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Siebtes Kind

Ehrenpatenschaft des Bundespräsidenten

Oberbürgermeister Belit Onay hat am 4. März die Urkunde über die Ehrenpatenschaft des Bundespräsidenten für das siebte Kind an die Familie Leibel aus Hannover übergeben. 

Siebenköpfige Familie mit dem Oberbürgermeister in einem Raum. © LHH

Oberbürgermeister Belit Onay (links) mit Familie Leibel. 

Das siebte Kind, Amalia Wilhelmine Elisabeth, ist fünf Monate alt und wurde von ihren Eltern sowie sechs Geschwistern, die zwischen zwei und 18 Jahre alt sind, zum Oberbürgermeister Belit Onay begleitet. Dieser empfing die Familie in der Ratsstube des Neuen Rathauses.

Über die Patenschaft

Der Bundespräsident übernimmt auf Antrag der Eltern die Ehrenpatenschaft für das siebente Kind einer Familie. Die Ehrenpatenschaft wird in einer Familie nur einmal übernommen. Zum Zeitpunkt der Antragstellung müssen einschließlich des Patenkindes mindestens sieben Kinder zur Familie zählen, die von denselben Eltern, derselben Mutter oder demselben Vater abstammen. Adoptivkinder sind den leiblichen Kindern gleichgestellt. Die Ehrenpatenschaft hat in erster Linie symbolischen Charakter. Sie ist mit der Taufpatenschaft nicht zu vergleichen. Der Bundespräsident bringt mit der Ehrenpatenschaft die besondere Verpflichtung des Staates für kinderreiche Familien zum Ausdruck. Sie stellt die besondere Bedeutung heraus, die Familien und Kinder für unser Gemeinwesen haben. Die Ehrenpatenschaft soll mit dazu beitragen, das Sozialprestige kinderreicher Familien zu stärken. Der Bundespräsident stellt nach Prüfung der Voraussetzungen eine Urkunde über die Annahme der Ehrenpatenschaft aus und lässt diese mit einem Patengeschenk von bis zu 500 Euro den Eltern von einem Repräsentanten der Stadt aushändigen.