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Recycling

Einschulungsaktion für Klimaschutz

Zum Schulanfang hat Sabine Tegtmeyer-Dette, Hannovers Erste Stadträtin und Wirtschafts- und Umweltdezernentin, ein umweltfreundliches Startpaket an Gesa Tiedemann, Leiterin der Heinrich-Wilhelm-Olbers-Grundschule, und Schüler*innen einer ersten Klasse überreicht. Das Paket wurde durch das städtische Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro in Kooperation mit der Bürgerinitiative Umweltschutz e. V. geschnürt. 

Erwachsene mit Schulkindern in einer Klasse. © LHH

Schulstart mit klimafreundlichem Papier: Stadträtin Sabine Tegtmeyer-Dette, Ralf Strobach von der Bürgerinitiative Umweltschutz e. V. und Schulleiterin Gesa Tiedemann mit den Erstklässler*innen. 

Anwesend war auch Ralf Strobach, Geschäftsführer der Bürgerinitiative Umweltschutz e. V. Der Verein führt als Kooperationspartner des Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüros im Rahmen des Bildungsprojektes "Papierwende" die Unterrichtsangebote zum Thema Recyclingpapier durch, darunter zum Beispiel Schöpfen von Papier aus alten Zeitungen.

Beitrag für den Klimaschutz

51 Schulen haben für nahezu 4.000 Schüler*innen Schulhefte aus Recyclingpapier bestellt. Die Schüler*innen erhalten zudem einen bunt bebilderten Stundenplan. Für die Eltern gibt es Broschüren mit Informationen über Verkaufsstellen von Produkten aus Recyclingpapier und über die umweltfreundliche Gestaltung des Schultages. Mit der Aktion wird auf den Beitrag des Recyclingpapiers zum Schutz der Urwälder und des Klimas hingewiesen. "Eltern und Schüler*innen leisten mit der Verwendung von Recyclingpapier einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Wälder und des Klimas", betonte Sabine Tegtmeyer-Dette. "Wir hoffen, die Erstklässler*innen sowie deren Eltern dauerhaft vom Gebrauch von Produkten aus Recyclingpapier überzeugen zu können. Denn dass der Umweltschutz besonders in der Schule gefördert wird, ist uns mit Blick auf die Zukunft sehr wichtig."

Stadtverwaltung empfiehlt Schulhefte aus Recyclingpapier

In der Schulzeit kommt eine Menge Papier zum Einsatz. Bundesweit sind es etwa 200 Millionen Schulhefte pro Jahr. Viele Eltern und Lehrkräfte greifen dabei zu Papier aus Zellstoff. Für dessen Herstellung werden jedoch Urwälder gerodet und viel Energie, Wasser und Chemikalien verbraucht. In Zeiten, in denen die Dringlichkeit für den Schutz des Klimas immer deutlicher wird, spielt auch die Wahl des Papiers eine wichtige Rolle. Die klimafreundliche Alternative heißt Recyclingpapier. Die Stadtverwaltung empfiehlt hannoverschen Eltern, für ihre Kinder Schulhefte aus Recyclingpapier mit dem Blauen Engel zu besorgen. Das bekannte Umweltzeichen garantiert die Herstellung zu 100 Prozent aus Altpapier. Bei der Produktion müssen strenge Vorgaben zum Schutz der Umwelt eingehalten werden. Dabei sind wesentlich weniger Energie und Wasser erforderlich. Zudem erfüllt es die gleichen technischen Anforderungen wie Frischfaserpapier: Es ist tintenfest, geeignet für Kopierer und Drucker und unterscheidet sich in der Helligkeit nur noch wenig vom Frischfaserpapier.

Landeshauptstadt Hannover steht für Umweltschutz

Der Umweltschutz ist auch für die Stadt Hannover von hoher Bedeutung. Sie hat sich bereits 2003 dazu verpflichtet, im internen Bereich und für die städtischen Broschüren Recyclingpapier zu verwenden. Der Papierverbrauch in Deutschland ist mit circa 250 kg pro Person und Jahr sehr hoch. Durch die Verwendung von Recyclingpapier kann ein erheblicher Beitrag für den Schutz der Umwelt, der Wälder und des Klimas geleistet werden. 

Kontaktmöglichkeit für Schulen

Schulen, die sich über die Aktion und das Thema näher informieren möchten, können sich an das Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro der Landeshauptstadt Hannover telefonisch unter (05 11) 1 68 - 4 65 96 oder per E-Mail unter agenda21@hannover-stadt.de wenden.