarkeit und einen besseren Service zu bieten. In der Wartezone innerhalb der Bibliothek wurden ein großes Zeitschriftenangebot für die Wartenden bereitgestellt und eine Aufrufanlage des Bürgeramtes installiert.

Die Bibliothek wurde damals die größte Stadtteilbibliothek innerhalb des Systems „Stadtbibliothek Hannover“ mit einer Gesamtfläche von rund 1.200 Quadratmetern und merh als 47.000 Medien. Davon entfielen allein 17.000 Bände auf die Kinder- und Jugendliteratur. Neben einer eigenen Kinderbibliothek mit Veranstaltungsbereich bot der Multimedia-Bereich unter anderem 18 Internet-PCs.

Es begann eine gute Zusammenarbeit mit vielen Schulen und Kitas, der Arbeiterwohlfahrt (AWO) und dem Freizeitheim Lister Turm. Zahlreiche Veranstaltungen für Kinder und Eltern haben im kinderreichen Einzugsbereich List die Bibliotheksräume bunt und lebendig gemacht. Im Jahr 2012 wurde die Bibliothek modernisiert und deshalb teilweise umgestaltet. Mit Hilfe der RFID-Technologie wurde die Selbstverbuchung und Selbstrückgabe eingeführt.