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Ausblick

Doppelmesse für nachhaltigen Lebensstil im HCC

Wie kann ich im Alltag nachhaltiger leben und mich vegan und gesund ernähren? Bei der dritten Ausgabe der FairGoods und Veggienale dreht sich alles um diese und weitere Fragen zur ökologischen und veganen Lebensweise. Rund 70 Ausstellerinnen und Aussteller präsentieren am 10. und 11. März im Hannover Congress Centrum (HCC) Angebote aus den Bereichen regionale Bio-Vielfalt, Upcycling, ethische Finanzen, grüne Mode, E-Mobilität, erneuerbare Energien und gesunde vegane Ernährung. Daneben gibt es ein großes informatives Programm mit über 40 Vorträgen, Workshops, Bühnenshows und Mitmachaktionen sowie Kinderunterhaltung rund um die Themen Nachhaltigkeit, Veganismus und Öko-Investments. Erstmals ist die Messe "Grünes Geld" mit dabei. Bürgermeisterin Regine Kramarek eröffnet die Messen am Samstag, den 10. März um 11 Uhr.

Vier Männer und eine Frau stehen vor einer Plakatwand. Einer hält ein Werbeplakat und ein anderer ein Kleid in den Händen © LHH

HCC-Direktor Joachim König, Hannovers Erste Stadträtin und Wirtschafts- und Umweltdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette, Daniel Sechert vom Veranstalter ECOVENTA, Markus Beck von Greenality sowie Tobias Karsten, Veranstalter der Teilmesse Grünes Geld bei der Vorstellung des Messeprogramms.

"Ökologische und vegane Lebensstile sind weiter im Kommen. Deshalb hat diese Doppelmesse sich schon mit der dritten Auflage einen festen Platz in Hannovers Veranstaltungskalender gesichert", sagt Sabine Tegtmeyer-Dette, Erste Stadträtin und Wirtschafts- und Umweltdezernentin der Landeshauptstadt, bei der Präsentation der Messeprogramme am 5. März. "Das Interesse der Einwohnerinnen und Einwohner in Hannover und aus dem Umland nach nachhaltigen Produkten und pflanzlichen Nahrungsmittel ist groß. Auch für die Verwaltung ist dieses Thema wichtig. Das zeigt etwa auch, dass Hannover im Dezember den Deutschen Nachhaltigkeitspreis erhalten hat."

Daniel Sechert, Gründer der deutschlandweit stattfindenden Messekombination, erläutert: "Bereits heute gibt es in nahezu allen Lebensbereichen bessere Alternativen für ein nachhaltiges Leben. Darüber wollen wir aufklären, informieren und für einen bewussteren Konsum werben und die Vorzüge pflanzenbasierter Ernährung aufzeigen." Laut aktuellen Studien würde rund ein Drittel der VerbraucherInnen mehr vegetarische Angebote im Einzelhandel begrüßen. Gut ein Viertel wünscht sich sogar mehr vegane Alternativen.

Die Besucherinnen und Besucher dürfen sich etwa auf Unikate aus Recyclingmaterialien, Bio-Kosmetik, neueste Öko-Mode-Trends oder bio-vegane Köstlichkeiten zum Probieren freuen. E-Bikes können getestet werden, außerdem gibt es vegane Kochshows, interaktive Ernährungsworkshops und spannende Fachvorträge. Für Kinder sind verschiedene Theateraufführungen sowie Puppenbasteln geplant. Das Agenda21- und Nachhaltigkeitsbüro der Landeshauptstadt Hannover und das HCC sind wie bereits in den Vorjahren Kooperationspartner.

Erstmals bildet das Thema Finanzen einen Schwerpunkt auf der FairGoods. So präsentieren sich auf der parallelen Partnermesse "Grünes Geld" Finanzdienstleister mit Angeboten rund um eine nachhaltige Kapitalanlage. Besucherinnen und Besucher können sich beim "Anleger-Checkpoint" produktneutral beraten lassen oder konkret bei den Finanzausstellerinnen und -ausstellern über Faires Banking, grüne Wertpapiere sowie nachhaltige Altersvorsorge informieren.

Ein weiteres Programm-Highlight ist die Filmvorführung am Sonnabend (10. März): Direkt nach Messeschluss um 18 Uhr in der Niedersachsenhalle wird der Film "Free Lunch Society - Komm Komm Grundeinkommen" gezeigt, der seit Februar deutschlandweit in ausgewählten Kinos läuft. Alle Besucherinnen und Besucher mit einem gültigen Tagesticket sind zu diesem Film eingeladen.

Informationen für Besucherinnen und Besucher:

Die Öffnungszeiten sind am Samstag und Sonntag (10. und 11. März) jeweils von 11 bis 18 Uhr. Der Eintritt kostet an den Tageskassen zehn Euro für Erwachsene, acht ermäßigt. Im Online-Vorverkauf kosten die Tickets neun und sieben Euro. Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre haben freien Eintritt.